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    Wenn Kid´s zum Killer werden! Seit Jahren ist eine Entwicklung unserer Kinder zu sehen, zu erleben…
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  • Lilxstayla11 > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Weisst du das so genau ?
    vor 2 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Champselisees: Sonst noch was?
    vor 2 Jahren und 9 Monaten. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! insecure: Bla.
    vor 2 Jahren und 9 Monaten. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Champselisees: Dazu müßte man genau feststellen, wie hoch deine Toleranzgrenze tatsächlich ist. Meine liegt ziemlich hoch, weil ich für Menschen großes Verständnis habe.
    In der Tat werde ich mit meinen Kindern auch sehr verständnisvoll umgehen und so hoffe ich, werden sie nie einen Psychiater benötigen.
    Du scheinst auch mal ein sanftmütiger, toleranter Mensch zu werden. Und laß das Böse nicht zu sehr an dich ran, am besten du ignorierst es.
    vor 2 Jahren und 9 Monaten. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! razcal: Dafür muss es aber 1. auch Eltern geben, die sich ansatzweise für ihre Kinder interessieren, und 2. die dann auch die nötige Pappe haben, den Psychiater zu bezahlen (keine billige Angelegenheit).
    vor 2 Jahren und 9 Monaten. ·
  • BurtonStyler09 > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Also ich bin auch erst 13 und spiele solche spiele(nur solche spiele). Die sind mitunter auch sehr übel. ABER ich bin ein sehr ruhiger mensch. Damit ich agressiv werde muss man es schon sehr weit treiben.

    Und ich würde niemals auf die idee kommen amokzulaufen!
    Das find ich einfach nur krank. Es gibt doch so viele psychiater die solchen leuten helfen können...
    vor 2 Jahren und 9 Monaten. ·
  • Deichjunge > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Kurz und bündig: Ich denke, dass sich manche Lehrer und Mitschüler ihr eigenes Grab schaufeln.

    Wer es sich natürlich einfach machen will gibt Computerspielen die Schuld, aber dann sollte man selbstverständlich auch Rennspielen verbieten, damit weniger Jugendliche rasen....

    Ernsthaft, vielleicht sollte man die Schulen mal genauer unter die Lupe nehmen, vorallem die Art und Weise wie manch Lehrer seine Schüler behandelt. Ich kenne dieses Ohnmachtsgefühl auch von früher als ich kleiner war... wenn man zum Spielball mancher Lehrer wird weil man sich nciht alles gefallen lässt. Dann werden aus nicht geschriebenen Arbeiten, plötzlich 6en - wenn man sich dann beim Schulleiter beschwerd, wird die 6 der nicht mitgeschriebenen Arbeit trotz Attest zurückgenommen und man wird plötzlich von einer mündlichen 3 auf eine 6 gestuft... und lauter so sachen... ich kann gut verstehen, dass dort ein gewaltiger Hass entsteht. Ich habe diese Lehrerin auch gehasst, ich habe damals die Klasse gewechselt und nach der 10ten Klasse die Schule. Aber ich denke dass wenn man dann einwenig gestört ist und zugang zu waffen hat, dass es durchaus zu solchen Taten kommen kann.
    vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! btw...weil hier nur von extrem seltenen Amokläufen diskutiert wird... die Hemmschwelle ist gesunken..dies aber allgemein....aktuelles Beispiel...ein paar Rechte Schläger prügeln einen Anderen nieder...nur das reicht wohl nicht mehr...man nimmt ihn ..legt seinen Kopf auf eine Bordsteinekante und tritt drauf.....

    HALLO!???

    da ist jegliches Gefühl nicht mehr vorhanden..solche Zeitgenossen..ich will sie nicht einmal mehr Menschen nennen, obwohl es vielleicht wieder passend wäre...Tiere legen nicht so ein Verhalten an den Tag, solche Zeitgenossen würden in jeglicher Situation billigend den Tod eines Menschen in Kauf nehmen..das sind tickende Zeitbomben....

    Nur wo fangen wir an!?
    In Zeiten von Jungendarbeitslosigkeit....verfehlender Integrationsbemühungen....wohl noch folgender strastischer Entlassungen auf breiter Front...ist dieser ausufernden Gewalt genug Nährboden ...

