Stürmische Winde wehen durch die Stadt,
Liter weise Wasser plätschert vom Himmel auf die Dächer herab.
Blitze erhellen die Nacht und der Donner läßt um sich herum alles verstummen.
Das ist die Nacht der Nächte, gedämmtes Licht leuchtet in meinem Zimmer.
Die Musik, so laut wie das zornige Brüllen des Donners draußen.
Die Lampe flackert im Rhythmus, als ob das Licht zu der Musik tanzen würde.
Mein Gesicht so blass wie das einer Leiche. Doch Leichen weinen nicht…
Alles um mich herum verliert seine Bedeutung, alles geht zu Bruch.
Kein Weg, kein halt, nichts und niemand der mir die richtige Richtung weist.
Verzweifelt sitz ich da und schau dem Gewitter zu, schaue zu wie willenstark und kraftvoll es um die Stadt wütet. Beneidenswert, so möcht ich auch sein. Doch ich kann es nicht.
Nicht jetzt und auch nicht Später. Denn die Zeit ist gekommen, mein Körper kämpft vergeblich ums überleben. Der Virus ist zu stark. Das Atmen fällt mir immer schwerer, das Herz schlägt immer schneller und unregelmäßiger. Was soll ich tun, ich will noch nicht gehen, nicht nachdem ich erfahren durfte, was es heißt zu leben…
© by A.K-86 (Me)
hoffnungsvoll