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    Mythos Liebe - "Love me or leave me --->" Da es hier schon im Thread "Die Große Liebe - Wahr od…
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  • Lewillyen > loveboot: Mythos Liebe - "Love me or leave me --->" Mitdiskutieren kannst du zum Thema "Wahre Liebe" gerne hier: http://www.uboot.com/friendscontact/loveboot/channelboard/ger/viewtopic.php?t=78526, du hast das Thema ja schon selbst gefunden.

    Bitte die Suchfunktion: http://www.uboot.com/friendscontact/loveboot/channelboard/ger/search.php nutzen, die ist manchmal echt hilfreich!

    Wenn jetzt jeder zum Thema Wahre Liebe ein eigenes Eröffnet, dass geht mir hier das Forum bald über ;)

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    Lewy
    vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
  • loveboot: Mythos Liebe - "Love me or leave me --->" zorra: Da es hier schon im Thread "Die Große Liebe - Wahr oder Mythos" darum geht, ob es wahr oder ein Mythos ist, habe ich für meine Erfahrung damit, einen neuen Thread eröffnet. Einerseits, weil ich die große Liebe für einen Mythos halte andererseits Sex von Liebe nicht wirklich trenne. Deswegen ist das Folgende eine Mischung aus Liebe und Sex. Das bedeutet aber nicht, dass es für mich ausschließlich zusammengehört.

    Mein Daseinskonstrukt ist weder einmalig noch neu, da ich es mir so gut wie es hier eben geht auf mich als Einzelperson matriarchalmäßig zusammengezimmert habe. Ich brauche keinen Mann, keine Frau, weder für den Mythos Liebe noch Sex noch jemanden, der ständig um mich herum ist. Zumal die meisten Kerle aus meinem Bekanntenkreis, sich nicht mal selbst versorgen können. Ohne die Waschmaschine ihrer Mutter oder eines anderen weiblichen Wesens, kommen diese möchte gern Helden nicht klar. Nee, auf solche Schwachmaten kann ich sowohl fürs Zusammenleben als auch fürs Bett wirklich bestens verzichten.

    Dass einige von denen, das ganz anders sehen und keinen Moment versäumen, mich umzustimmen, damit sie mich doch noch flachlegen können, liegt wohl mehr an ihrer Eitelkeit, die wohl keine Körbe verkraften kann. Fast unglaublich ist dabei ihre Leidensfähigkeit, die ansonsten nur uns Frauen nachgesagt wird. Dass viele Männer mindestens so eitel sind wie Frauen, zeigen ja vor allem die älteren Männer, die sich mit viel jüngeren Frauen schmücken. Da es systembedingt nicht wenige junge Frauen gibt, die sich von solchen labbringen Opas auch flachlegen lassen, ist zwar nachvollziehbar, aber ich würde das große Kotzen kriegen.

    Meine Denk- und Lebensweise kollidiert natürlich mit den gesellschaftlichen Normen. Vor allem mit den immanenten normativen Mythen Liebe & Sex. Da ich aber auf Sex nicht verzichten will, ist mein Verhalten ambivalent. Einerseits weiß ich, wenn ich meine weiblichen Reize normativ einsetze, also auch den Erwartungen entspreche, handle ich gegen meine eigenen Ansichten. Andererseits setze ich sie aber auch gezielt für Sex ein. Auch wenn ich mich nicht als williges Weibchen anbiete, sondern mir aktiv meine Beute zwischen die Beine hole, bleibt es durch mein normatives Handeln für mich ambivalent. Am Anfang machte mir das Ambivalente ab und an zu schaffen, mittlerweile komme ich aber damit gut zurecht.

    Wesentlich schwerer, als es mir jemals damit ging, kommt meine Beute damit klar. Jüngere haben damit meistens weniger Probleme, als Gleichaltrige und Ältere. Sie sind es auch, die meistens mehr, als nur eine Fickbeziehung mit mir haben wollen. Meine Lover sind meistens 27 bis 29 Jahre alt. Für eine kurze, aber dafür umso intensivere Fickbeziehung kann derjenige auch mal älter sein. Habe aber auch nichts dagegen, wenn sich zwischen meinen Beinen mal jugendliches Ungestüm austobt. Zumal die auch erstaunlich ausdauernd sein können. Außerdem macht es mir auch ab und zu mal Spaß, den jungen Kerlen zu zeigen, wo's lang geht.

    Völlig anders sind dagegen meine Affären mit Mädchen. Aber da ich der Meinung bin, dass es nicht vergleichbar mit Männern ist bzw. nicht verglichen werden sollte, ist das ein eigenes Thema.

    So wie ich lebe, leben mittlerweile mehr Frauen, als ich gedacht habe. Natürlich nicht 100% dasselbe, wie bspw. die Mutter einer Freundin. Sie lebt mit ihren jüngeren Geschwistern in Frankreich, ist selbstständig und deswegen finanziell unabhängig. Und mehr als sie zu besuchen, ist für die von ihr ausgewählten Männer nicht drin.

    Die Mutter einer anderen Freundin, hat ihre 4 Kinder durch 4 Erzeuger bekommen und kommt alleine auch bestens klar. Genauso wie die anderen Mütter meiner Freundinnen, die sich allerdings erst scheiden ließen, nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren. Dass in meinem näheren Bekanntenkreis, keine ist, deren Eltern noch zusammen sind, fällt mir jetzt wieder mal auf.

    Dass außerdem jede 2. Ehe in Deutschland geschieden wird, zeigt doch, dass die herkömmliche Ehe nicht mal das Papier des Standesamts wert ist, und entlarvt auch den Mythos Liebe, als von Männern erdachtes Mittel zum Zweck, um Frauen besitzen zu können. Kein Wunder in einer Gesellschaft, in der Macht- und Besitzdenken weder vor Liebe noch vor Sex halt macht, und nicht zuletzt beides zur Handels- und Konsumware degradiert hat. Siehe Liebes- und Sexentzug als Strafe bei Unstimmigkeiten. Im Umkehrschluss, ist der Mythos "die Große Liebe" auch der Leim, der die Partner zusammenhalten soll.

    Die Krux; zu viele Frauen und v.a. auch junge Mädchen, glauben immer noch an den Mythos der einzig großen wahren Liebe.

    Nach meinen für mich positiven Ehrfahrungen den normativen Mythos Liebe abzulehnen, empfehle ich denen, die daran glauben, sich mal darüber schlauzumachen, an was sie da eigentlich glauben. Dafür empfehle ich das Buch "Love me or leave me": http://zorra.uboot.com/blog/buch, was ich auszugsweise gebloggt habe.

    Zorra
    vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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