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Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit
Ich ging mal in eine Bar Namens K-shake. Als ich nach hause…
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vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit CherryLeoKitty: Man muss sich als Diabetiker keine Sorgen machen. Ohne Haftfähigkeitsuntersuchung durch einen Humanmediziner kommt keiner in eine Ausnüchterungszelle. Und wenn jemand nicht mehr reden kann/bewusstlos ist, kommt er im Normfall eher ins Krankenhaus. Ganz so blöd sind wir dann doch nicht...
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit MangoFay: jein. eine unterzuckerung kündigt sich bei jedem anders an und manchmal sind die anzeichen eher "mild" und dann folgt eben der große knall... aber kurz vor dem umkippen wird man a) kreidebleich, man fängt b) an zu zittern und c) man bekommt kalte schweißausbrüche.
das ist bei so ziemlich jedem so. oftmals kommen noch extreme sprachstörungen dazu.
bei kindern, die z.b. mit rumtoben abgelenkt sind, oder leuten, die frisch diagnostiziert sind und die frühen anzeichen einer unterzuckung nicht rechtzeitig wahrnehmen (können) oder absolut volltrunkenen diabetikern (da alkohol den blutzucker erst rapide ansteigen und dann extrem schnell und tief fallen lassen kann) ... durchaus.
aber mit einiger erfahrung ist das risiko eher gering.
stimmt eigentlich... und ich hab grad ein wenig nachgeschaut und tatsächlich nichts über diabetiker gefunden, die wegen auffälligen verhaltens in die ausnüchterungszelle gesperrt worden sind.
kann auch gut sein, dass dies ein ammenmärchen ist, das bei schulungen gern erzählt wird... keine ahnung. die angst davor, in der öffentlichkeit zu unterzuckern und selbst nicht rechtzeitig reagieren zu können sitzt dennoch irgendwie tief. was ich aber auch nicht sonderlich schlimm finde.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Das ist kein Argument Mister Ich-bin-der-weltbeste-Argumetierer-dieser-Welt.
Es gibt mehr als genug unzurechnungsfähige Menschen, die nicht trinken. Und es gibt genug Alkis, deren Meinung kompetenter ist, als die von so manch einem Fachmann. Also bitte, lass dir mal was besseres einfallen. Es wird langweilig, anspruchslos.
Ich weiß ... Idealisten möägen es nicht, wenn man ihnen erzählt, wie sehr ihre Handlungen anderen schaden können ...
Belustigend. Höchstens belustigend. Das war's dann auch.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Kinder besitzen deshalb nicht die vollen Verantwortungspflichten, weil sie unreif sind ... das ist der Grund für die Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Kindern (nicht etwa, daß Leute über 18 automatisch reif sind ... aber das ist ein anderen Thema und um sich über dieses Defizit zu beklagen, müßte man einen eigenen Thread eröffnen - also gehen wir der einfachheit halber mal davon aus, daß es in diesem Fall so ist wie es gedacht war) ... daher unterluiegen sie auch der Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten (oder -verpfllichteten *g*) und besitzen auch nicht denselben Umfang der Rechte, die ein Erwachsener genießt .... sie unterliegen der Vormundschaft ... weshalb man sie auch zwangsweise zum Entzug bringen kann bzw. muß ...
Wenn sie dann erwachsen sind und erneut damit anfangen, liegt es in ihrer Verantwortung ...
Aber Du bist es gewohnt, Deine Hände in verschiedenen Situationen zu gebrauchen ... also wirst Du, wenn Du unvorbereitet in sie hineinschlidderst, in einigen Situationen versuchen, so zu reagieren, als könntest Du Deine Hände gebrauchen, was dann natürlich grob schiefgehen wird ... nimm an, Du bist normalerweise sehr reaktionsschnell und gewandt und gewohnt, einige Dinge zu schaffen, die anderen scherer fallen als Dir ... nimm an, Du befindest Dich gerade irgendwo - sagen wir auf einer Ausstellung - und etwas sehr wertvolles ist gerade dabei, herunterzufallen und könnte beschädigt werden ... also wirfst Du Dich im Reflex voran, um es aufzufangen und merkstt erst dann, daß Du ja Deine Hände nicht verwenden kannst ... weshalb das Objekt zu Boden fällt und zerstört wird .... dabei hast Du jedoch jemand anderen aus dem Weg gestoßen, der zwar normalerweise weit weniger geschickt und reaktionsschnell ist als Du, jedoch in dieser besonderen Situation eindeutig mehr Chancen gehabt hätte, den Gegenstand sicher aufzufangen ...
