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    the end Das Kapitalistische System ist am Ende (p) Was glaubt ihr kommt nun die Gesellschaft in de…
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  • gesellschaft: the end DasLetzteS: Man kann dir (speziell hier in dieser anonymen Plattform) selbst bei ehrenamtlichen Beispielen immer einen persönlichen Eigennutz unterstellen weil es davon abhängt wie andere den "eigenen Vorteil" definieren.


    ... du wirst schon irgendwas davon haben (oder besser : das hast'e nun davon)
    vor 2 Jahren. ·
  • Alceste > gesellschaft: the end Womit habe ich "Recht"? Mein Leben bezieht sich nicht darauf recht zu haben, oder mir Recht zu nehmen wo ich kein Recht habe. Die Tatsache das ich etwas über Reife und Vernunft geschrieben habe, bedeutet noch lange nicht das ich eines von beiden besitze. Es ist auch möglich das ich weder das eine noch das andere besitze.

    Tageszeitungen verursachen derartiges täglich, manche Berichterstattungen lesen sich genauso, das an Reife und Vernunft nicht zu denken ist.

    Ja, wie selbstverständlich die Menschenrechte sind kann man schon erkennen wenn mir diese Vollidioten von Amnesty International über den Weg laufen. Denn wenn sie mir selbst meine Rechte nichtmal ansatzweise anerkennen, kann ich sie nicht ernst nehmen, vielleicht müsste ich mir irgendwo in Südafrika als Kindersoldat erst die Füsse und Hände wegschiessen lassen, um Rechte zu bekommen, das mir das nicht passieren darf, aber dafür bin ich ja eigentlich irgendwie zu alt.

    Es war eine Reaktion, nicht mehr und nicht weniger.
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Das hängt ganz davon ab, wie man den "eigenen Vorteil" definiert ... wenn ich meinen Nachbarn helfe, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, dann gewinne ich damit bei den meisten ein gutes Verhältnis zu ihnen ... das hat für sich selbst auch schon einen Wert ... natürlich läßt sich ein solcher Wert nicht beziffern, aber er ist dennoch vorhanden und kann mehr bewirken als das, was ich so an "selbstloser" Hilfe investiert habe ... allein schon, wenn der Effekt nur darin besteht, daß man sich nicht feindlich gegenübersteht, erhöht den Freizeitwert, denn man vermeidet dadurch Ärger mit diesen Leuten, wodurch die freie Zeit, die man sich in deren Einflußbereich befindet, bedeutend an Wert gewinnt (ich jedenfalls empfinde es als viel angenehmer, mit den Leuten, mit denen ich zu tun habe, gut auszukommen und für mich hebt das eindeutig die Lebensqualität, was ich für unschätzbar erachte) ...

    Ähnlich kannn man durchaus auch bei manchen ehrenamtlichen Tätigkeiten vorgehen ... jedoch sind lang nicht alle ehrenamtlichen Tätigkeiten auch wirklich sinnvoll ... in manchen Fällen bewirken sie nämlich mehr negatives als positives ... beispielsweise da, wo mit der Hilfe ehrenamtlicher zusätzlicher Hilfskräfte Mißstände in der Entlohnung eines Berufsstandes erhalten werden .. das freiwillige soziale Jahr halte ich deshalb für eine solche negative Tätigkeit, denn jeder, der ein solches Jahr macht, drückt damit die berechtigten Ansprüche derjenigen, die in einem sozialen Beruf ihren Lebensunterhalt verdienen müssen ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Was daran selbstverständlich sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen ...
    Selbstverständlichkeiten sind Dinge, die quer durch die Jahrhunderte allen Menschen selbstverständlich waren ... beispielsweise daß es unrecht ist, jemand anderem etwas wegzunehmen, wenn der was dagegen hat ... oder jemanden zu töten ohne daß dieser ein Verbrechen begangen hat ...
    Diese Dinge sind tatsächlich selbstverständlich in einer Weise, daß Du - abgesehen von notorischen Verbrechern - wohl in keinem Jahrhundert jemanden gefunden hättest, dem Du soetwas plausibel verdeutlichen könntest, so daß er auch zustimmt ...
    Daß man jedoch einem Menschen irgendwelche Rechte zugesteht, egal, welche menschenverachtenden Verbrechen er auch begangen haben mag, kannst Du ja selbst heute lange nicht jedem Menschen plausibel genug erklären, daß er auch zustimmt ... und in früheren Zeiten wärst Du für solche Ideen möglicherweise gar ins Irrenhaus gekommen ... daher handelt es sich dabei um KEINE Selbstverständlichkeit, sondern lediglich um eine mehrheitlich von den Regierungen ratifizierte Konvention ... eine Konvention, die zudem die Gefahr birgt, das natürliche Gerechtigkeitsempfinden der Menschen zu untergraben ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • ImTiefenrausch > gesellschaft: the end Im großen Rahmen steht der Eigennutz mit Sicherheit im Vordergrund, was ja auch irgendwie 'gesund' ist. In den kleineren Bereichen, wie die unmittelbare Umgebung, sehe ich aber auch Ausnahmen, wie z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten, bei denen der eigene Vorteil eigentlich nicht im Vordergund steht.
    vor 2 Jahren. ·
  • ImTiefenrausch > gesellschaft: the end Ja, ich weiß. Und du hast auch Recht. Das Zitierte liest sich nur so irreal und monströs, dass ich an Reife und Vernunft, oder daran, meine Emotionen zu unterdrücken, gar nicht denken kann. Besonders wohl nicht, wenn es um die eigentliche Selbstverständlichkeit der Menschenrechte geht. Was für eine un-coole Reaktion von mir.
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht ... daß es nämlich sehr häufig genau diejenigen sind, die lautstark darauf pochen, daß Regeln für alle gelten müßten und daß die Einhaltung von Regeln eine der wichtigsten Grundpfeiler der Zivilisation darstellen, die sellbst notfalls über Leichen gehen, wenn sie ihre Ideale in Gefahr sehen und die am liebsten jede hinderliche Regel temporär außer Kraft setzen würden, um damit die Gegner der Regeln wegschaffen zu können ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • gesellschaft: the end DasLetzteS: Komischerweise sind meisst die Menschen die Regeln am lautesten weghaben wollen , die selben die genau auf den Teil der Regeln pochen wenn's um ihre persönlichen Vorteile geht.


    ... zugeben will's dann aber keiner ^^
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Ich halte das für keine zulässige Begründung, um auch diejenigen unter diese Regeln zu zwingen, die sehr gut ohne sie auskommen können ...
    Das ist so, als würde einer, der im Rollstuhl sitzt und damit gut klar kommt, alle anderen Menschen auch in einen Rollstuhl zwingen wollen mit der Begründung, daß wenn er damit klar kommt, sie doch auch damit klarkommen würden ...

    Vernünftige Menschen sind in der Lage, sich selbst Regeln auszudenken, die dann auch nur für sie selbst gelten ... solche Regeln-für-sich-selbst nennt man Prinzipien ... man kann Prinzipien entweder selbst erarbeiten, oder sie sich von Vorbildern abschauen (letzteres soollte man jedoch erst dann tun, wenn man sie wirklich verstanden hat und auch weiterhin gut heißt) ...
    Ich weiß nicht so recht, wie man sich selbst als vollwertigen Menschen ansehen kann, wenn man gleichzeitig zugibt, zu den Regeln, die andere für einen bestimmt haben, mehr zu vertrauen als seinem eigenen Verstand ...

    ... und sind die beliebteste Ausrede, wenn man die Regeln befolgt und dadurch Schaden angerichtet hat ...

    Es ist Deine Sache, ob Du dieses Recht für Dich aufgibst ... aber indem Du es richtig findest, daraus eine verbindliche Regel zu machen, die für alle gilt, nimmst Du anderen das Recht dazu, die es nicht von sich aus aufgeben wollen ... meinst Du, Du hättest das Recht dazu, anderen vorschreiben zu dürfen, was sie für richtig halten müssen?
    Davon abgesehen ... bist Du etwa der Auffassung, daß Mundräuber eine weithin sichtbare Zertifizierung mit sich herumtrageen, durch die man sie von Mördern und Vergewaltigern leicht unterscheiden kann?
    Es gibt eine Bezeichnung für Leute, die erst dann den Versuch machen, sich vor Unrecht effizient zu wehren, wenn sie zuvor völlig sicher gestellt hatten, daß es sich lediglich um ein harmloses Unrecht handelte ... solche Leute nennt man "dumme Opfer" ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • Alceste > gesellschaft: the end Dann tu's doch... Deine Leiche wird potentiellen Nachahmern dann erklären, weshalb das eine richtig blöde Idee war ...

    Wer sagt denn was von Blutrausch?
    Wer in solchen Situationen derart irrational reagiert, hat ebenfalls in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen ...
    Was ist daran verantwortungsvoll, den Täter erst vor Gericht zu stellen, wenn Du ihn auf frischer Tat gestellt hast?

    Viel zuviel Aufwand ... viel zu melodramatisch ... das ist was für Rachsüchtige ... eine Kugel reicht völlig aus ... das geht schnell, relativ sauber und man verschwendet keinen guten Strick ......sollte man das sogar unbedingt tun.


