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16.03.2006 13:00:00
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ein jahr... tausend eindrücke

ja, die böse grosse usa ist hier thema. ein land, das dinge wie george bush und britniii hervorgebracht hat - was ist darüber denn noch zu sagen?

manche von euch wissen, dass ich amerikanistik studiere (alle anderen wissen es jetzt *lol*)... das hier soll aber keineswegs eine lobeshymne auf die usa werden. mir ist schon klar, wie dieses land im ausland dasteht - und manche (vor)urteile sind vielleicht sogar gerechtfertigt. aber mich nerven diese flachen und unreflektierten darstellungen schon. und zwar gewaltig.

die usa sind für mich ganz zuerst ein land der (un)möglichkeiten. und das meint jetzt weniger die vielbeschworenen "unbegrenzten möglichkeiten", sondern viel mehr das, was man hier aus seinem leben machen kann - oder auch nicht.
ich bin seit letzten august (also 2005) hier, noch bis mai voraussichtlich, und ich arbeite als teaching assistent an der alfred university in new york - dem staat, nicht der stadt. new york city ist ca. 6 stunden weit weg von mir (leider! hehe)... die arbeit macht spass, ist aber manchmal auch anspruchsvoll - wie das eben so sein soll.
alfred selbst (ja, der ort heisst so) ist ein kleines nest im nirgendwo (fotos siehe gallery); es gibt 2 bars und eine handvoll restaurants... also nicht so wahnsinnig aufregend eigentlich. aber klein angie hat ja nicht 9 monate NUR hier verbracht - ich war einige male in nyc, war in washington, über weihnachten in miami und im mai geht's noch in den westen - nach new mexico.

was sind die (un)möglichkeiten in alfred? nun ja. sagen wir mal so, ich habe nicht wirklich freunde hier gefunden, was teilweise an den menschen (in meiner umgebung) liegt, teilweise aber auch am hiesigen schulsystem. an einer uni zu studieren heisst eigentlich, dass man immer beschäftigt ist. und wenn man das nicht ist, dann ist man bei irgendeinem club, oder einer anderen organisation. aber egal, darum geht es ja hier nicht.. oder nur bedingt.
was leider eine realität ist, ist dass unis sehr teuer sind. in alfred kommt ein jahr (ohne stipenien) so ca. auf 30,000 dollar. die uni hier vergibt aber viele stipendien; ich kenne nur wenige, die wirklich den gesamtbetrag zahlen müssen. was mich besonders stört an den unis hier ist, dass man als undergraduate (also vor dem ersten diplom, dem bachelor) sogenannte general education requirements erfüllen muss: das ist mathe, naturwissenschaften, sport, sprachen, und humanistische fächer. dadurch verliert man natürlich zeit.. und das ist auch alles das schulsystem: bei uns gibt's matura bzw abi um sicherzustellen, dass alle am gleichen niveau sind; in den usa erledigen das die unis im studienplan. nun ja. ich bin froh, dass ich auf der uni im englischstudium nicht sowas wie ozeanographie oder metereologie nehmen musste ;)

naja. genug geschrieben erstmal, hier kommen ein paar pics. ich fange mal mit nyc an - die sind ja auch spannend ;))))








 .... das war nyc. ziemlich cool, das alles....

als nächstes kommen die pics aus washington... dort war ich für eine konferenz im november... und wir hatten SOOOO ein glück mit dem wetter am grossen sightseeing-tag. und hier die ergebnisse:








hehehe... das letzte pic war abends in der bar nach ziiiiiemlich viel alkohol. und die haube hab ich mir an dem tag gekauft (teuer, das ding)... da is ein rentier auf einer seite draufgestickt. und ich schau damit aus wie ein gnom. und nein, ich hab KEINE ahnung, warum ich die in der bar aufhab LOL...

soooooo... und ein schwall geht noch: der aus florida nämlich! ich war da heisse 2 wochen, und ich hab über 1000 fotos.. ney, keine panik, hier gibt's nur ne auswahl davon ;) aber die hat's wie immer in sich...











 ... was ich da umarme? das ist (wie ersichtlich), der südlichste punkt der usa (festland) - 90 meilen bis kuba. das könnt man echt fast schwimmen, wie ärgerlich! ne fähre würde nur ein paar stunden dahin brauchen... aber gut, das wetter in key west (wo dieses ding steht) ist auch äusserst tropisch. wir sind eigentlich nur von miami die florida keys runtergefahren, und haben aber schon einen merklichen unterschied gespürt - nicht zu verachten! ich will nach kuba....

tja..... und das is erstmal das ende dieser tour. ich bin zwar noch zweimal in nyc laut plan, und dazwischen wie gesagt in new mexico, aber vorerst hat sich das reisen... mal sehen, was noch alles kommt....

und um zur anfänglichen frage zurückzukommen: man kann alles und nichts machen in amerika, man kann sich sachen anschauen oder nicht. das ist wie zuhause. deswegen hab ich mir ja auch vorgenommen, mich endlich mal nach deutschland zu wagen *hrhr*... und von den bildern sieht man auch, wie unterschiedlich die gegenden sind - wie soll man denn da EINE meinung haben können???

Kraehe wow... wunderschön.. sowas zu erleben bzw ermöglicht zu bekommen muss ja hammer sein! (:
vor 5 Jahren und 6 Monaten.
moonlit tolle pics! lg m
vor 5 Jahren und 2 Monaten.
infact in the post united states of america
vor 4 Jahren und 9 Monaten.