Du kannst niemals sicher sein, daß Dein Handycap nicht größeren Schaden anrichten wird als Du es Dir vorstekllen kannst .... Angetrunkene sind sich häufig völlig sicher, daß sie noch bestens Auto fahren können ... und so mancher Chirurg, der ein Alkoholproblem hatte, ist erst dadurch aufgefallen, daß er gravierende Fehler machte, die er zuvor als völlig ausgeschlossen bezeichnet hätte ...
Autofahren ... Leute operieren ... Diagnosen stellen .... Sprengstoffe vorbereiten ... die Statik eines Hauses überprüfen ... all das und noch viel mehr hat nichts mit dem Umgang mit Alkohol zu tun ... aber sowohl die Wirkung des Alkohols als auch das Fehlen dieser Wirkung kann die Urteilsfähigkeit eines menschen negativ beeinfluussen ... und niemand merkt es, wenn sein Urteilsvermögen getrübt ist ... er merkt es immer erst dann, wenn sich daraus negative Folgen ergeben ...
Bei Alkoholikern besteht eben die Gefahr, daß das Fehlen von Alkohol ebensolche Einschränkungen der Urteilsfähigkeit bewirken kann wie das Vorhandensein von zuviel Alkohol ... das ist es ja, was den Alkoholiker von einem normalen Gelegenheitssäufer unterscheidet .... letzterer ist nur dann unzurechnungsfähig, wenn er sich was angesoffen hat ...
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Hä? Bist du krank oder was ist los mit dir?
Mir ist das Elend dieser Welt bewusst und natürlich hungern viel zu viele Menschen, aber was zur Hölle hat dies mit meinem Helfen für einen -an der Strasse liegendem Alkoholiker- zu tun?
Meine Fresse, wie kann man nur so verbittert sein, dass man einen anderen als Idealist tituliert, nur weil er kein Problem damit hat, den Hilflosen zu helfen, die über seinen Weg stolpern?
Obwohl Kinder in Afrika verhungern.
Wenn du dir dein scheinheiliges Gewissen rein reden willst, dann bitte nicht auf so abartige Weise.
Und verschon mich mit deiner Predigt von korrekter Argumentation, die Phase ist endgültig ausgelutscht.
Wenn es dich befriedigt, an Hilflosen vorbeizugehen, dann ist ja ganz fantastisch. Mich befriedigt es nicht. Dafür willst du mich als Idealist bezeichnen? Schon klar.
Ich weiss trotzdem, dass nicht alles gerecht abläuft.
Und verdammt nochmal, wenn ich auch nur einem einzigen Menschen helfen konnte, dann hab' ich gern gelebt.
Und um mehr geht es hier nicht, also spar dir deinen Roman, den eh jeder überfliegt.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Genau ... ganz einfach ... Das ist es, was ich Idealisten ankreide ... sie tun, was für ihre Idealvorstellung richtig ist ... gleichgültig, wieviele andere, denen sie nicht begegnen, darunter zu leiden haben werden ...
Idealisten lassen sich nicht davon abbringen, Menschen zu pflegen, die Hilfe brauchen ... selöbst dann nicht, wenn sie sich dabei Krankheitskeime einfangen und sie diese von einem haus ins nächste tragen und dadurch die Seuche erst richtig anheizen ...
Idealisten wären Fähig, die ganze Welt auszulöschen, weil sich sich nicht davon abhalten lassen, einer handvoll Menschen zu helfen ... und sie würden sich auch noch gut dabei fühlen ...
Egal wieviele Idealisten unter den Menschen Leid verbreitet haben ... so werden doch diejenigen, die weiterhin Idealen nachstreben und andere dazu auffordern, es ihnen gleichzutun, niemals Müde, diese Tatsache der Geschichte zu ignorieren und zu hoffen, daß es auch Ideale geben müsse, die nicht am Ende schlimmere Ergebnisse hervorrufen als es ohne diese Ideale jemals möglich gewesen wäre ...