    Reife und Vernunft! Wie man sieht kann man es am wenigsten von jemandem erwarten der sich ständig persönlich angegriffen fühlt, ohne den persönlichen Kontakt gehabt zu haben (was nur reine Vermutung ist). Genauso ist es auch im Umgang mit Geld der ebenfalls Reife und Vernunft erfordert. Das bedeutet aber auch, nicht aufgrund einer vielleicht gar nicht vorhanden Daten-CD von "Steuersündern", die Hosen voll zu haben und zu sagen "Ich habe meinen Teil des Geldes ins Ausland geschafft. Reife und Vernunft bedeutet auch nicht, wenn ich jemand zusammengeschlagen habe, zum nächsten Anwalt zu laufen und ihn zu bitten mich zu verteidigen, weil sich der Typ seine Schuhbänder nicht richtig geschnürt hat. Reife und Vernunft bedeutet auch sich nicht hinter Gerwerkschaften, Lobbys und sonstigen Vereinen zu verstecken, sondern auch mal im Alleingang für das eintreten was einem zusteht. Reife und Vernunft bedeutet zu wissen was einem zusteht.

    Komischerweise habe ich nie irgendwelchen Grohl gegen Bankmanager, Versicherungen, Aktienspekulanten oder dgl. gehegt. Andererseits habe ich auch kein Mitleid mit jenen Menschen gehabt die in den Medien geheult haben, das sie einen Haufen Geld verloren haben. Man hätte nicht nur AWD verklagen sollen, sondern die Anleger gleich mit. Leider ist Dummheit immer noch nicht gerichtlich strafbar.
    vor 2 Jahren. ·
  • gesellschaft: the end Muetzenmann: Was Du hier skizzierst (denke ich zumindest), ist eine bestimmte Form von Regeln, und zwar Konventionen. Und die sind in der Tat sinnvoll, da sie nicht über Menschen verhängt sondern zwischen Menschen vereinbart werden.

    Und die schaffen in der Tat gewisse Sicherheiten, weil Menschen nur dann Vereinbarungen eingehen, wenn sie darin einen Vorteil für sich sehen und entsprechend motiviert sein werden, diese Vereinbarungen auch einzuhalten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß sie dem sog. 'gesunden Menschenverstand' entsprechen, weil es nicht einige wenige Menschen sind, die darüber bestimmen, sondern alle, die es betrifft.
    vor 2 Jahren. ·
  • ImTiefenrausch > gesellschaft: the end Absolut richtig. Denn angesichts solcher Diskussionsaussagen und Verläufe...


    Dann tu's doch... Deine Leiche wird potentiellen Nachahmern dann erklären, weshalb das eine richtig blöde Idee war ...

    Wer sagt denn was von Blutrausch?
    Wer in solchen Situationen derart irrational reagiert, hat ebenfalls in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen ...
    Was ist daran verantwortungsvoll, den Täter erst vor Gericht zu stellen, wenn Du ihn auf frischer Tat gestellt hast?

    Viel zuviel Aufwand ... viel zu melodramatisch ... das ist was für Rachsüchtige ... eine Kugel reicht völlig aus ... das geht schnell, relativ sauber und man verschwendet keinen guten Strick ......sollte man das sogar unbedingt tun.



    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt ohne gewisse Regeln nicht klar käme. Viele dienen mir ganz einfach als Orientierung und diese brauche ich beispielsweise besonders, wenn ich Verantwortung trage. Ob nun für eine Familie, ein Unternehmen mit Mitarbeitern oderoder. Regeln lassen mich besser kalkulieren und geben mir eine Art Sicherheit. Dafür gebe ich auch gerne die ein oder andere Freiheit, wie z.B. die Möglichkeit einen Mundraubtäter abzuknallen, auf.

    Der Kapitalismus spielt für mich hierbei keine Rolle.
    vor 2 Jahren. ·
  • Alceste > gesellschaft: the end Man kann es auch anders formulieren:"Leider habe ich keine Gegenargumente mehr, bedanke mich aber für das Gespräch, werde es überdenken und beende es hiermit!" Soetwas würde ich gern mal lesen. Hier wird jede Diskussion fast immer gleich beendet.


    Es muss ja eigentlich, wenn man es richtig beobachtet, zu sehen sein was Regeln eigentlich anrichten können. Sie bewirken meistens das Gegenteil von dem was sie eigentlich bezwecken. Nur als was soll man Regeln überhaupt ansehen? Als Verbot, als Gebot, oder als Appell?
    Es mag für jede Lebenslage eine Regel geben, die die persönliche Handlungsfreiheit einschränkt, das die Vernunft gar nicht mehr, oder nur sehr selten zum tragen kommt. Ich würde nämlich gern selbst so vernünftig sein, um auf keine Regeln zurückgreifen zu müssen. Das ist im Strassenverkehr genauso wie im Umgang mit Geld, einem Staat/Land/Gemeinde, oder in der Gesellschaft.
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Stimmt ... wer andauernd nur Behauptungen aufstellt, ohne dazu zu stehen und ansonsten keine Argumente vorzuweisen hat, für den hat es keinen Zweck, mit mir zu diskutieren ...

    Das ist nicht mein Problem ... allerdings begreife ich, aus welchem Grund Du so sehr für das BGE bist .... denn ich nehme mal an, daß Dir das, was andere tun, um ihr Leben zu bestreiten, auch viel zu mühseelig ist ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • gesellschaft: the end LongYing: Mit dir weiter zu diskutieren, hat keinerlei Zweck..
    Ist mir auch zu mühsig..
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Private Unternehmen sind besser als staatliche ... allerdings nur dann, wenn man sie auch als Privatunternehmen führt und nicht dann, wenn man die beamteten Bleiärsche in der Führung beläßt, dem Unternehmen einen Rattenschwanz an Pensionsverpflichtungen aufbürdet und das ganze dann "privatisiert" nennt ...
    Natürlich kannst Du auch einem 100m-Weltmeisterläufer eine Bleikugel ans Bein binden und Dich danach lautstark darüber wundern "Was? Das soll ein Weltmeister sein? Der kommt ja gar nicht vom Fleck!"

    Wenn Du eine kleine Ahnung davon bekommen willst, was ein freier Markt leisten kann, dann schau Dir die internationalen schwwarzen Märkte an ... egal was für ein Land Du auch betrachtest - mag das offizielle Warenangebot noch so beschränkt sein ... der schwarze Markt liefert dennoch alles, was man haben will ... sofern man es sich leisten kann ...

    Ich sag's nochmal: die haben genausoviel Ahnung von einem wirklich freien Markt wie Du: nämlich gar keine ... und da Du deren Propaganda bei diesem Thema wiederholst, beweist Du, daß Du nicht weißt, wovon Du redest ...

    Wieso sich um Bedürftige kümmern. Du sagst ja selber, dass eine gesunde Wirtschaft Arbeitslose braucht.
    Wo bitte habe ich so einen Schwachsinn geschrieben?
    Das Gegenteil ist der Fall ... in einer gesunden Wirtschaft herrscht Arbeitskräftemangel ... das bedeutet, daß jemand, der sein Handwerk versteht, sicch raussuchen kann, welche Arbeitsangebote er annehmen möchte und eine gute Verhandlungsbasis hat, wenn es um die Höhe seines Gehalts geht ... also genau das Gegenteil dessen, was hier derzeit abgeht ...

    Nunja ... bei Leuten, die aus den Worten anderer einen solchen Mist verzapfen, hätte ich damit jedenfalls kein Problem ...

    Zuwider sind mir allenfalls Deine Lügen bezüglich dessen, was Du angeblich von dem, was ich schreibe, "verstandden" zu haben behauptest ...

    Aha ... indem ich also gegen pauschale Regeln und stattdessen für individuelle Absprachen bin, verallgemeinere ich?

    Es sind die Regeln, die alles zu pauschalisieren versuchen ... die Regeln, die besagen, "weil es ein paar leute gibt, de mit diesem und jenem nicht umzugehen wissen, wird einfach entschioeden, daß pauschal ALLE damit nicht mehr umgehen dürfen" ...
    Du aber befürwortest solche Regeln, weil Du den Menschen mißtraust ... zugleich aber verteidigst Du das Recht von Politikern, Regelln aufzustellen ... das ist divergent, weil Menschen nunmal alls Menschen und nicht als Politiker und als Nicht-Politiker geboren werden ... man sieht es den Leuten nicht an, wer reif genug dazu ist, sich "gute" Regeln einfallen zu lassen und wer nicht ... ganz besonders deshalb, weil sich die Qualität von Regeln immer erst dann ermessen läßt, wenn man sie als schlecht erkannt hat, weil sie einem nämlich in den Hintern gebissen haben ...

    Falsch .. ich beurteile Menschen gemäß dem, was sie tun ... wer die Rechte anderer mit Füßen tritt, hat selbst keine mehr ... denn dadurch, daß er es getan hat, demonstriert er drastisch, daß er keinen Wert darauf legt, Teil der zivilisierten Menschheit zu sein ...

    Hör auf mt diesen verlogenen Verleumdungen ..
    Ich würde niemals einen solchen Schwachsinn sagen ... es gibt keine Patentlösungen für alle Fälle, also auch keine Methode, mit der alle Probleme gelöst werden können ... jeder, der soetwas verspricht, ist ein Scharlartan ... und jeder, der behauptet, ich hätte soetwas gesagt, ein Lügner ...
    Um Macht auszuüben, muß man sie entweder selbst ausüben - etwa indem man Leute bedroht und ggf mißhandelt, wenn sie nicht spuren - oder man muß Einfluß nehmen auf eine offiziell anerkannte Macht, die durch einen Apparat geschützt und deren Maßnahmen durch denselben Apparat durchgesetzt werden ... Geld ist nur einer der Hebel, mit denen man einen solchen Einfluß ausüben kann ... doch wenn die Macht selbst nicht mehr da ist, dann gibt es weder für diesen, noch für alle anderen Hebel noch einen Ansatzpunkt ... und wie jeder weiß, sind Hebel ohne Ansatzpunkt wertlos ... also bliebe es den Machtgierigen nur noch übrig, ohne den vorgefertigten Machtapparat auszukommen, der sich für sie prostituiert ... sie müßten alles selbst machen ... und würden damit bedeutend weniger Menschen erreichen und somit unter Kontrolle bringen können ...
    Ich lege hier keine Patentlösungen vor, sondern weise nur auf eine Methode, die möglichen Fehlerquellen systemischen Denkens und Organisierens zu minimieren ...

