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    Liebe ich sie nicht mehr? (Achtung: Langer Beitrag.) Guten Abend liebe Uboot-member, nach de…
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  • lamorgue > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? ich drück dir die daumen das es sich weiterhin zum positiven steigert
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
  • thirst > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? lamorgue, du bist ein Quell der Weisheit. Ich habe derzeit kein Internet zuhause, deshalb fand ich nicht die Zeit, diesen Thread zu updaten.

    Es scheint, als haette sich alles normalisiert. Wie du bereits beschrieben hast:



    Ich habe tatsaechlich herausgefunden, dass das die Loesung Problem Reflektion und Selbstkritik erforderte. So habe ich tatsaechlich herausgefunden, dass ich interne Konflikte auf die Beziehung projezierte, was wiederum dazu fuehrte, dass ich dachte, dass unsere Beziehung nicht funktionierte. Nach einem langen Denkprozess und zwei ernsten Diskussionen mit meiner Freundin scheint sich mein intellektuell-emotionaler Sturm beruhigt zu haben.

    Die Sorgen, welche ich mir vor wenigen Tagen machten, hatten aber trotzdem eine Auswirkung auf meine Beziehung. Das Hochgefuehl ist zwar zurueck, aber fast unmerkbar kleine Zweifel bleiben. :/


    //edit: Um auch deine Theorie zum Thema Verliebtsein versus Lieben anzusprechen. Ganz ehrlich: In den Tagen, bevor ich den Thread hier eroeffnete, war nicht nur das Gefuehl vom 'Verliebtsein' weg, ich zog es in Erwaegung die Beziehung zu beenden. Mir schien eine Beziehung mit 'dieser Person' (meiner Freundin) keinen Sinn zu machen. Es ist schwer zu beschreiben. Wenn diese Stimmung/Atmosphaere jedoch zurueckkehrt, als essentieller Teil der 'Nicht-mehr-Verliebt-sein'-Phase, werde ich wohl nie eine lang andauernde Beziehung fuehren koennen.
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
  • lamorgue > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? du hast die vorahnung nicht mehr zu lieben ( so stands zumindest auch irgendwo ) evtl hast du einfach nur die vorahnung nicht mehr verliebt zu sein.
    du schließt es zwar für dich aus, eben durch das enge kennenlernen, das 3-4 monatige zusammenleben und die gemeinsamen eventuell unkonventionellen erfahrungen, dennoch nach so kurzer zeit ist man noch verliebt, auch wenn mans wahrscheinlich nicht denkt... die kunst einer beziehung besteht doch darin, sich auch dann noch so manch starkes positives gefühl zum partner zu erhalten, wenn man eben auch mal "keine lust" auf aufeinander sitzen hat.
    was erfahrungen angeht, die eine verliebtheitsphase beenden sollen, darüber kann man streiten, mein derzeitiger freund hat mich kennengelernt als ich kurz vor meiner chemo stand und hat mir damals schon obwohl wir nicht zusammen waren, beigestanden. Er hat als wir 2,5 monate zusammen waren erlebt wie mir innerhalb eines monats zwei wichtige menschen meines lebens gestorben sind ( mein patenkind und meine ersatzoma ) sowie hat er alle anfeindungen die wir über die weihnachtsfeiertage hatten ( von angeblichen freunden seinerseits ) weil er mit mir angeblich das andenken seiner toten frau beschmutzt, überstanden.. usw...auch bei uns kam der alltag..aber ich würde behaupten das selbst wir noch die ersten 6-7 monate in der verliebtheitsphase waren, und das ist vollkommen normal. ( und wir sind auch seit 1,5 jahren glücklich miteinander )
    überlege einfach mal genau, was dich stört ( es muss ja nicht an ihr liegen, könnte ja evtl auch einfach ein lebensumstand sein, stress usw.. der sich auf dein unterbewusstsein legt und so einmischt ) versuch es aufzuschreiben und dich damit auseinander zu setzten, meist klärt das schon gut die eigenen gedanken.
    erinner dich aber ebenso daran, was für dich bis vor 14 tagen, noch diese besonderheit der dame ausgemacht hat, wieso war sie die eine, das besondere? und schau, ob das eventuell noch da ist...
    manchmal hilft auch einfach abstand... eine woche lang wenig zusammensein.. und merken wie einen innerlich eventuell die sehnsucht packt, die sehnsucht nach dem partner, nach dem gemeinsamen evtl auch einfach langweiligen alltag, der aber alles so schön komplettisiert...

    ein gefühl kann ja nicht von dem einen auf den anderen tag einfach weg sein thirst es müsste sich ja vorher schon ausgeschlichen haben.. und denke darüber nach ob es nicht wircklich einfach das ende der verliebtheitsphase war... auch wenn du es für fast unmöglich hälst.
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
  • thirst > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? Also 'richtig' zusammengewohnt erst seit 2 Monaten, aber ich habe schon davor praktisch bei ihr gewohnt uund ihr mit dem Haushalt geholfen (da sie aufgrund ihres Gesundheitsstatus nicht alles selber uebernehmen kann). Ich kann also sagen, dass wir ca. 3-4 Monate zusammenleben.

    Das ist natuerlich nicht viel im Vergleich zu anderen Beziehungen, aber trotzdem ein Zeitrahmen in dem man sich besser kennenlernen kann.