    Solange die Politik nicht dafür Sorge trägt das gerade die Jugend zu jeglicher Bildungsform Zugang bekommt..jeder eine Ausbilung absolvieren kann um dann die besten Chancen für eine Beschäftigung bekommt von der man eine Familie aber zumindest sich selbst ernähren kann...wenn die Integration soweit geregelt wird das auch diese Menschen nicht durchs Raster fallen...dann ist das ein guter Weg um Gewalt vorzubeugen.....
    Aber wenn man all das nüchtern betrachtet.....werden wohl weiterhin sinnlos Köpfe eingeschlagen...
    vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
  • KoMpReX > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! hmm.

    ich denke das die Medien und Polizei etc. das sehr überziehen mit den Egoshotern...
    ich zock sie auch regelmässig aber hatte noch nie das verlangen oder die lust irgendjemanden zu töten...
    hmm.. und ich bin Metzger und kenne eher keinen scrupel (scheue mich nicht vor blut, töten unsw.)

    mfg
    vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Sie mögen interessant sein, für was auch immer, aber ganz sicherlich ist das bezüglich dem Thema so unrelevant wie .....




    Als Frage gestellt und doch ver(ge)n/m)eint...naja...wenn du damit aussagen möchtest das die Spezies MEnsch ein durch und durch gewalttätiges Wesen ist...dann stimme ich dir zu...
    Aber das ist "hausgemacht"...Kein Lebewesen wird aggressiv auf die Welt gebracht....es wird dazu gemacht...
    vor 3 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Ein Abwälzen wäre es nur dann, wenn die Schuld nicht tatsächlich dort zu finden wäre ... sie ist es aber ... die Schuld wird auf die Eltern nicht abgewälzt, sondern sie wird bei den Eltern lediglich gefunden ...
    Und das hat auch nichts mit Polulismus zu tun, sondern mit einfacher vernünftiger Überlegung ... ich schiebe den Eltern die Schuld nicht deshalb zu, weil ichkeine Eltern nicht mag, oder aus sonstigen seltsamen Gründen, sondern weil ausschlließlich Kindder von Eltern,, die in ihrer Erziehung kläglich versagt haben, derart ausrasten ... von Kindern aus einem tatsäächlich intakten Elternhaus kennt man soetwas nicht ...
    Falls Du dagegen etwas einzuwenden hast, dann bitte ich um aussagekräftige Beispiiele ...

    Wenn Medien einen negativen Einfluß auf Kinder ausüben können, dann liegt das nicht an diesen Medien, sondern an der Unfähigkeit der Eltern, ihre Kinder nicht rechtzeitig darauf vorbereitet zu haben, diesem Einfluss nicht zu verfallen ... Kinder, die von ihren Eltern beigebracht bekommen haben, über alles nachzudenken und sich dann, wenn sie nicht weiterkommen, an sie zu wenden, deren Rat sie vertrauen, sind für den Einfluss von Medien nicht anfällig ... andere schon ... aber nicht etwa, weil man dagegen nichts machen kann, sondern weil ihre Eltern dagegen nichts unternommen haben ... und dadurch machten sie sich schuldig ...

    Alles um uns herum beeinflußt uns ... dagegen können wir uns nicht abschirmen ... aber wenn wir uns dieser Einflüsse bewußt werden, können wir sie beobachten und angemessen darauf reagieren ... wir entgehen damit nicht der Einflußnahme ... aber wir verfallen nicht ihrem Stachel ... ist im Grunde eine Art mentales Aikido ... den Angriff abzublocken, kann gefährlich sein ... weit besser ist es, den Angriff zu bemerken und seine Kraft für eigene Zwecke zu nutzen ...