Nur ein Beispiel .... ein Großteil des Elends in der dritten Welt, das in immer wiederkehrenden Hungersnöten zum Vorschein kommt, geht direkt auf das Betreiben "menschenfreundlicher" Leute zurück, die es als ihre Pflicht anssahen, das Säuglingssterben und diverse Krankheiten in diesen Ländern einzudämmen ... daran, daß diese Säuglinge auch etwas zu essen brauchen werden und daß sie in ihrem Treiben nur die Anzahl der hungrigen Mäuler potenziert haben, hat keiner dieser "Retter der Menschheit" auch nur einen ernsthaften Gedanken verschwendet ...
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Welch' Wohltat für die Augen.
Ich teile deine Meinung in diesem Punkt ausnahmslos.
Zudem hoffe ich sehr, dass du dir nie deine eigene persönliche Meinung wegnehmen lässt.
Bei fast allen anderen hier ist es mir egal. (Krass, es ist mir tatsächlich egal).
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit TheTwoBeats: Okay, das leuchtet mir jetzt ein. Ich räume ein, daß ich den besagten Einstieg bei der Beurteilung vernachlässigt habe.
Nun werden solche Selbstversuche allerdings nicht nur von Erwachsenen durchgeführt, sondern auch (und im Falle von legalen Genußgiften wie Zigaretten und Alkohol (wahscheinlich aber auch bei Cannabis und härteren Drogen) sogar häufiger) von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Deshalb sind diese Versuche nicht weniger dämlich, die Verantwortung wird dann aber nicht in jedem Fall bei den Konsumenten selbst liegen. Was macht man dann mit denen? Dem kann ich eigentlich nur beipflichten. Ich persönlich finde das gegenwärtige Versicherungssystem ganz grundsätzlich nicht gerecht. Denn es sind nicht nur die offensichtlichen und vergleichsweise einfach erfassbaren Risiken, sondern auch die ganz alltäglichen Verhaltensfehler, die sich nur nicht hinreichend genau erfassen lassen. Naja, ich würde eine psychische Störung nicht dahingehend interpretieren, daß die Psyche des Betroffenen im Gesamten eingeschränkt ist. Wenn meine Hände in Gips liegen, wäre ich motorisch nur bei Tätigkeiten eingeschränkt, für die ich meine Hände benötige, ich könnte aber noch atmen, laufen, sitzen usw. Und vergleichbar stelle ich mir eigentlich auch die Situation eines Alkoholikers vor, hätte also keinen Anhalt dafür, weshalb ich ihm nicht Entscheidungen zutrauen sollte, die nicht den Umgang mit Alkohol beinhalten.
Problematisch ist freilich, daß Alkohol selbst durchaus Einfluß auf die Urteilsfähigkeit im allgemeinen nimmt (wie leider sehr viele andere Suchtmittel auch). Da diese Einschränkung aber nicht von der Störung selbst herrührt, dürfte für den Betrunkenen Alkoholiker nichts anderes gelten wie für jeden anderen im Zustand der Trunkenheit auch.
Ich sehe also keinen Grund dafür, weshalb ich einen Alkoholiker entmündigen sollte, nur weil ich bei ihm Einschränkungen der Urteilsfähigkeit zuspreche, die sich auf bestimmte Entscheidungen und begrenzte Zeiträume beschränken.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Tolles Argument. Ich bin beeindruckt :/
Du hättest dir den ganzen Text sparen können. Wir reden sowieso an einander vorbei.
Ich habe Mitleid mit Menschen, die komatiös in der Ecke liegen und darüber bin ich froh.
Natürlich kann man nicht jedem helfen und natürlich ist es mir extrem egal, wie viele Menschen verrecken, aber wenn es in meiner Macht steht, einem (noch so) Fertigen zu helfen, dann werde ich das tun, weil es mich glücklich macht. Ganz einfach.
Und ich hoffe, dass es mir nie egal sein wird, einen Menschen hilflos zu sehen, mit der Möglichkeit handeln zu können.
Dann wäre ich nicht mehr ich.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Was möglicherweise daran liegen mag, daß dies hier in vieler Hinsicht eine traurige Welt ist ...
