informationen
  • beschreibung:
    Klassengemeinschaft Ich befinde mich nun im 3. Lehrjahr der Berufsfachschule für Krankenpflege. Me…
  • alle anzeigen
follower
  • salvami > schule & beruf: Klassengemeinschaft bei uns gibt es keine klassengemeinschaft mehr
    vor 4 Jahren und 4 Monaten. ·
  • schule & beruf: Klassengemeinschaft Citric: Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann

    Bei 25 KollegInnen ist die Chance groß, dass ein paar dabei sind, mit denen man weniger gut, oder gar nicht zurecht kommt.

    Trotzdem ist das, was man auf neumodisch "socialising" nennt - also private Unternehmungen im Kollegenkreis - ein nicht ganz unwichtiger Faktor für eine gute Zusammenarbeit.
    Man hat dabei die Chance, die KollegInnen jenseits des beruflichen Stress' kennen zu lernen. Und oft genug kann man dabei regelrechte Verwandlungen (vor allem auch ins positive) erleben.

    Nicht ohne Grund, werden in vielen Unternehmen solche "Geselligen Abende" geradezu erzwungen. Es würde sicherlich niemand Geld darin investieren, wenn es nicht sinnvoll eingesetzt wäre.

    Natürlich müssen dabei keine innigen Freundschaften entstehen. Das ist auch nicht der Sinn der Sache.

    Aber man erlebt die Kollegen bei solchen Gelegenheiten als "normale Menschen" und es fällt leichter, sich einen entspannteren und damit erfolgreicheren Umgang miteinander vor zu stellen.
    Und was vorstellbar ist, ist auch umsetzbar.
    vor 4 Jahren und 4 Monaten. ·
  • schule & beruf: Klassengemeinschaft CherryLeoKitty: also, bei mir ist das ähnlich, wenn auch etwas krasser. im endeffekt handelt es sich um einen großen kindergarten, den man nicht wirklich managen kann...
    aber ich finde eine klassengemeinschaft ist mit dem späteren berufsleben - und damit zwangsläufig den kollegen - vergleichbar. schließlich kanns auch passieren, dass man irgendwo hinkommt (kanzlei, agentur, firma, büro, gruppe...), wo die gemeinschaft ebenfalls nicht stimmt. ich habe aber die erfahrung gemacht, dass das oftmals auch daher rührt, dass die leute sich untereinander nicht mal richtig kennen... wenn man mehr über den ein oder anderen erfährt, dann versteht man sich (manchmal) auch besser.

    des weiteren bin ich der meinung, dass man berufsleben und privatleben strikt trennen kann. es wird immer leute geben, die man nich leiden kann. ich finde aber, man sollte so erwachsen und auch tolerant sein, dass man sich zumindest mal mit jedem menschen normal unterhalten kann. es reicht ja, wenns nur small-talk ist. da gibts ja genug themen. und immerhin gibts auch immer was zwischen 'nicht leiden können' und 'leiden können' - manche menschen sprechen einen eben einfach vom typ her nicht an. das bleibt dann eben auch auf dieser small-talk-ebene.

    aber sowas wie weihnachtsfeiern, geburtstage, gemeinsames frühstück, kaffee- und raucherpausen kann man eben auch im späteren berufsleben nicht umgehen. ich war auch schon in einem büro, wo ich die tage rückwärts gezählt habe, wann ich wieder rauskomme. aber es gibt immer menschen, mit denen man sich einigermaßen versteht... dann muss sich eben an die halten. das habe ich dann gemacht und damit wars wirklich erträglicher. und so habe ich das eigentlich schon immer gemacht, wenn sie stimmung schlecht war.

    ich habe das vor ca. 2 jahren auch noch anders gesehen. aber heute bin ich der meinung, dass man sich viel zu oft über kleinigkeiten aufregt und streitet. in der zeit könnte man sich gemütlich in ein café/kneipe setzen, ein bierchen trinken und den lieben gott einen guten mann sein lassen. und selbst wenn nicht alle aus der klasse o.ä. dabei sind, macht das nix - man wird eh nie alle zusammenbekommen. nur man sieht diese leute (zumindest in der klasse) immer nur einen begrenzten zeitraum - später, im büro & co., können das jahre sein. da muss man, wie ich finde, etwas flexibel sein.
    fazit ist: ich finde, eine gemeinschaft, in der etwas erreicht (gearbeitet) werden soll, muss zwangsläufig irgendwie funktionieren.
    vor 4 Jahren und 4 Monaten. ·
  • schule & beruf: Klassengemeinschaft mauerunkraut: Ich befinde mich nun im 3. Lehrjahr der Berufsfachschule für Krankenpflege. Mein Kurs besteht 25 Azubis und nun ja unsere "Gemeinschaft" ist ziemlich dürftig. Das war jedem schnell klar und natürlich kommt es unter uns auch häufig zu Streitereien, die mal mehr, mal weniger gravierend waren.
    Nun hatten wir ein kleines Seminar, das außerhalb der Schule in einer Jugendherberge stattfand und so ziemlich alle befürchteten den einen oder anderen Streit, da wir ja nun alle auf engerem Raum zusammensaßen.
    Und nun ja, tatsächlich hat die Zusammenarbeit während der Seminarstunden recht gut funktioniert. Es wurde jedoch am letzten Tag ständig bemängelt, dass Abends keine große Zusammenkunft stattgefunden hat, sprich nicht alle 25 Leute zusammenhockten und irgendwas gemeinsam gemacht haben.
    Worauf mir einfiel: muss dass denn eigentlich sein?
    1. Mal wird ansonsten privat auch nichts gemeinsam unternommen (z.B. mal gemeinsame Grillfeiern etc.)
    2. Mal stand unsere Klassengemeinschaft bis dato nicht zur Debatte (man hat sich einfach damit abgefunden)
    3. Warum muss man mit seinen Mitschülern in dem Fall sogar Kollegen unbedingt etwas nach Feierabend unternehmen?
    4. Ist unser Kurs ohnehin einer der nie grün miteinander wird, warum muss man dann was erzwingen, nur weil einige der Meinung sind, eine Klassengemeinschaft muss funktionieren?
    vor 4 Jahren und 4 Monaten. ·
ANZEIGE