    Wir sind Menschen und keine Ameisen ... für Menschen, die sich ein gewisses Maß an individuellem Denken und ebenso ein individuelles Bewußtsein und Gewissen erhalten haben, ist Eigenverantwortung kein überflüssiger Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit, denn davon hängt das persönliche Selbstverständnis ab ...
    Daß der Spruch vom eigenen Glück ziemlich dumm ist, da jemand, der mit nem verkrüppelten Fuß geboren wurde oder sonst körperlich mit aanderen nicht mithalten kann, nunmal nichts dafür kann, daß er bei der Olympiade nicht mitlaufen darf und deshalb nie eine Medaille kriegen wird ... aber das hat nichts mit seiner Verantwortung zu tun, die verhindert, daß er nun, erbost über seinen verkrüppelten Fuß, anderen Leuten aus seinem Fensster Bauersteine auf den Kopf wirft ...
    Wir sind alle für unsere Taten verantwortlich ... denn wenn nichht wir, wer sollte es sonst sein? und wenn man diese Verantwortung verwässert, machht man lediglich den Weg für solche Leute frei, die nichts schöneres kennen, als "nur Befehle ausführen" ...

    Die Ellenbogengesellschaft kommt gar nicht daher ... meistens wird der Egoismmus dafür verantwortlich gemachht, was gar nicht stimmt ... im Gegenteil ist es gerade die Ablehnung eines grundlegenden Egoismus, die übermäßiges Konkurrenzverhalten induziert ... was auch verständlich ist, denn einerseits haben wir eine Gesellschaft, die eindeutig egoistische Handlungsweisen fördert (was im Übrigen bis heute in jeder Gesellschaft der Fall war ... gleichhgültig, ob sie kapitalistisch oder sozialistisch war, bodenständig oder spirituell, eher religiös oder eher atheistisch) und zugleich haben wir ein moralisches Gerüst innerhalb derselben Gesellschaft, die den Egoismus als Negativposten ausweist, den es für einen "guten Menschen" zu überwinden gelte ... Das istt nicht nur inkoonsistent, sondern es ist ammbivalent ... es führt letztlich dazu, daß ausgerechnet diejenigen, die keine Skrupel kennen, jeden Vorteil für sich auszunutzen und gewissenlos handeln, immer einen Vorteil haben werden vor denjenigen, die auf grund dieser widersprüchlichen Vorgaben von Zweifeln geplagt werden und sich immer erst langsamer entscheiden können ...
    Da die Gesellschahft somit den Skrupelosen das Feld überlassen hat, muß jeder, der dennochh Erfolg haen will, ebenso skrupellos werden, denn von der Gesellschaft bekommt er keinen Rückhalt, d er sich ja, sobald er einen Schritt auf diesem Weg macht, zu denen gezählt wird, gegen die er antritt ... eben weil man ihre Handlungsweise mit Egoismus gleichsetzt ... Das Bestreben, eine solche Ellenbogengesellschaft moralisch zu verdammmen fördert daher überhaupt erst ihr Entstehen und sorgt bestens für ihren Fortbestand ...

    Es würde schon genügen, wenn man an einigen Stellen gerechter entscheiden und keine Ausnahmen zulassen würde ...

    Chiron
    vor 3 Jahren. ·
  • flaschenpost > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Kann man in der Zukunft Tragödien wie Gewaltausbrüche verhindern?
    Ich denke nicht. Ein "Tornadofrühwarnsystem" verhindert nicht diesen.

    Kann die Gesellschaft sensibilsiert werden für die Erkennung solcher Gewaltausbrüche?
    Meiner Meinung nach schon, aber dies wird nicht passieren. Kleine Diskussionsrunden über vorgefallenes bringen keine zukunftüge Sensibilisierung. Das sogenannte "Vergangenheitsbewältigung" ist sicherlich hilfreich, aber nur zu einem gewissen Grad (und diesen setze ich als marginal an) für zukünftige Erkennung hilfreich. Richtige Schulungen zur Erlangung sozialer Kompetenz (welches Schulung der Menschenkenntnis beinhaltet) sind Kosten- und Zeitintensiv. Daher nicht willens durchzuführen.

    Die Schreie nach Verboten gegen irgendwas sind nur kurze Feuerchen der Selbstinscenierung unter Wahlpropagandischen Gesichtspunkten und sind in sich nichts Wert. Die "Argumente" alla "Paintball ist gewaltverherlichend" sind so weiße gewählt wie rechtspopulistische Aussagen "Ausländer nehmen die Arbeitsplätze weg". Es ist eigentlich beschämend, daß sogenannte "Spitzenpolitiker" nicht zu einem reflektierten Denken fähig oder willens sind und die nächstbeste Parole zu ihrer eigenen machen.