    Natürlich ... aber es gibt keine sichere Methode einen guten von einem schlechten Politiker zu unterscheiden ... denn was Du für gut hälst, halten die Anhänger einer anderen Partei für das grundübel schlechthin ..
    Es war schon immer der Fehler messianisch denkender Menschen, zu glauben, daß alle Menschen ihrer Sache zustimmen würden, wenn man sie ihnen nur lange genug wiederholt ...
    Regeln werden gemacht und durchgesetzt ... und welche sich als gut oder schlecht erweist, merkt man immer erst dann, wenn einige dabei schon die Arschkarte gezogen haben ...
    Ich denke, daß die Menschen mehr verdienen, als Objekte in einem groß angelegten soziologischen Planspiell zu sein, in dem mal der eine, mal der andere Gott spielen darf, um den anderen seine Vorstellung einer perfekten Gesellschaft vorzuführen ...

    Und ich findde es besorgniserregend, daß Du lieber die Opfer dafür bluten lassen willst, um die Täter am Leben zu erhalten, als einzusehen, daß ein System, bei dem sich eine Seite einfach nicht an die Regeln hält und dennoch damit durchkommt, damit automatisch auf der Seite der Täter steht, wenn es diese Leute beschützt ...
    Für mich ist das Menschsein keine Frage der Biologie, sondern eine Frage des Verhaltens ... wer sich unmenschlich verhält und dennoch auf seinen Menschenrechte pocht, unterscheidet sich nicht von einem, der sich einen Sprengstoffgürtel umschnallt, ihn zündet und sich danach darüber beschwert, daß er zerfetzt wurde ... soetwas ist einfach illusorisch ...

    Und genau weil ich das gesagt habe, ist der erste Satz nur eine weitere Deiner dreisten Lügen ... ich habe nie behauptet, es gäbe dann keine Wege mehr, anderen menschen zu schaden ... ich sage lediglich, daß es bedeutend weniger Wege geben wird, daß sie nicht so leicht zu finden sein werden und daß man damit dramatisch weniger Menschen schaden kann ...

    In einer Vielzahl der Fälle wird der Täter bereits die erste Instanz - nämlich sein erstes potentielles Opfer, mit dem er beginnen will, sich die Mittel für seine Privatarmee zusammenzugaunern - nicht überleben ...
    Das (für die Täter) Dumme am Fehlen von derartigen Instanzen ist nämlich, daß niemand mehr die auserwählten Opfer davon abhält, sich effizient zu verteidigen ...

    Aye ... das ist das Ergebnis einer Gesellschaft, die sich so sehr an Regeln gewöhnt hat, daß sie nahezu handlungsunfähig geworden ist ... was auch leicht verständlich ist, wenn man bedenkt, wie leicht es einem passieren kann, daß derjenige, der sich einmischt, am Ende selbst angeklagt wird, weil er angeblich ohne jeden Grund auf die vielen Zeugen losgegangen sei und ihnen auch noch Schmerzensgeld zahlen muß ...

    Die Entwicklung einer Ggesellschaft ist dynamisch ... Eigenschaften, die respektiert werden, bilden sich automatisch heraus, weil die Menschen erkennen, welche Vorteile es hat, sich so zu verhalten ...
    Ich möchte beispielsweise eine ruhige, nicht gewalttätige Nachbarschaft .... das ist mein egoistischer Ansatz ... denn das erleichtert mein Leben ... um das zu erreichen, muß ich jedoch auch anderen zur Seite stehen, wenn die Hilfe gegen gewattätige Menschen brauchen ... denn tu ich das nicht, dann tun das auch die anderen nicht ... und dann haben gewalttätige Menschen Gelegenheit, sich auch in meiner Nachbarschaft einzunisten ... das ist die logische Ableitung meines egoistischen Ansatzes ... natürlich werden nicht alle menschen so denken ... aber wenn man ihnen diese Möglichkeit läßt, dann werden unter den vielen Nachbarn genügend dabei sein, die es ebenso halten ... und schon ist der gewünschte Efffekt da ...
    Allerdings nicht in unserer Gesellschaft, wo das Risiko für Leute, die anderen beistehen, einfach zu groß ist, daß man sie am Ende noch als Täter behandelt ...

    ... braucht nur einen einzigen, der sich effizient gegen ihn zur Wehr setzt, um seine Karriere ein für allemal zu beenden ...

    Wie naiv bist Du eigentlich?
    Wie bitte sollte ein Drogendealer angesichts der bestehenden Wirtschaftslage mit ehrlicher Arbeit mehr verdienen können als mit dem Dealen?
    Wie sollte ein Steuerhinterzieher bei der bestehenden Steuer- und Abgabensituation dadurch, daß er brav Steuern zahlt, mehr verdienen können als dadrch,, daß er es nicht tut?
    Mal ganz abgesehen davon, daß Steuerhinterziehung n einer WEelt ohne Regeln - und somit ohne Steuern - nicht existent wäre und daß das Dealen mit Drogen in dieser Welt legal wäre, daher nicht besonders ertragreich (legale Waren lassen sich nicht überteuert anbieten, also wäre die Gewinnspanne eher gering), weshalb es in einer Welt mit Regeln bedeutend mehr Drogendealer und unendlich mehr Steuerhinterzieher gibt als in einer Welt ohne Regeln ...

    Weil es wenig lukrativ ist, von seinen erwählten Opfern verletzt, dauerhaft beschädigt oder gar getötet zu werden ... weil Versicherungen ggf damit Kunden gewinnen können, indem sie die Auszahlung der Versicherungssumme dann, wenn einer bei einem versuchten Verbrechen getötet wurde, nicht an die Hinterbliebenen des Täters, sondern stattdessen beispielsweise zu einem Drittel an das geplante Opfer, zu einem Drittel an einen freiwilligen Sozialfonds zahlen und das restliche Drittel einfach einbehalten, sodaß jeder was davon hat - bis auf den Täter ...
    Die Auflagen, die heute jeder Bürger erlebt, sorgen dafür, daß die wenigsten tatsächlich was davon haben, ein ehrliches Leben zu führen ... wir zahlen heute noch immer regelmäßig in eine Rentenversicherung ein, obwohl abzusehen ist, daß wir nicht wirklich etwas davon haben werden ... wir finanzieren damit lediglich die heutigen Rentner .. wweil diejenigen, die die Regeln gemacht haben, wonach dies so gehalten wird, die Entwicklung verpennt haben und die bereits in den Anfängen positionierte Warnungen einfach ignoriert hatten ...

    Dann tu's doch... Deine Leiche wird potentiellen Nachahmern dann erklären, weshalb das eine richtig blöde Idee war ...

    Wer sagt denn was von Blutrausch?
    Wer in solchen Situationen derart irrational reagiert, hat ebenfalls in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen ...
    Was ist daran verantwortungsvoll, den Täter erst vor Gericht zu stellen, wenn Du ihn auf frischer Tat gestellt hast?

    Viel zuviel Aufwand ... viel zu melodramatisch ... das ist was für Rachsüchtige ... eine Kugel reicht völlig aus ... das geht schnell, relativ sauber und man verschwendet keinen guten Strick ...

    Wr einen Verbrecher schützt oder sich an dessen Tun beteiligt, begeht damit selbst ein Verbrechen ... solche Leute sind nicht weniger widerwärtig als jene, die ihre Nachbarn zerstücken und daraus Suppe kochen ... wer sich also an einer Blutrache beteiligt, ohne daß er gerade selbst bedroht wurde, begeht ein Verbrechen ...
    Im Übrigen halte ich eh nichts von Leuten, die der Rache frönen ...
    In einer freien Gesellschaft würden sich diese Leute vom Rest der Welt isolieren ... niemand würde mit ihnen Umgang pflegen, niemand würde mit ihnen Handel treiben, niemand würde ihnen gestatten, das Land zivilisierter Menschen zu betreten ... die Natur würde in relativ kurzer Zeit dafür sorgen, daß von ihnen nur schlechte Erinnerungen bleiben ... falls überhaupt ...

    Ich halte auch nichts von Haß ... daß Du anscheinend notwendige Vorgehensweisen nicht von irrationalen Gefühlen zu trennen vermagst, sondern einfach jeden, der tut, was er für nötig hält, gleich als haßzerfressenen Racheengel anzusehen scheinst, sagt einiges über Dich aus ...

    Keineswegs ... Du hattest von jemandem geschrieben, der keinen Haß zuläßt ... ich würde diese Leute ebensowenig hassen ... was mich jedoch nicht davon abhalten würde, zu versuchen, sie zu finden und zu töten ...

    Es wird langweilig, wenn Du eine Behauptung nach der anderen ausstößt, ohne sie zu begründen, zu untermauern oder soonstwie zu plausibilisieren ...