Nehmen wir an, unter 20 scheinbaren besoffenen ist auch einer ernsthaft krank und liegt da nur, weil er zufällig dort nen Anfall bekommen hat ... die Rettungskräfte müssen auch erstmal feststellen, wer von den 20 tatsächlich ihre Hilfe benötigt ... und das kostet eine Menge Zeit ... wer sagt Dir, daß sie den kranken rechtzeitig von den lediglich besoffenen unterscheiden können, bevor er stirbt?
Und verschafft es Dir irgendeine Befriedigung, daß möglicherweise zur selben Zeit am anderen Ende der Stadt ein anderer Mensch ernsthaft krank wird und dringend Hilfe benötigen würde, die jedoch nicht oder zu spät kommen wird, weil die Leute alle viel zu beschäftigt damit sind, zwischen einem Haufen besoffener nach möglicherweise ernsthaft Kranken zu suchen?
Menschen zahlen dafür in das Gesundheitssystem ein, daß man ihnen hilft, wenn sie ärztliche Hilfe brauchen ... aber ein erklecklicher Batzen dieses Geldes wird für Leute verschwendet, die sich offensichtlich einen Dreck darum scheren, daß sie diese Hilfe nur erschweren und so mittelbar für den Tod anderer verantwortlich sind ... und ebenso wie niemand wirklich dazu gezwungen wird, sich die Hucke vollzusaufen, wird auch keiner von denen, die es nicht tun, dazu gezwungen, sich ausgerechnet da aufzuhalten, wo die meisten anderen genau dies tun ...
Natürlich klingt das nicht gerade menschenfreundlich, wenn ist das als persönliches Pech bezeichne, daß jemand, der in einem Haufen anderer Schnapsleichen liegt zunächst lediglich als eine weitere Schnapsleiche unter anderen angesehen wird ... aber die Welt ist nunmal kein menschenfreundlicher Ort ... ebensowenig wie sie ein menschenfeindlicher Ort ist ... sie hat gar keine Einstellung zu uns Menschen ... da aber die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen endlich sind, sollten wir endlich anfangen, die Welt als einen Ort anzusehen, der keine Bestrebungen hat .... auch nicht die, ausgerechnet uns Menschen unendliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen ...
Du kannst nunmal nur dann sicherstellen, daß allen Menschen geholfen wird, wenn Du aus jedem einzelnen einen Sanitäter machst und jedem einen Krankenwagen zur Seite stellst ... mal abgesehen davon, daß damit alle Straßen hoffnungslos verstopft wären, würden zu wenig Menschen noch andere Aufgaben erfüllen können, sodaß ein Großteil recht schnell verhungern müßte ...
Ich sehe es eben nicht als menschenfeindlich an, auszusprechen, wie die Sachlage ist ... im Gegenteil sehe ich keine Menschenfreundlichkeit darin, die Augen davor zu verschließen und die idealistische Illusion hochzuhalten, daß es möglich wäre, jedem zu helfen ...
Wenn wir mit unseren Ressourcen vernünftig umgehen, können wir einiges erreichen ... wenn wir versuchen, alles oder auch nur zu viel zu erreichen, verzetteln wir uns und erreichen am Ende weniger, weil wir so viel zuviel Energie in Dinge stecken, die wir nicht beenden können und die daher völlig wertlos verschwendet ist ...
Aus einer vernünftigeren Herangehensweise schöpfe ich jedenfalls genug Gründe, um nicht die ganze Zeit über traurig zu sein ... wenn es Dir hilft, dies als "traurige Einstellung" anzusehen, dann sei Dir das gegönnt ...
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Sonnenschein2008: Von dem agessehen das man sich in solchen Situationen strafbar macht wegen unterlassener Hilfeleistung, wenn etwas passiert! Zum zweiten ist die Frage ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann! Und zum dritten ich bin ne Frau 26 Jahre und wenn ich alleine unterwegs bin würd ich wahrscheinlich die Polizei mir dazu holen und das denen übergeben! So bin ich rechtlich und auch moralisch aus dem Schneider! Ob er dann weitertrinkt oder was er mit seinem Leben anstellt kann man ja nicht beeinflussen! Das ist dann seine Entscheidung! Wobei es auch ein unterschied ist wie stark jemand betrunken ist!
