web 17.3 - nein danke?
und das steht heute in der süddeutschen. strg+c strg+v nach perlentaucher.
Schwarmintelligenz? Nein, danke! Der Internet-Pionier Jaron Lanier hält nichts vom Web 2.0, "denn die dahinter steckende Idee suggeriert, es müssten nur möglichst viele Leute das Gleiche tun, und schon käme etwas Tolles raus. In Wahrheit sind es immer Individuen oder kleine Gruppen, die Kreatives hervorbringen. Das einzig Positive am Internet in diesem Zusammenhang besteht darin, dass es möglichst viele kreative Individuen schnell und unkompliziert zusammenbringen kann. Aber dann müssen die Leute außerdem noch eine gute Idee haben und anschließend hart arbeiten, um die Idee zu einem marktfähigen Produkt oder gar zu einer für den Menschen tatsächlich hilfreichen Organisation aufzubauen. Und genau das passiert viel zu selten."
ok, alles klar dann, oder wie?
die zwei mieschendahls
heute sind zwei(!) weibliche mieschendahls im raum. (die junge und die jüngere).
das ist interessant.
qualität im kopf
4 menschen spielen tischfussball.
3 buben
1 mädchen
das team, in dem das mädchen spielt, führt.
das mädchen sagt: "im gegensatz zu euch, die ihr nur draufhauen könnt, haben wir qualität im kopf!"
tatsache! ich finde, dass dies fantastisch ist.
zeugnisverteilung
wir haben das zeugnis bekommen.
wir sind so froh.
wir dürfen jetzt ferien machen.
sonne, strand und mehr...
hurra
u - bahn und die minute
ich mache es so: ich verfalle in leichten laufschritt (ohne eile, der leichte laufschritt), den blick immer auf die 1.min gerichtet, bis ich am anfang der treppe stehe. und dann muss ich spüren: ist der fahrwind schon da? ist er da, kann ich mich weiter beeilen um die bahn noch zu erwischen. ist der fahrwind noch nicht da, kann ich mir bei meinem downgoing mit der rolltreppe noch etwas zeit lassen..die u - bahn ist dann meistens noch nicht eingerauscht.
u - bahn
ich mein, wenn man zur u-bahn geht und die anzeige mit "1 min" sieht, woher soll man dann wissen, ob man noch 57 sec hat oder sich beeilen muss und nur 3 sec über hat, bis die u-bahn einrauscht.
recht schön hat diese redaktionspsychosen der journalist wolfgang sommergut in seinem weblog beschrieben: http://sommergut.de/wsommergut/archives/001271.shtml
lanier hat sich zu diesem thema nämlich schon im sommer mit seiner polemik "digital maoism" lächerlich gemacht. eine sehr gute replik hat damals clay shirky geschrieben: http://many.corante.com/archives/2006/06/07/reactions_to_digital_maoism.php