    Da ist nichts zweideutiges daran ... persönliche Freiheit ist sehr eindeutig ... es liegt in Deiner persönlichen Freiheit, ob Du etwas aus Dir machen willst, obb Du etwas lernen willst, oder ob Du es vorziehst, stattdessen jede Nacht nackt durch die Vorgärten anderer Leute zu laufen ...
    Und ich kann weder etwas dafür, noch habe ich die Absicht, etwas dagegen zu tun, wenn es sinnvoll ist, das eine zu tun, während es zugleich absolut dämlich ist, das andere zu tun ...
    Ebenso liegt es nicht in meiner Absicht, Leute, die es vorziehen, dämlich zu sein, dafür zu verurteilen, daß sie es sind ...
    Evolutionäre Vorteile sind Fakten ... ob Dir das nun gefällt oder nicht ... jemand, der ständig sabbert beim Reden wird esd schwer haben, einen Partner zu finden, mit dem er ein Kind bekommen und aufziehen kann ... jedenfalls schwerer als jemand,, der so ein Manko nicht aufweist ... das ist ein evolutionärer Faktor ... und den kannst Du ebensowenig hinwegreden, wie Du es wegreden kannst, daß man auf der Nachtseite der Welt nunmal die Sonne nicht sieht ...
    Wenn ich davon rede, daß jemand, der sich mit sinnlosen Dingen beschäftigt, dadurch einem evolutionären Nachteil unterliegt, dann stelle icgh damit lediglich eine Tatsache fest ... Menschen, die soetwas tun, haben nunmal weniger Chanccen, sich fortzupflanzen als solche, die diese Zeit dafür nutzen, um sich einen Partner zu suchen ... denn das ist es, worum es bei der Evolution geht ...

    Was weiß denn ich? Es ist schließlich Dein Zukunftsszenario, das von soetwas abhängt ... ich ziehe realistischere Vorstellungen vor ...

    Entweder, Du hast wirklich keine Ahnung, worüber Du hier redest, oder Du lügst uns alle absichtlich an ... wir haben wwewder die nötigen Materialien, noch die nötige Energie in ausreichender Menge, um beliebig viel zu produzieren ...
    Also wird wieder mal jemand entscheiden müssen, welche Menge genug und ab welcher Menge etwas als "zuviel" gelten muß ... das wiederum verleiht diesem Jemanden Macht ... wodurch er korrumpierbar wird ... denn neben den ganz normalen Gebrauchsgütern hat unsere Welt eben auch eine Vielzahl einmaliger Dinge zu bieten, die nicht in Massen produziert werden ... oder kannnst Du etwa dafür sorgen, daß jeder, der das gerne hätte, die Original-Mona-Lisa daheim an die Wand hängen kann?
    Es gibt immer Dinge, die nicht in ausreichender Menge für alle gleichermaßen zur Verfügung stehen ... daher wird es immer Unterschiede geben zwischen Leuten, die sich bestimmte Dinge leisten kömnnen und anderen, die dazu nicht in der Lage sind ...
    Ach ja .. noch eins: wo würdest Du eigenntlich die über 80 Millionen Hochseejachten vor Anker gehen lassen, wenn Deine Überflüßgesellschaft dazu führt, daß jeder Bundesbürger eine bekommen muß, wenn er eine haben will?

    Weil die Leute langsam begreifen, daß es egal ist, welche Partei gewählt wird, denn für das Gros der einzelnen Wähler ändert sich so gut wie gar nichts und so gut wwie nie ändert sich etwas von dem, was der einzelne Wähler gerne geändert sehen möchte ...
    Wenn aber die einzigen, die etwas von einem bestimmten Wahlergebnis haben, die Leute sind, die einen PPosten in der Regierung bekommen ... wozu soll man dann wählen gehen?

    Die Linke ist für mich ebenso indiskutabel wie die SP* ... und den Piraten braucht man auf absehbare Zeit keine Chance einräumen ... inwiefern wird es also Einfluß haben, wenn ich wähle?
    Allenfalls dann, wenn die Ergebnisse einbrechen und Außenseiterparteien signifikante Zuwächse bekommen, wird sich etwas ändern .... nur ist diese Änderung keineswegs in meinem Sinn, denn das Ergebnis würde einfach nur darin bestehen, daß die etablierten Parteien jene Teile ihrer politischen Gegner adaptieren, die ihnen wieder Wählerstimmen zurückbringen ...
    Das kannst Du z.B. an den Grünen sehen ... damals, als die noch eine Umweltpartei waren und Umweltpolitik für die etablierten Parteien kein Thema war, wurden die Menschen davon angezogen ... kaum hatten sie Erfolg, machhten alle anderen Parteien Umweltressorts auf und betreiben seither auch Umweltpolitik, weil sie damit in den Augen der Öffentlichkeit ihre Schuuldigkeit getan haben und das von den Wählern honoriert wird ...
    Würde ich aalso wählen gehen, dann würde das bestenfalls dazu führen, daß die etablierten Parteien, deren Politik ich ablehne, verwässerte Versionen von dem, was ich befürworte, in ihre Politik integrieren, um dann damit zu prahlen, daß sie sich auch darum kümmeern würden .. und nichts würde sich wirklich verändern ...

    Da ich nichts von Sandkastenstreitereien halte, verkneif ich mir hier ein "Nein, Du!" und frag Dich stattdessen nach einem finanzierbaren Modell, das ohne gravieerend höhere MWST auskommt ... und zugleich ohne Wunschdenken ...

    Ok, warum beweist Du uns das denn nicht einfach dadurch, daß Du in kürzester Zeit auf ehrliche Weise und mit einem ganz normalen Job - sagen wir - 100.000,- Euro verdienst.
    Ich behaupte, daßß das nicht zu schaffen ist ... da Du das Gegenteil behauptest, müßtest Du es auch tun können ...

    Welche Macht sollte denn jemand in einer freien Gesellschaft haben können?
    Dort gibt ees soetwas nicht ... jeder hat nur Macht über die Menschen, die er in Abhängigkeit oder in Angst halten kann ...
    Nehmen wir mal an, jemand möchte die Konkurrenz seiner Firma ausbooten ... versuch mal, darzulegen, wen er in einer freien Gesellschaft bestechen sollte, um dies zu erreicheen und was er fordern sollte ... mir jedenfalls fällt nichts ein, was ein solches Szenario dort realisierbar machen würde ...

    Diesen Schluß ziehst Du, weil Du ständig unter falschen Voraussetzungen nachdenkst ...
    Egoismus wird immer dazu führen, daß mögliche Ansatzpunkte für unfaire Machenschaften auch verwendet werden, um sich auf Kosten anderer zu bereichern ... un diese Ansatzpunkte finden sich in jedem System, das auf Regeln basieren ... schon allein deshalb, weil die Mehrheit der Menschen darauf vertraut, daß diejenigen, die die Regeln geschaffen haben, keine Trottel gewesen sind (klar glauben die meisten das, denn wenn sie es nicht glauben würden, müßten sie zugeben, daß sie sich von Trotteln regieren lassen) ... deshalb fallen kaum jemandem Ansatzpunkte, durch die sich solche Regeln mißbrauchen lassen, auf ... erst dann, wenn keine solchen Ansatzpunkte existieren, ist der individuelle Egoismus dazu gezwungen, in Bahnen zu arbeiten, die sich auch für andere positiv auswirken ...

    Das ist keine Sache von ideologischer Präferenz, sondern das schlichte Ergebnis der Analyse gesellschaftlicher Systeme unter Einbeziehung der sozialen Psychologie ihrer Mitglieder ...

    Dies hingegen scheint mir sehr wohl die Folge ideologisdcher Präferenz zu sein ... denn Du bringst keine Argumente gegen meine Erläuterung vor, sondern stellst lediglich fest, daß es nicht paßt .... vielleicht hättest Du eher schreiben sollen, daß es Dir nicht paßt ...

    Weil das Wunschdenken ist ... und weil eine Gesellschaft, die auf Wunschdenken aufgebaut ist, immer scheitern wird ... und weil bei jedem dieser Versuche Millionen Menschen völlig unnötig zu leiden haben ... nur weil wieder mal irgendein Idealist gemeint hat, er müsse allen beweisen, daß es doch geht ...
    Denn eines der Markenzeichen von Idealisten ist, daß es ihnen scheißegal ist, wenn Menschen unter ihren Idealen zu leiden haben ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • gesellschaft: the end LongYing: Ja wundersamerweise würde alles besser sein. Das erzählt man auch schon seit Jahren, das private Unternehmen automatisch besser seien als staatliche und solche Märchen..
    Die Parole der FDP="Der Markt regelt das schon.." Klar.



    Ja genau.
    Wieso sich um Bedürftige kümmern. Du sagst ja selber, dass eine gesunde Wirtschaft Arbeitslose braucht. Und wenn sich ja keiner um die Bedürftigen kümmert, dann haben wir da schon unsere Auslese, richtig? So ist das Problem, "unproduktive" Bürger auszusortieren schön erledigt. Wunderbar.
    Mag sich polemisch anhören, aber der Eindruck drängt sich da einem auf, dass dir das unproduktive zuwider ist.. Egal ob Mensch oder Sache.



    Im Gegenteil.
    Du ignorierst, dass man nicht jeden Menschen vergleichen kann. Du verallgemeinerst total. Zu sagen, dass wenn ein Politiker gut ist, seien alle Menschen gut, ist Gleichmacherei pur, finde ich.
    Und ein 2-Klassen-menschenbild erkenne ich bei dir zum einen bei der Produktivität von Menschen bei dir und auch bei Gewalttätern.
    Es gibt bei dir Menschen die das Recht auf Leben haben, und andere haben das Recht einfach nicht.
    Das finde ich mehr als falsch.
    Aber das betonst du immer wieder, offensichtlich und zwischen den Zeilen.