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Ich sehe darin einen Unterschied ... wenn Du Dich nicht vollständig von Menschen isolierst, nimmst Du immer in kauf, dich bei Kontakt mit anderen mit irgendwwas anzustecken .... enn Krankheitskeime sind überall um uns herum ... und die meisten werden abgewehrt, ohne daß wir uns dessen bewußt werden ...
Demgegenüber weiß jeder, der nicht strunzdämlich ist, daß Alkohol ein Gift ist, das man - ähnlich wie Medikamente - nur in begrenzten Dosen gefahrlos zu sich nehmen kann ...
Im Gegensatz etwaigen Krankheitskeimen beim Kontakt zu meiner Liebsten, die weder in ihrer Menge, noch in ihrer Art ohne eine detaillierte Untersuchung feststellbar sind, wird Alkohol ausschließlich in dosierter Form ausgegeben ... jeder, der ihn konsumiert, kann sich also auch ohne eine entsprechende chemische Ausrüstung darüber informieren, wieviel Alkohol er zu sich nimmt ... einfach, indem er die angegebenen Daten liest und ein wenig rechnet ... mir war nicht bewußt, daß Frauen neuerdings verbindliche Etiketten bei sich tragen, die ebenso wie bei Flaschen über den Alkoholgehalt über die aktuell auf ihnen zu findende Bakterien und Keime Auskunft geben ...
Du argumentierst herade so als hätte jemand, der bei Nacht auf einer unbeleuchteten Straße ohne jede Fahrbahnmarkierung im Straßengraben landet, ebensoviel Schuld daran wie einer, der trotz einer Menge Warnschilder und guter Beleuchtung direkt durch eine Leitplanke brettert, der er gar nicht hat übersehen können, wenn er nicht gerade mit geschlossenen Augen gefahren ist ...
Eine Prädisposition bedeutet lediglich, daß Du ein höheres Risiko trägst als andere ... manche Menschen können schon nach kurzer Einnahmedauer von Medikamenten abhängig werden, wärhrend andere nichts dergleichen spüren .... selbes gilt auch für manche Suchtmittel ... es gibt einige, die nach der ersten Nadel Heroin bereits abhängig sind, während andere es hie und da mal ausprobieren und dann wieder für lange Zeit lassen (die sind allerdings gersade in diesem Beispiel eher die Ausnahme) ... das ändert jedoch nichts daran, daß man den Einstieg in die Sucht aktiv betreiben muß ... wer prsedestiniert ist, Koffeeinabhängig zu werden, sofern er jemals mehr als 2 Tassen Kaffee hintereinander trinkt, wird es nie erfahren, wenn er jeweils nach einer Tasse aufhört ... oder überhaupt keinen Kaffee trinkt ...
Und - um es ganz konkret zu sagen - ich haltte die Einnahme von Drogen für dämlich ... auch dann, wenn es "nur zu Versuchszwecken" geschieht ...
Mehr wolllte ich damit auch gar nicht klarstellen ... denn wenn es nicht zwangsläufig dazu führt, gibt es auch keine Notwendigkeit, die Kosten dafür der Allgemeinheit aufzubürden ...
Wenn ich eine Krankheit bekomme, die jeder andere auch hätte bekommen können, der zufälligerweise zur selben Zeit am selben Ort war, ohne gezielt ein besonderes Risiko in kauf zu nehmen, dann ist das etwas völlig anderes ... wenn ich jedoch weiß, daß in einer Gegend eine Seuche ausgebrochen ist und ich das einfach ignoriere und trotzdem hinreise, und dann auch krank werde, weil ich mich vielleicht nichtmal habe impfen lassen ... dann habe ich auch kein Recht auf eine Versorgung ... jedenfalls nicht aus den Mitteln, die von allen für alle da sein sollten ...
Ich wäre z.B. auch dafür, daß Leute, die bestimmte Extremsportarten ausüben, dafür eine besondere Versicherung abschließen sollen ... wenn etwa jemand vom Dach eines Hauses fällt, weil das Geländer korrodiert war und gebrochen ist, sollte der in jedem Fall vorrangig behandelt werden vor einem, der von demselben Dach gesprungen ist und sich sein Fallschirm nicht rechtzeitig geöffnet hat ...