    Die Ursachen für einen Amoklauf sind so vielseitig und tiefgründig und ich kann nicht zustimmen die "Schuld" auf die Erziehung der Eltern abzuwälzen. Dies ist genauso populistisch wie der Verbot von "Wasserpistolen, weil die Tötung simuliert wird". Die Eltern tragen sicher eine große Verantwortung mit der Erziehung, aber sie erziehen das Kind nicht alleine und Medien haben einen Einfluß. Die Behauptung daß irgendwer frei jeglicher Äußeren Einflußnahme ist, ist schlichtweg Selbstbelügnis. Oder die Unfähigkeit sich einzugestehen, daß andere doch einen Einfluß auf sein Handeln hat.
    Behauptungen "jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich" finde ich genauso unreflektiert und gibt nur den neoliberalen Zeitgeist "jeder ist seines Glückes eigener Schmidt" wieder. Vielen Dank für diese Ellenbogengesellschaft! Wenn jemand unten liegt, noch einmal drauf treten. Diese Person ist schließlich selbst schuld, daß sie keine Unterstützung fand.

    Um auf meine Aussage vom Anfang zurück zu kommen. Wieviele Gewaltausbrüche gab es in der Geschichte der Menschen zwischen Kindern, Jugendlichen mit Tötungsfolge?! Mehr als jeder es sich eigentlich vorstellen kann. Früher gab es lediglich keine Maschinengewehre, so daß man auf Messer zurückgreifen mußte. Das es den Leuten heutzutage vorkommt, daß wir eine hohe Frequenz von diesen Tragödien haben, liegt daran daß der Medienfluß schneller ist. Was heute in Amerika geschieht, liegt eine Minute später bei unseren Mediengesellschaften vor Ort vor. Ein Amoklauf vor 100 Jahren mit Spitzhacke und Drechflegel in Florida. Hätten wir das mitbekommen? Wohl kaum. Diese Nachricht wäre doch schon längst "alt und langweilig" bevor sie in Europa eingetroffen wäre. Ich bezweifel daß die Tendenz der Gewaltausbrüche expotentiell steigt. Eher die Berichterstattung ist dichter.

    Gewalt wird es immer geben, dies ist in dem menschlichen Wesen gegeben. Wie kann man aber diese "Gewalt" unterbinden herauszutreten? Durch Luxus. Ein glücklicher Mensch ist ein "guter" Mensch.
    (Ich will jetzt keine Diskussion starten über "Stars" mit psychischen Problemen)

    Steigt die Gewalt in unserer direkten Umgebung? Dort bin ich mir sicher und das liegt allein daran, daß die Menschen mit ihrer Umgebung unzufriedener werden. Schlechter unbezahlter Job (1-Euro-Sklaventum, z.B.) führt zu einem Unwohlempfinden und dies wird auf Kinder übertragen (ob gewollt oder ungewollt). Das Kind gibt dieses wieder seiner Umgebung weiter +eigene Sorgen +Unwohlempfinden anderer Personen im Umfeld. Jeder Mensch kann nur ein gewissen Grad an "Ungerechtigkeit" ertragen bis es aus einem herausbricht und keine Sicherheitsmaßnahme irgendeiner Regierung wird dies verhindern können.

    Das Schlüßelwort (ist in meiner Meinung) "Wohlstand", dies bezieht materiellen wie geistiges mitein. Leider ist Wohlstand nur für eine kleine Schicht zugänglich und somit wird es immer wieder zu Gewaltausbrüchen kommen.
    Wie meint ihr denn, daß die sozialen Unruhen in Frankreich zustande kamen? Durch Ego-shooter? Durch Medien die Horrorfilme zeigen?

    Wir müssen wieder von dieser Ellenbogengesellschaft wegkommen zu einer gerechteren Verteilung des Volkswohlstandes.
    vor 3 Jahren. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Eben..und da wären wir doch beim Thema..dem eigentlichen Anliegen wie man eben dem entgegen wirken kann, als Familie im KLeinen und als Gesellschaft im Großen Ganzen...