    Du machst es dir ja sehr einfach.
    Du sagst doch selber, dass es neben Geld eben viele andere Hebel gibt, um Macht auszuüben, sagst aber gleichzeitig, dass, wenn man Politiker abschaffen würde, "alle Probleme gelöst wären".
    Und auch hier verallgemeinerst du total und nimmst nicht zur Kenntnis, was du selber immer betonst.
    Das Menschen egoistisch sind, die einen mehr, die anderen weniger.
    Darum haben wir Regeln.
    Es gibt gute Politiker (auch wenn du das nicht wahrhaben willst) und es gibt schlechte, das trifft auch auf die Bürger zu.



    Da haben wir wieder dein 2-Klassen-Menschenbild.
    Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auch seine Würde ist unantastbar.
    Ich finde es besorgniserregend, dass du diese elementaren Grundsätze nicht akzeptieren willst.



    Das siehst du so.
    Du meinst, nur weil es keine Politiker, oder sagen wir Gesetzgeber gäbe, würden sich keine Wege ergeben, anderen zu schaden.
    Das ist falsch, weil du ja selber sagst, dass es Verbrechen gibt, wo Menschen sind.



    Falsch.
    Eine Gesellschaft ohne Regeln beschützt den Verbrecher in sofern, dass er weiß, dass es keine Instanz gibt, die ihn belangt, die über allem steht, wenn er sich genügend Machtmittel verschafft.
    Waffen, Gleichgesinnte.. etc..
    Der Betroffene muss sich darauf verlassen, dass es irgendwen gibt, der so gnädig ist und sich für ihn einsetzt.
    Das das nicht so ist, sieht man ja schon an der mangelnden "Zivilcourage". Kaum einer mischt sich wirklich ein, wenn eine Gruppe Jugendlicher auf jemand rumhakt oder prügelt, weil er Angst hat dass ihm selber was passiert.
    Aber zum Glück kann man die Polizei rufen, die sich darum kümmern könnte (immer vorrausgesetzt sie kommt rechtzeitig und die Gesetze werden konsequent umgesetzt).
    In deiner regellosen Welt, würde dieser jemand, der da vielleicht stirbt, völlig auf die gnädige Hilfe anderer angewiesen sein und wenn er Pech hat, ist er eben die "Auslese" die du so unterstützt.



    Ah so..




    Und wieso kommst du nicht auf den Gedanken, dass er dann einfachbei Fehlen der Regeln die Methodik den Mitteln anpasst?
    Wenn er keine Regeln (Gesetze) mehr umgehen muss, sondern sich einfach brutal und mit Gewalt das nimmt, was er will?



    Und du in Ignoranz.



    Das meinst du.
    Wäre ja heute auch schon so.
    Trotzdem gibt es Drogendealer, Steuerhinterzieher.. etc etc..
    Auch heute hat man ein angenehmeres Leben wenn man ehrlich ist.
    Unehrlich sein, bringt heute heute schon jemand mehr, wenn er weiß wie.
    Wie kommst du darauf, dass das in einer regelfreien Welt anders wäre.
    Warum selber was essbares anpflanzen, wenn er einfach den "Habenden" überfallen und ausrauben würde und dann abhaut?



    Natürlich würde ich was tun.
    Aber verantwortungsvoll wäre es, wenn man dann nicht im ersten Blutrausch den anderen abschlachtet, zumal das nicht jeder kann und will.
    Wahrscheinlich würdest du dann denjenigen direkt am nächsten Baum aufknüpfen.
    Was passiert, wenn man zum Beispiel nicht auch mal vergibt sieht man an den östlichen Ländern, wo es noch die "Blutrache" gibt.
    Eine nie endende Schleife der Gewalt.
    Letztlich hab ich aber im Fernsehen oder Netz erst gelesen von einem Mann, der 3 Töchter durch eine Rakete verloren hat. Der Mann hat seinen Hass überwunden und dieses Gefühl gar nicht erst zugelassen. Davor hab ich große Achtung.



    Dazu hab ich gerade was geschrieben.



    Nein das tust du nicht.
    Du verlagerst die Mittel nur.



    Du redest von Freiheit ohne Regeln, meinst aber gleichzeitig, es wäre normal wenn jemand evolutionär benachteiligt wäre, dass, wenn er ich eben beispielsweise mit Politik beschäftigt, aber eben nicht hauptberuflich.
    Persönliche Freiheit ist bei dir sehr zweideutig.



    Und woher hat er den Replikator?
    Wir haben diesen Überfluss. Er findet sich in Regalen voller Lebensmittel, die größtenteils maschinell hergestellt werden in Fabriken..
    Der Replikator wäre da schlicht..Einkommen. ;)



    Eben nicht.
    Warum haben wir wohl eine "Politikverdrossenheit".
    Weil viele meinen sie hätten keinen Einfluss, oder den Status Quo weiterhin wollen.
    Parteien, die man wählen kann, wenn man ein Signal der Änderung wollte, gäbe es genug.
    Eben "DIE LINKE" oder die "Piratenpartei".
    Aber der Bürger wählt lieber weiterhin die Normale SPDCDUCSUGRÜNE.
    Weil die nix ändern wollen.
    Darum koalieren die ja alle so problemlos miteinander.



    Dann bist du falsch informiert.



    Einspruch.
    Das ist deine Meinung.
    Es gibt genug (eigentlich viel mehr!) Beispiele wo das nicht so ist.
    Du hast ein einseitiges Bild.



    In keiner gesellschaft ist wirkliche Gleichheit möglich, zumindest nicht heute.
    Also ersetze einfach mal das Wort "Politiker" mit einem beliebigen Menschen der Macht hat..auch in deiner regellosen Welt.
    Es kommt auf`s Gleiche raus. Davon bin ich überzeugt.



    Einerseits sagst du Egoismus ist natürlich, andererseits meinst du, dass der Egoismus gerade in einer reglementierten Welt unweigerlich zum negativen eingesetzt wird.
    In einer unreglementierten natürlich nicht..
    Warum hast du ja erklärt, aber es passt eben nicht.



    Richtig.
    Aber warum sollte es nicht mal möglich sein irgendwann, dass wir erkennen, dass wir gemeinsam mehr erreichen und wenn wir uns um einander kümmern, als wenn jeder nur an sein eigenes Wohl denkt?
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Keineswegs ... denn es sind gerade diese Regeln, die die Leute, die am Boden sind, auch unten halten ... un dieselben Regeln sorgen dafür, daß die Regelmacher einen guten Teil des Geldes, das andere erwirtschaften, für diese ihre "Arbeit" einsacken, wodurch die Gesamtwirtschaftslage belastet wird, sodaß die, die keinen Job haben, auch möglichst lange keinen bekommen werden ...
    Würde man stattdessen auf diese Regeln verzichten, die angeblich die Bedürftigen schützen, dann gäbe es bedeutend weniger Bedürftige, denn dann würde der Markt ungehindert arbeiten können und Arbeitsplätze schaffen ... eine gesunde Wirtschaft zeichnet sich durch einen permanenten Mangel an guten Arbeitskräften aus ... mit Regeln hast Du eine kranke Wirtschaft und als Ergebnis ein Überangebot an Arbeitskräften ... aber genau das scheinst Du ja erhalten zu wollen ...

    Dazu müßten die Politiker dies aber auch wollen ... und damit bist Du es, der ddie Natur des Menschen ignoriert .... denn Dein System arbeitet nur mit Politiker, die bessere Menschen sind, als man das von Menschen heute erwarten kann ... wenn man das jedoch von Politikern erwarten könnte, dann könnte man dasselbe auch von jedem anderen erwarten .... wenn aber alle menschen besser wären als sie heute sind, dann bräuchten wir wieder keine Regeln ... womit wir wieder beim reinen Wunschdenken angelangt sind ...
    Ein Gesellschaftsmodell, das davon ausgeht, daß Menschen durch Regeln im Zaum gehalten werden müssen, weil sie nicht gut genug sind, um es ohne schaffen zu können, das zugleich aber davon ausgeht, daß diejenigen, die die Regeln formullieren, solche besseren Menschen sind, widerspricht sich selbst ... oder aber es geht davon aus, daß es eine objektive Methode geben müsse, mit der man die besseren von den nicht-so-guten Menschen unterscheiden kann ... das aber wäre ein 2-Klassen-Menschenbild, dem ich mich so auf keinen Fall anschließen würde ...

    Politiker üben gern Macht aus .... das ist ihr Job .... wer das nicht gerne tut, ist für diesen Job nicht geeignet ... Geld ist ein guter Hebel, um Macht auszuüben .... nicht etwa der einzige, denn es gibt eine ganze Menge anderer Möglichkeiten, aber Geld ist einer der einfachten... wenn Du das Geld abschaffen würdest, würden die Leute, die gerne Macht ausüben, einfach auf andere Hebel zurückgreifen .... würde man stattdessen aber die Politiker abschaffen - und mit ihnen die Regeln, für die diese Leute stehen - dann gibt es keine Macht mehr, die man mißbrauchen könnte ...
    Wenn heute einer einem Politiker Geld zukommen läßt - egal, ob auf legale oder illegale Weisse - und dieser Politiker ein "ehrlicher" Politiker ist, dann wird er die getroffenen Vereinbarungen auch erfüllen und damit Einfluß auf verbindliche Regeln ausüben, die für alle gelten ... wenn aber in einer regellosen Welt jemand einen Menschen, der im Park auf einem Pult steht und Leute zulallt, mit viel Geld besticht, um seine Ansichten zu vertreten, dann hat das allenfalls Konsequenzen für die, die diesem Menschen zuhören und seine Ansichten befolgen wollen ... und das ist der entscheidende Unterschied ...