Menschen, die einen Hang zum Risiko verspüren, nehmen die Möglichkeit, dabei Kosten zu verursachen, die eigentlich nur jenen zustehen, die nicht so risikofreudig leben, gerne in kauf ... denn sie erleben so ihren Nervenkitzel auf dem Rücken aller anderen ... und das finde ich nicht gerecht ...
Aye ... aber wieviele Viren jeder dieser Personen in sich aufnimmt, unterliegt in keinem Fall seiner sellbstverantworteten Entscheidung .. außer, er weiß, wo und wann Du sie ausgestreut hast und legt es direkt darauf an, zur rechten Zeit zur Stelle zu sein, um auch ganz sicher möglichst viele davon abzubekommen ...
Wer jedoch ein Glas nach dem anderen kippt, der hat es in mehrfacher Hinsicht selbst in der Hand, wann er davon ins Koma fällt ...
Um das klazustellen ... Du zweifelst also daran, daß nur jemand, der Alkohol trinkt, zu einem Alkoholiker werden kann?
Wenn Du auf die psychologissche Komponente verweisen möchtest ... dann müßte jeder Alkoholiker unter Vormundschaft gestellt werden .... und dann dürfte er auch keine andere relevante Entscheidung mehr selbst treffen .... denn wenn man ihm nichtmal zutrauen kann, die Finger vom Alk zu lassen, warum sollte man ihmm andere wichtige Entscheidungen zutrauen?
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Ok, ich beuge mich Deiner Erfahrung ...
Ganz konkret: ist es völlig ohne Anzeichen möglich, daß ein Diabetiker derart zusammenklappt, daß er sein Problem niemandem mehr vermitteln kann?
Ich glaube zwar tatsächlich an nichts .... aber ich bin mir über die gewaltige Macht der Dummheit und der Ignoranz bewußt .... und versuche immer, sie zu berücksichtigen ...
Ich war bislang der Meinung, daß jemand, der in einer Ausnüchterungszelle landet, wenigstens eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Alkoholgehalts durchlaufen muß ...
Ich muß allerdings gestehen, daß ich noch nie in einer derartigen Situation war und auch noch niemanden darauf angesprochen habe ... ich weiß also nicht, ob jemals einer meiner Freunde oder näheren Bekannten in einer Ausnüchterungszelle gewesen ist ... daher basiert die Blutuntersuchung auf reiner Mutmaßung und erhebt keinen Anspruch auf Gültigkeit ... vielleicht weiß hier jemand, wie es normalerweise gehandhabt wird ... sind notorische Säufer anwesend? *g*
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Also mir war bislang nicht bewußt, daß etwa Diabetiker, auch wenn sie nichts getrunken haben, dennoch nach Alkohol stinken ...
Ich hab ja nicht gesagt, daß man einfach immer vorbeigehen und -sehen soll ... aber ich werd eben auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn sich heraausstellt, daß unter den vielen Schnaps- und Bierleichen hinter einem Festzelt auch der eine oder andere ernsthaft Kranke gelegen und die Nacht nicht überlebt hat ...
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Vernachlässigung und Selbstsüchtigkeit Da Du ihn davon abgehalten hast ... sollen wir jetzt wohl annehmen, daß Du Gott bist? *g*
Was die Sache an sich betrifft ... in meinen Augen hast Du damit dafür gesorgt, daß sich mehr Leute in Zukunft ähnlich zudröhnen werden .... denn ich denke, daß solche Filmchen im Internet verteilt doch den einen oder anderen davon abhalten werden, sich an solchem Zeug zu versuchen, wenn die Gefahr besteht, daß sich dann andere derart öffentlich über ihn lustig machen könnten ...
Sorry, aber was ist daran vernünftig, irgendeinen Schmarrn zu verzapfen?
Das was Du gesagt hast, war viel vernünftiger als das, von dem Du annimmst, Du hättest es stattdessen sagen sollen ...
Ich hab wirklich kein Mitleid mit Junkies ... und wenn einer in so ner Situation die Rettung ruft, dannn sehe ich das als Verschwendung von Ressourcen an, für die ich bezahlt habe ... und die mit Sicherheit irgendwann mal für jemand anderen, der sie tatsächlich brauchen würde, ohne dies selbst verschuldet zu haben, nicht zur Verfügung stehen werden ...
Chiron
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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