    Da würden mich deine Vorschläge interessieren...
    vor 3 Jahren. ·
  • klaiinesmensch > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! ich kann dazu nur sagen es ist schlimm! aber es wurde bewiesen dass der auslöser nich ein egoshooter ist
    vor 3 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Ich würde das eher genau umgekehrt sehen: Gewalt ist in manchen Situationen durchaus eine angemessene Reaktion ... im Gegensatz dazu bedeutet Agression immer den Punkt, von dem die Gewalt ausgeht ... auch dann, wenn ihre Anwendung nicht der Situation angemessen ist ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Aber um tatsächlich weiterzukommen, ist es alles andere als hilfreich, wnn wir dieses Subthema einfach vom Tisch fegen ... sei es aus moralischen oder sonst irgendwelchen Gründen .... wirklich weiter werden wir nur dann kommen, wenn wir nachweisen können, was dahintersteckt und was nicht ... und dazu muß man der Frage erstmal hinreichend nachgehen ...

    Kein Mensch kommt böse auf die Welt ... soweit ist das korrekt ... aber ebenso kommt auch kein Mensch gut auf die Welt ... gut und böse sind - ebenso wie alles andere, was wir aus den Einflüssen unserer Umwelt extrtahieren, erworbene Aspekte unseres daseins ...
    Ein Amokläufer hält sich sicherlich nicht wirklich für böse (außer, er ist auf einem Glaubenstrip und meint, daß das, was alle anderen für bööse halten, in wahrheit das wahre Gute ist, oder sowas in der Art) ebensowenig wie ein kleines Kind es als böse ansieht, wenn es einem anderen kleinen Kind Spielzeug oder Süßigkeiten wegnimmt, um es für sich selbst zu haben ... daß soetwas böse ist, muß so ein Kind erst noch lernen ... und die Tatsache, daß manche Menschen im Laufe ihrer Entwicklung schneller lernen als andere ... und daß manche Menschen dabei sogar genetisch bedingt weit größere Hürden überweinden müssen als andere, ist eine ebenso sichere Tatsache wie die, daß unsere Umwelt unsere Entwicjklung prägt .... beides ist richtig ... deshalb ist es sinnvoll, heraauszubekommen, wie groß der jeweilige Anteil dieser beiden Grundfaktoren ist ...
    Einfach nur zzu konstatieren, daß der eine Faktor nicht von Interesse sei, hilft hiier wirklich niemandem weiter ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! CherryLeoKitty: doch, sicher. kann ich dir auch ganz einfach erklären. der TE fragte nach dem 'warum' für aggressionen bei jugendlichen/kindern und nach dem grund für amokläufe... dazu gibts mittlerweile studien, denn amokläufe gibts nicht erst seit gestern. du kannst ein verhalten erst nachvollziehen, wenn du dich damit beschäftigst. und amokläufe kann man auf verschiedenste art und weise betrachten: verhaltensbiologisch, soziologisch, psychologisch, kriminologisch...
    und in der biologie hat man nunmal sehr lange auf die zwillingsforschung gebaut. einige ergebnisse dazu sind auch ganz interessant, auch wenn die zwillingsforschung natürlich meistens unter 'sterilen' bedingungen stattfindet.




    nun, aber ist ein gewisser aggressionstrieb nicht angeboren? der begriff 'aggression' ist keinesfalls so negativ, wie viele meinen - das wäre 'gewalt'.
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Um erstmal allgemein von dem Twins Thema abzukommen...das hat Nichts mit dem Thema allgemein zu tun...oder hatten wir schon Zwillinge die zusammen gekillt haben!?

    Genauso diese Y-Chromosomen Geschichte...menchenskinda...genau diese Geschichte brauchen wir nicht mehr wenn wir weiter kommen wollen, wobei ich sehr bezweifle das da ein Weiterkommen überhaupt möglich ist.