    Stimmt ... wer die Grundlegenden und natürlichen Regeln des menschlichen Zusammenlebens ignoriert und sich darüber hinwegsetzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn man ihm keine Rechte mehr zubilligt ...
    Ich sehe nichts heheres daran, Gewaltverbrecher am Leben zu erhalten - auf Kosten der Hinterbliebenen ihrer Opfer ...

    Nein, das tu ich keineswegs ... das tust Du, indem Du die Menschen dadurch zu verbessern trachtest, daß Du ihnen Regeln aufbürdest und hoffst, daß sie dadurch etwas lernen ...
    Überall, wo Menschen sind, wird es auch Verbrechen geben, werden die einen die anderen belügen, betrügen und bestehlen ... sofern es für sie einen Vorteil bringt ...
    Ich ziehe eine Gesellschaft, in der es weniger Vorteile bringt, andere zu hintergehen, eindeutig einer gesellschaft vor, in der soetwas sehr viele Vorteile bringt ... denn eine Gesellschaft mit Regeln ist ein wahres Paradies für Betrüger ... es ist geradezu eine Einladung für diese Leute ... ein Weidegrund voller leichtgläubiger Schäfchen, die sich zum Ausgebeutetwerden geradezu anpreisen ...
    Ohne all diese Regeln sind Betrüger nicht mehr geschützt ... sie können sich nicht von Winkeladvokaten durch irgendwelche Gesetzeslücken aus der Breduille ziehen lassen ... auch können sie nicht eindfach KKonkurs anmelden und unter anderem Namen einfach das gleiche Geschäft neu aufziehen, ohne dafür belangt zu werden ...
    In unserer Welt bedeutet es für viele nur ein minderes Risiko, bei Einbrüchen oder Überfällen geschnappt zu werden ... denn was sind schon ein paar Jährchen (falls man ihnen die Tat überhaupt in vollem Umfang nachweisen kann) im Vergleich zu den zu erwartenden Gewinnen in einer Höhe, für die andere viel mehr Jahre lang schwer arbeiten müßten?
    Eine Gesellschaft, die Verbrecher vor ihren Opfern schützt, arbeitet mit diesen Verbrechern zusammen ... ist auf deren Seite gegen die Interessen der Opfer ...
    Eine Gesellschaft ohne Regeln beschützt die Täter nicht ... in so einer Gesellschaft geschehen nicht deshalb weniger Verbrechen, weil sich die Menschen einfach auf das Gute besonnen haben, sondern weil es mehr Vorteile bietet, ehrlich zu sein, als unehrlich zu handeln ...

    Ja, genau ...

    In anderen Ländern, die Du als Negativbeispiele anführst, sind keineswegs die Regeln außer Kraft gesetzt .... es wurden lediglich die als legal bezeichneten Regeln durch die Regeln der neuen Machthaber ausgetauscht ... dort herrscht keine Anarchie, sondern es handelt sich nur um Regierungen einer anderen Kategorie als wir sie gewohnt sind ...

    Und genau deshalb möchte ich die Macht an sich gerne weg haben und nicht nur die Regeln verändern, nach denen sie handeln soll ... denn solange Regeln existieren, wird es auch Leute geben, die diese Regeln benutzen, um sich Vorteile zu verschaffen ...

    Nur für jene dämlichen Idioten, auf die die Welt blendend verzichten kann ...

    Auch hieer herrscht wieder mal Wunschdenken vor ... Du konstruierst ein Beispiel, bei dem Du die Endbedingungen hart festsetzt ... so als würdest Du sagen "Wie kannst Du verhindern, daß jemand im Lotto gewinnt, wenn seine Zahlen gewinnen werden - ganz egal, welche Zahlen er tippt?"
    Wie kommst Du darauf, daß solche Leute niemand hindern kann?
    Ebensogut könnte ich Dir entgegenhalten, wie Du in Deiner Idealvorstellung jemanden daran hindern möchtest, einfach nach Belieben gegen die Regeln zu verstoßen, wenn ihm niemand auf die Schliche kommt?

    Nein ... denn genau das ist die Welt, in der wir leben ... das Recht des Stärkeren gilt nicht in einer Gesellschaft ohne Regeln, sondern es gilt hier in unserer Gesellschaft mit Regeln ... denn hier ist der stärker als alle anderen, der es besser versteht, diese Regeln für sich selbst auszunutzen ...

    Natürlich sage ich etwas anderes ... aber Du scheinst es zu ignorieren und suhlst Dich stattdessen in Plattitüden und Schlagworten ...

    Davon, daß alle friedlich leben, würde ich nie etwas sagen ... es wird immer Verbrechen geben ... aber in einer freien Gesellschaft sind die Bedingungen mehr zugunsten der Menschen ausgelegt, die ehrlich sind ... es bringt für die meisten mehr Gewinn, ehrlich zu sein und das Risiko für diejenigen, die das nicht wollen, ist bedeutend größer ... und es ist ein reales Risiko und kein abstraktes, das man lediglich zwischen Aktennotizen findet ...

    "Geschichte" ist Dir doch ein Begriff ... wenn überhaupt, dann müßtest Du fragen "wann" und nicht "wo" ...
    Wann immer Menschen in andere Länder auswanderten, kamen die am besten mit den Leuten dort zurecht, die von diesen nicht erwarteten, daß die sich an die bekannten Regeln hielten ... Pioniere hatten nur sehr selten Probleme mit den Leuten vor Ort und auch sehr selten untereinander ... die Probleme traten immer erst dann auf, wenn die Pioniere sich etabliert hatten und dann Leute nachzogen und sich in Massen ins gemachte Nest setzen wollten und dabei ihre Regeln mitbrachten ...

    Daß das wie eine Utopie klingt, mag daran liegen, daß es sich hierbei nicht um Anarchie handelt, sondern um die sozialistische Wahnvorstellung davon ...
    Es ist kein Geheimnis, daß die Sozialisten sich den Begriff Anarchie gerne ans Revers hängen, obwohl sie dazu im Grunde gar nicht berechtigt sind, weil so ziemlich alles an den Konsequenzen ihrer Vorstellungen die Grundlagen der Anarchie mit Füßen tritt ... während Sozialismus nur mit einer reiferen Menschheit funktionieren kann, funktioniert Anarchie mit den Menschen so wie sie heute sind ...

    Aha ... Du brauchst also eine Regel, um den Mörder Deiner Eltern, Freundin, Geschwister, whatever festzuhalten? Und wenn eine solche Regel nicht existiert, dann tust Du ... nichts?

    Wenn ich meine Hände ins Wasser halte, dann werden diese naß ... wenn ich ohne Tauchgerät tauche und unter Wasser den Drang verspüre, einzuatmen, sollte ich besser schnell auftauchen, bevor ich einen Atemzug nehme ... und wenn ich keine Lust habe, als verschmorte Leiche zu enden, sollte ich keine Hochspannungsleitungen berühren ...
    Wenn Du soetwas als "Regeln" bezeichnen möchtest, dann gibt es tatsächlich immer Regeln ... ich aber rede von künstlichen Regeln ... solchen, die keine universelle Gültigkeit haben, weil sie der willkürlichen Vorstellung einiger Menschen entstammen ...
    "Wenn Du die Rechte eines anderen dergestalt mit Füßen trittst, daß Du einen nicht wieder gutzumachenden Schaden anrichtest, hast Du kein Recht mehr auf den Schutz durch die Gesellschaft" ist so eine natürliche Regel ... egal aus welcher Kultur jemand stammt, mann man ihm doch eine solche Regel ohne größere Probleme plausibel machen ... "Wenn Du mit Deinem Auto zu schnell fährst, mußt Du Strafe zahlen - und wenn Du es zu oft tust, darfst Du gar nicht mehr fahren" ist dagegen eine künstliche Regel, die auf rein willkürlichen Grundlagen beruht ... und deshalb ist sie auch nicht ohne weiteres jedem Menschen zu plaisibilisieren ...

    Inwiefern denn?
    Die einzige Freiheit, die ich solchen Menschen damit nehme, ist die Freiheit, dumm zu handeln und dennoch alles zu bekommen, was andere auch haben ...

    Warum muß ich mir die Finger verbrennen, wenn ich meine Hand ins Feuer halte?

    In einer Welt, in der jeder über beliebige Energiemengen verfügt und in der jeder einen Replikator daheim rumstehen hat, mit dem er sich alles replizieren kann, was immer er haben will, mag das funktionieren ... in einer Welt des Überflusses hätte sich der Mensch jedoch gar nicht erst entwickelt ... und es ist naiv, sich zu wünscheen, daß wir uns über die Evolution hinausentwickelt hätten ...
    Wir haben ständig mit ihr zu tun ... es zu leugnen, ist einfach unrealistisch ...

    Woraus konkret leitest Du so einen Schwachsinn ab?
    Die Menschen kümmern sich dann um Dinge, die sie selbst betreffen, wenn sie Möglichkeiten sehen, echten Einfluß auf die Ergebnisse auszuüben ... Dies ist bei unserer Politik nicht gegeben .. deshalb kümmert sich kaum einer daraum, wenn er nicht vor hat, selbst in die Politik zu gehen ...

    Ich kenne keines davon, das finanzierbar wäre ...