    (Trotzdem wuerde ich natuerlich gerne deine Antwort hoeren. ;) )
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
  • lamorgue > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? bevor ich irgendetwas anderes zu dem thema sage, möchte ich wissen ob ich es auch richtig verstehe.. und der farbige punkt ist genau da wo es bei mir hakt....

    was heißt lange? die zwei monate?

    danke dir schonmal fürs aufklären... danach kann ich ja richtig mit der meinung lossenften..;)
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
  • thirst > loveboot: Liebe ich sie nicht mehr? (Achtung: Langer Beitrag.)

    Guten Abend liebe Uboot-member,

    nach dem ich verschiedene Threads in diesem Channel ueberflog, verbleibt mir das Gefuehl fehlender Zuversichtlichkeit, dass meine Frage adequat beantwortet wird--trotzdem will ich es wagen.

    Ich entschuldige mich im Voraus fuer moegliche grammatische und orthgraphische Fehler. Ich wohne nun schon seit 2 Jahren in Amerika, und langsam merke ich, wie mir meine Sprachfaehigkeiten entfliegen. Ich entschuldige mich auch dafuer, dass Umlaute als AE, OE oder UE ausgeschrieben werden muessen--amerikanischen Tastaturen haben keine Umlaute. :S

    Also gut, zu meinem "Problem". Dem besseren Verstaendnis zuliebe, hier ein kurze Beschreibung meiner Beziehung. Ich habe meine aktuelle Freundin vor ca. 5 Monaten (letztes Jahr) kennengelernt. Wir waren anfangs nur Freunde, haben uns aber innerhalb weniger Wochen verliebt und landeten irgendwie in der Beziehung, die bis heute andauerte. Anfang 2010 beschlossen wir nach knapp 2 Monaten zusammenzuziehen, und seit Ende Februar gehen wir jeden Abend zusammen zu Bett und wachen jeden Morgen gemeinsam auf--eine unglaubliche Erfahrung, und fuer mich auch eine neue Erfahrung. Und nun wohnen wir schon seit ueber 2 Monaten zusammen, und bis vor 2 Wochen dachte ich, dass sie potenziell meine Ehefrau sein koennte. Ich weiss, dass ist wahnsinnig, insbesondere in Anbetracht, dass unsere Beziehung erst fuer wenige Monate bestand.

    Doch, wie ich erwaehnte, vor ca. 2 Wochen kamen Zweifel auf. Diese kamen nicht aus heiterem Himmel--wir beide hatten Dinge, die uns beschaeftigten. Finanzielle Komplikationen, Familienangelegenheiten und gesundheitliche Probleme erzeugten eine unangenehme Spannung in unserem Haushalt. Ausserdem verbrachten wir ungewoehnlich viel Zeit miteinander. Das Wetter veranlasste uns dazu, unsere Fruehlingsferien (wir sind beide Studenten) mehrheitlich zuhause zu verbringen. Obwohl wir nie wirklich einen Streit hatten, war definitiv eine "unterschwellige", bedrueckende Atmosphaere festzustellen--ein Problem, das nie wirklich zur Aussprache kam. Dass wir von Umstaenden gereizt waren, die nichts mit unserer Beziehung zu tun hatten, war uns klar. Und da wir uns, wie in jeder Beziehung, gelegentlich (wenn auch selten) gestritten hatten, dachte ich mir nichts dabei. Doch nach den erwaehnten paar stressvollen Tagen, an denen wir gereizt waren, passierte etwas in mir. Das 4-Monate "Hochgefuehl" (das Gefuehl, dass ich diese Frau eines Tages moeglicher heiraten wollte) schien sich auch nach Aufloesung vieler Komplikationen in Luft aufgeloest zu haben. Meine Freundin und ich hatten uns in der Vergangenheit gestritten, aber irgendwie kam das Hochgefuehl immer zurueck.

    Ich weiss, dass manche Menschen denken, dass das Hochgefuehl "nur" waehrend der Verliebtphase vorhanden ist--in unserer Beziehung war das aber mit Sicherheit nicht der Fall. Ich hatte schon lange mit meiner Freundin zusammengewohnt, und all ihre Macken, wie auch Qualitaeten anerkannt und akzeptiert. Wir hatten gestritten, schlechte Zeiten zusammen durchlebt, Dinge erlebt, mit denen ein "normales" Paar vlt. erst nach Jahren zu rechnen hat. Die Kommunikation in unserer Beziehung ist normalerweise exzellent.

    Waehrend den letzten paar Tagen habe ich nun die "Vorahnung" sie nicht mehr zu lieben--aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Fall ist. Ich habe das Gefuehl, als sei etwas in mir gestorben. Ich kann sie nicht mehr anfassen, ohne sie wieder loslassen zu wollen. Wenn sie Konversationen startet, versuche ich diese alsbald moeglich zu beenden um mich in meinen Studienarbeiten zu widmen. Wenn sie nach Hause kommt, versuche ich so wenig Zeit in unserer gemeinsamen Wohnung wie moeglich zu verbringen. Ich habe das Gefuehl, als habe man mich ploetzlich wie einen Magneten "um-gepolt", um mein Gefuehl bildlich daurzustellen.

    (Aehnliche) Erfahrungen, (respektvolle und durchdachte) Kommentare? Ich danke im Voraus fuer eure Geduld und Antworten. Ich schaetze wirklich jedes konstruktives Kommentar. (Mal schauen, ob es im Uboot auch vernuenftige Leute gibt. (: )


    ~
    vor 2 Jahren und einem Monat. ·
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