    NUn zu meinem zitierten Beitrag...Selbstverständlich hat es mit dem Lernverhalten zu tun...kein MEnsch kommt böse auf die Welt..... wir sind immer ein Produkt unserer Umwelt...das lässt sich zweifelslos beweisen..natürlich gibt es Komponenten die dieses in die eine oder andere Richtung zu lenken vermögen , aber letztendlich leben wir das nach was wir in einem langen Leben des Lernen und des Verstehen eben vorgelebt bekommen..und da zählen Kleinigkeiten dazu an die man sich als , z.b. Eltern , niemals bewusst war , aber welche einen bleibenden Eindruck hinterlassen.....
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! Ein sehr interessanter Link ... die Ergebnisse kranken jedoch leider daran, daß dem Faktor "Umwelteinfluß" nur unzureichend Rechnung getragen wird.
    Oberflächlich betrachtet klingt die Idee gar nicht übel: man vergleiche das Verhaltten eineiigeer Zwillinge relativ zu zweieiigen und stelle die Grade der Abweichung fest ...
    Unberücksichtigt bleibt hier jedoch die Wechselwirkung auf die Erziehenden ... Zwillinge, die sich völlig gleichen, werden von ihren Eltern meist automatisch anders behandelt als ungleiche Kinder ... der Umwelteinfluß ist soomit auch ein anderer ... im Grunde müßte man nicht nur die Ergebnisse und ihr Verhalten beobachten, sondrn man müßte den Erziehungsverlauf mitbegleiten, um ein sinnvolles Ergebnis zu erhalten ...
    Auch wird nicht berücksichtigt, daß unterschiedliche Zwillingspäärchen natürlichh auch von unterschiedlichen Eltern aufgezogen werden .... auch hier müßte man den Eltern zuerst zwei gar nicht miteinander verwandte Kinder zur Adoption "unterjubeln" und dann die Ergebnisse mit den Zwillingen vergleichen ...
    Dennoch finde ich es interessant, solche Studien mitzuverfolgen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • gesellschaft: Wenn Kid´s zum Killer werden! CherryLeoKitty: "Inwiefern diese Persönlichkeitsmerkmale durch genetische Faktoren bestimmt sind, hat eine Untersuchung an der Universität Bielefeld ergeben, die Deutsche Beobachtungsstudie an erwachsenen Zwillingen (German Observational Study of Adult Twins, GOSAT). Darin wurden 300 gleichgeschlechtliche Zwillingspaare für jeweils einen Tag in verschiedenen Situationen beobachtet: sie mussten sich vorstellen, Streitgespräche mit den Nachbarn zu führen, Zeitungsschlagzeilen vorlesen oder einen Witz erzählen. Sie wurden auch beobachtet, wenn ihnen das gar nicht bewusst war, zum Beispiel beim Warten auf den nächsten Test. Aus den zahlreichen Beobachtungen, die bis zu 60 Beobachter pro Person machten, filterten die Wissenschaftler eine Zahl heraus: 42. Das ist der prozentuale Anteil, den die Gene zu den Unterschieden im Verhalten zwischen Menschen beisteuern. 26 Prozent macht die gemeinsame Umwelt der Paare aus, 32 Prozent steuern die individuellen Erfahrungen bei. Das muss aber nicht bedeuten, dass sich eineiige Zwillinge immer gleich verhalten: Die Gene beeinflussen nur Tendenzen im Verhalten. In einzelnen Situationen entscheidet natürlich jeder individuell, was er macht."

    das stammt aus der aktuellen zwillingsforschung: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/1023/003_zwillinge.jsp.

    300 Zwillingspaare sind natürlich nicht unbedingt viel. Aber ich denke, das Zusammenspiel zwischen Genetik, Umweltbedigungen und persönlichen Erfahrungen wird darin deutlich.
    Ich denke unter welchen Einflüssen ein Mensch aufwächst (also nicht nur Erziehung) spielt eine entscheidende Rolle, auch was den Umgang mit Aggressionen angeht.

    In der Kriminologie gibt es verschiedene Theorien zu sozial abweichendem Verhalten, auch zu Aggressionen und Delinquenz.
    Lerntheoretische Ansätze besagen, das kriminelles Verhalten erlerntes Verhalten ist. Und, dass es hauptsächlich in intimen persönlichen Gruppen erlernt wird, dass also unpersönliche Mittel, wie Filme, Videospiele und Zeitungen eine relativ unwichtige Rolle bei der Entstehung von solchen Verhaltensweisen spielt. Es ist natürlich schwierig, diese Theorie empirisch zu überprüfen.

    Die sog. Aggressionestheorien erachte ich da als besseren Ansatz. Die beziehen sich hauptsächlich auf menschliche Aggressionen und deren Ursprung. Manche sind etwas älter, nach Lorenz oder Freud bspw., andere hingegen stammen aus den 90igern und sind damit relativ aktuell.
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
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