    In unserer Welt ist es tatsächlich dumm, ehrlich zu sein ... denn die, die es nicht sind, haben von allem mehr als die anderen und können somit auich mehr erreichen ...
    In einer freien Gesellschaft jedoch wird der Egoismus eines jeden Menschen automatisch in produktive Bahnen gelenkt ...
    Wenn keine Politiker da sind, die Macht ausüben könnten, dann wird auch niemand versuchen, solche Leute zu bestechen ... die einzige Möglichkeit, auf möglichst risikoarme Weise mehr zu erreichen als andere, besteht dann darin, einfach besser zu sein als die anderen ...
    Und damit wäre schon sehr vielen Menschen geholfen ...

    Aber der Egoismus ist keineswegs eine Bremse ... er wirkt nur so, wenn er in einem regelorientierten System agiert, weil hier der Vorteil des einen übermäßig viele Nachteile für sehr viele andere bedeutet ...
    Es ist unser Egoismus, der uns antreibt, besser zu sein als andere, mehr zu schaffen ... wenn die Menschen ihren Egoismus "überwinden" würden, dann würden sie recht schnell aussterben ...
    Eine freie Gesellschaft nutzt die positive Energie des individuellen Egoismus, und daraus für alle etwas zu schaffen ... nicht etwa, weil hier hehere Motive dahinterstecken, die auf soetwas gezielt hinarbeiten, sondern weil das eine automatische Reaktion auf die geltenden Bedingungen ist ...

    Ebensogut könntest Du sagen, daß es Zeit wird, daß wir uns von der Notwendigkeit, zu atmen lösen sollten ...
    Der menschliche Egoismus istt die grundlegende Antriebskraft, die uns von Robotern unterscheidet ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
  • gesellschaft: the end LongYing: Ja richtig.



    Ja.
    Nur, dass es heute zumindest staatliche Auffangmaßnahmen gibt. Ich finde die auch nicht alle gut, und ALG2 Sanktionen bis auf Null finde ich verheerend, aber ohne diese Regeln verdammst du die Leute ja erst Recht.



    Es würde ja schon mal reichen für den Anfang, wenn man beispielsweise "Geldspenden", die man auch als Bestechungsgelder bezeichnen könnte, von großen Konzernen verbieten würde, um damit Lobbys etwas Platz zu nehmen.
    Politiker müssen unabhängiger und isolierter sein vom Kapital.
    Heute ist es so, dass der größte Kapitalinhaber auch Macht hat, und so Spenden von eben großen Konzernen finde ich da erst recht fatal. Damit "kauft" man eine Partei wahrhaftig.



    Doch, ohne Regeln bedeutet Willkür. Dü würdest also einen Mörder dem wütenden Mob überlassen, die den Mann dann noch zu Tode prügeln und irgendwo lynchen?
    Aber aus der Vergangenheit hier bei Uboot weiß ich, dass Mörder ja keine Menschen mehr für dich sind..
    Und auch nicht mehr so behandelt werden sollten..



    Und du meinst, in einer Welt ohne Regeln, würden sich alle Menschen auf das Gute besinnen, und alles wäre wunderbar?
    Und mir wirfst du Naivität vor.
    Die Natur und auch andere Staaten zeigen doch eindeutig, dass dort immer der Stärkere herrscht, wenn ihn niemand bremst und die Schwachen darunter zu leiden haben. Das ist doch nix neues..
    Guck dir die Warlords an in Afrika, schau dir andere Länder an.
    Dort wo jemand Macht hat, nutzt er sie auch.
    Wenn du nun alle Regeln und Kontrollinstanzen entfernst, ist das ein Freibrief für jeden sich alles zu krallen, was er kriegen kann, auch mit Gewalt.



    Und wenn man nun die Regeln entfernt.. Wie willst du denjenigen daran hindern, dass es er dann ja freie Mittelwahl hat, sich alles zu nehmen was er will, wenn niemand ihn daran hindern kann. Zusammen mit anderen die auch so denken.
    Glaubst du im Ernst, dass in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren herrscht noch Platz für Arme und Schwache ist.
    Die sind dann deiner These ja nach "Auslese". Was anderes sagst du doch nicht.
    Und das findest du richtig.
    Ich dachte über diese Entwicklungsstufe wären wir mal zum Glück hinweg..



    Aha!
    Aber wieso glaubst du dann, dass jegliches Fehlen von Regeln, genau das Gegenteil bedingen würde??
    Das erschließt sich mir nicht.
    Du sagst zum einen, Regeln sind doof, weil es immer Leute gibt, die diese manipulieren, andererseits sagst du aber, dass alles ganz toll wäre und alle friedlich leben würden, wenn es keine Regeln gäbe.



    Aha, und das soll wo sein?
    Beispiel?


    Wer Anarchie mit dem "Recht des Stärkeren" gleichsetzt, hat davon ebensowenig begriffen wie einer, der an einem Sportangelwettbewerb mitmachen will und dazu eine Handvoll Dynamitstangen mitbringt ...

    Ich hab mich gerade mal eingelesen bei Wikipedia zu Anarchie.
    Im Grunde, muss ich sagen, ist es auch meine Vorstellung, dass wir da mal irgendwann hinkommen, und auch die Ressourcen des Planeten für jedermann zur verfügung stehen und nicht für einige Wenige.
    Aber das ist nunmal noch eine Utopie, weil wir nunmal nicht von jetzt auf gleich das System umwälzen können.
    Wenn der Mensch sich mal genügend weiterentwickelt hat, dann wäre das auch meine Idealidee.
    Der Kommunismus (auch da gibt es natürlich verschiedenste Varianten), war ja schon was was in die Richtung geht, aber der Mensch dafür nicht reif.
    Das hat die Geschichte ja immer wieder bewiesen.



    Das halte ich für naiv.



    Das leite ich daraus ab, weil du ja gegen jede Art Regeln bist.
    Und du beantwortest dir doch selber anhand deines nachgeführten Gedankenganges, dass dieser Mensch eben auch ohne Waffe (Regel) anderen schaden würde.
    Das war damit gemeint, und davon rede ich ja die ganze Zeit.

    Oder gibt es doch Regeln?
    Du deutest das ja an.



    Damit nimmst du einem Menschen aber wieder die Freiheit.
    Wieso muss es denn ein evolutionärer Nachteil sein, sich mit Politik zu befassen und das nicht als Beruf machen?
    Darauf läuft auch das BGE hinaus..
    Das ist Freiheit, und diese darf keinen (evolutionären) Nachteil haben.

    Ich verstehe bei dich so, dass sich die Menschen von alleine drum kümmern würden um die Politik, wenn es sie wirklich gesellschaftlich belangen würde (was ja heute eigentlich schon der Fall ist). Nur scheinbar realisiert das nicht jeder..
    Da das aber nicht so wäre (deine These) interessiert es auch keinen, sich Gedanken zu machen.
    Das ist ja falsch, zumindest nach meinem Verständnis.
    Aber nicht nach deinen, weil du ja meinst, die Regeln verhindern jegliche gesellschaftliche veränderungen zu seines Gunsten.
    Aber vielleicht gehe ich da jetzt auch zu weit.



    Es gibt noch einige verschiedene Modelle des BGE.



    Realistisch..evtl.
    Ergo:
    Wer sich also nimmt, was er kriegen kann, ist "intelligent".
    Wer sich an Regeln hält "dumm"?
    Du sagst ja selber, dass der Mensch egoistisch ist.
    Wie passt das also zusammen?

    Da gefällt mir das Streben nach einer moralisch besseren Gesellschaft aber besser, und nicht die Resignation, und das Zurückfallen in`s Regellose, zumindest nach derzeitigem gesellschaftlichem Entwicklungsstand.
    Wenn der Mensch den Egoismus als Bremse erkannt hat und diesen überwunden hat, dann vielleicht sind Regeln nicht mehr notwendig, weil jeder erkennt, dass er auf andere angewiesen ist und es sich so leichter lebt, also mit dem Egoismus, und der Angst erst mal alles raffen zu müssen was man kriegen kann.
    Das mag ja mal früher notwendig zum Überleben gewesen sein, aber heute wo wir soviel produzieren, mehr als wir benötigen, wird es Zeit, sich von diesem evolutionären Egoismus zu lösen, und das wird noch dringender werden mit der Zeit.
    Darum wackelt unser System auch so..
    Darum ist der Kommunismus auch gescheitert.
    Fehlende Reife des Menschen.

    Aber da werden wir wohl auf keinen Nenner kommen..
    vor 2 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: the end Eine Gesellschaft ohne verordnete Regeln funktioniert nicht so wie die unsere nur daß man einfach plötzlich jeden tun und lassen läßt, was er will ... ebensogut könntest Du in einem Land, das mehr als 50 Jahre unter Militärterror/Diktatur gelebt hat, einfach ein paar Stapel Wahlzettel verteilen und das, was dabei raus kommt, dann einfach "Demokratie" nennen ...

    Du argumentierst so ähnlich wie die amerikanischen Platagenbesitzer, die sagten, daß man die Sklaverei nicht abschaffen könne, weil die Sklaven ohne einen Herrn, der für sie sorgt, verkommen würden ...

    In einer Gesellschaft ohne Regeln ist man mehr als Verwandte und Freunde angewiesen als hier bei uns ... das führt automatisch dazu, das der Zusammenhalt stärker wird ... daß man sich gegenseitig hilft ... und in einer Gesellschaft ohne Regeln ist das auch um einiges einfacher möglich als hier bei uns ...

    Es gibt nur sehr wenige Menschen, die tatsächlich keine Angehörigen haben ... und solche Leute sind bei uns auch heute ziemlich aufgeschmissen, wenn's mal hart auf hart kommt ...

    Du hast allerdings schon Recht insofern, daß der freie Markt ein Auslesekriterium darstellt ... ebenso, wie unsere Gesellschaft auch ihre Auslesekriterien hat ... etwa das, daß die Kenntnis der Rechtslage in vielen Fällen wichtiger für das Überleben einer Firma ist, als wirtschaftliche Kenntnisse ... jede Gesellschaft hat ihre Auslesekriterien ...

    Dabei erhebt sich dann nur die Frage, wer denn entscheiden soll, welche Regeln jeweils angepaßt/geändert werden sollen und inwiefern die Änderung erfolgen soll ...
    Genau das tun doch die Parteien heutzutage, indem sie sich um Gesetzesänderungen streiten und dabei versuchen, ihre jeweilige Parteipolitik darin einfließen zu lassen .... was für einen Entscheidungsprozess stellst Du Dir denn hierbei vor und inwiefern ist der besser als das, was wir derzeit haben?
    Einfach nur zu fordern, daß "etwas" gemacht werden müsse, ist Wunschdenken und gehört nicht in ein solches Thema, denn es ist nicht praktisch umsetzbar ...

    Worin besteht hier die Begründung?
    Das ist die Aussage von Leuten, die sich ssellbst für etwas besseres halten und es ihren Mitmenschen größtenteils nicht zutrauen, in bestimmten Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, sopdaß sie wollen, daß irgendwer vorab entscheidet, wie die "richtigen" Entscheidungen sein sollen ...
    Ich bin zwar auch der Meinung, daß viele Menschen nicht in der Lage sind, in bestimmten Situationen angemessen zu handeln ... aber ich würde mich nie erdreisten, deshalb anderen Vorscchriften zu machen oder zu behaupten, ich könnte alle Eventualitäten vorhersehen und dafür vorgefertigte Regeln zu formulieren ... auch bin ich nicht der Ansicht, daß meine Vorstellungen in jedem Fall die richtigen sind, sondern daß es in vielen Fällen auch mehrere Möglichkeiten gibt ... weil es nämlich in den meisten Streitfällen auf die individuelle Art der Beteiligten ankommt, welche Lösung die beste ist und nicht irgendeine Regel, die irgendwer sich mal ausgedacht hat ...
    Ohne Regeln bedeutet keinesfalls reine Willkür ... es besagt lediglich, daß es keine vorgefaßten Regeln gibt ... es gibt jedoch grundlegende Überzeugungen, die bei allen Völkern und in allen Kulturen gleich sind ... und die würden völlig ausreichen ... wer sich danach verhält, ist im Recht - wer es nicht tut, ist im Unrecht ...

    Und das ist deshalb so, weil überall die Mehrheit der Überzeugung ist, daß Regeln richtig seien ... und sich deshalb daran halten, statt denjenigen, die Regeln zum persönlichen Nutzen auslegen oder gar erst schaffen, kräftig auf die Schnauze zu hauen ...

    Ja sicheer ... und hätten alle Menschen mehr Gelld und mehr zu essen, dann wäre diese Welt ein friedlicherer Ort ... Wunschdenken ist bei der Planung einer Gesellschaft nicht sinnvoll ...

    Aber Regeln werden doch von Menschen gemacht ... genau das ist doch das, worum ees mir geht:
    Du sagst, das Problem sind die Menschen ... aber Du willst nicht einsehen, daß es die Probleme der menschen noch verschlimmert, wenn eben die Menschen, die das Problem darstellen, auch die Regeln machen ...
    Wenn Du natürlich garantieren könntest, daß derjenige, der die Regeln macht, ein allwissender, allgütiger Vater für alle Menschen ist, der ansonsten keinerlei persönliche Interessen verfoolgt, wenn er Regeln aufstellt, dann könnte es möglicherweise funktionieren ... solange Du das aber nicht garantieren kannst, wird es immer Regeln geben, die von den Menschen, die das Problem darstellen, geschaffen oder in ihrem Sinn manipuliert werden ...

    weil die Geschichte zeigt, daß Menscchen am friedlichsten miteinander auskommen, wenn sie in einer Gegend zusammenkommen, in der es so gut wie keine Regeln gibt ...

    Diesem Trugschluß unterliegen viele ...

    Wer Anarchie mit dem "Recht des Stärkeren" gleichsetzt, hat davon ebensowenig begriffen wie einer, der an einem Sportangelwettbewerb mitmachen will und dazu eine Handvoll Dynamitstangen mitbringt ...

    Die Tatsache, daß es außerhalb Afrikas Menschen gibt und sie sich nicht längst alle gegenseitig umgebracht haben, beweist, daß es funktioniert ...
    Menschen kommen fast immer und überall gut miteinander aus ... erst, wenn kulturelle Regeln aufeinanderprallen, gibt es Probleme ...

    Eben nicht ... ich respektiere Menschen als Individuen und lasse sie lieber ihre eigenen Modalitäten des Zusammenlebens finden, als ihnen irgendwelche Regeln aufzudrücken, die sowieso niemals in der Lage sein können, alle Eventualitäten abzudecken, wodurch es früher oder später zwangsläufig dazu kommen muß, daß eine Regel genau denen hilft, vor denen die anderen eigentlich geschützt werden sollten ...

    Wieso meinst Du, man müsse ihn laufenlassen?
    Aus welchem Teil meiner These leitest Du soetwas abstruses ab?
    Und was für einen positiven Effekt sollte ein Waffenverbot haben?
    Glaubst Du etwa, jemand, der bereit ist, einen Mord zu verüben, sagt sich "Ich würde ihn ja so gern erschießen - aber da ich keine Waffe legal besitzen darf, muß ich mein Vorhaben wohl aufgeben - zu dumm!"

    Alöso ich sehe einen immensen Unterschied zwischen einer Situation, in der es jemand schafft, ein für viele Menschen nachteiliges Gesetz durchzubringen, an das sich danach alle Menschen halten müssen ... und einer Situation, in der jemand etliche Leute so lange zulabert, bis die tun, was er will ...

    Natürlich tun sie es nicht ..... weil sie in einer Welt aufgewachsen sind, die von Regeln bestimmt werden und sie im Bewußtsein erzogen wurden, daß schon alles in Ordnung geht, solange man sich an die Regeln hält ... selbst aktiv darüber nachzudenken, was für Konsequenzen diese Regeln haben könnten, ist in so einer Gesellschaft für die meisten reine Energieverschwendung ... und damit meine ich nicht, daß die das ebenso sehen, sondern daß jemand, wenn er nicht gerade in der Politik ist, einen evolutionöären Nachteil davon hat, wenn er sich damit befaßt, statt seine Energie auf andere Dinge zu konzentrieren, die mehr Erfolg versprechen ...
    Ohne all diese Regeln läge es im Interesse eines jeden Menschen, sich für gesellschaftliche Belange zu interessieren ...

    Weil wir ein Exportland sind ... es gibt nur eine Möglichkeit, ein BGE zu finanzieren: durch eine deutlich höhere Mehrwertsteuer auf alle nicht-lebensnotwendigen Verbrauchs-Güter - denn nur das schafft einen passenden Ausgleich zwischen denjenigen, die sparsam leben und denjenigen, die sich Luxus leisten wollen ... dies führt jedoch automatisch dazu, daß es der Weltwirtschaft deutlich erschwert wird, Produkte zu uns zu liefern, während es gleichzeitig unsere Produkte auf dem Weltmarkt billiger macht ... und jedes andere Land, das nicht nach genau demselben Modell arbeitet, würde das - berechtigterweise - als unfairen Wirtschaftsvorteil ansehen ... die Reaktion müßte notwendigerweise i höheren Zöllen auf unsere Waren bestehen - was den internationalen Absatz unserer Produkte empfindlich beeinträchtigen müßte ...
    Die einzige Alternative dazu bestünde darin, im Inland Geld zu verwenden, das international keine Bedeutung hat ... das aber geeht nur unter Bedingungen, wie wir sie aus der ehemaligen DDR her kennen ... Bedingungen, die dieses Land nicht nur wirtaschaftlich zugrundegerichtet haben ...

    Genau dasselbe könnte ich über Dich und Dein krampfhaftes Festhaltenwollen an der Notwendigkeit von Regeln sagen ...

    Aber natürlich .... denn ein geregelter Markt besitzt nicht die Flexibilität, darauf zu reagieren, wenn Regeln sein Funktionieren an allen Ecken und Enden einschränkt ... Kriesen sind die natürliche Reaktion eines sich selbst regulierenden Kreislaufs, wenn man ihn durch Hindernisse zu ordnen versucht ...
    Im Grunde passiert hier gerade etwas ähnliches wie das, was durch die Flußbegradigung heute immer wieder zu Hochwasser und Überschwemmungen in Stadtgebieten führt ... denn es sind genau jene Teile des Flusses, die man als überflüssig und hinderlich wegrationalisiert hatte, die größere Überschwemmungen früher abgefangen haben ...

    Wie gesagt: mit Wunschdenken über eine moraalisch reifere - bessere - Menschheit können wir keine Gesellschaft aufbauen ... ich ziehe eine realistischere Sichtweise vor und erkenne den natürlichen Egoismus der Menschen an ... Regeln, die diesem natürlichen Egoismus im Weg stehen, sind dumme Regeln ... denn nur dummme Leute werden sie befolgen ...

    Chiron
    vor 2 Jahren. ·
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