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Schlechte Kritik...
» Könnt ihr gut damit umgehen oder eher nicht?
» Was geht euch zu allererst d…
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rockxqueen > gesellschaft: Schlechte Kritik... ich denke, der ton macht die musik. wenn die kritik sachlich und ruhig weitergegeben wird, nehme ich sie gerne an, bin dankbar dafür und versuche sie umzusetzen. auf destruktives mistgelaber aber, das persönlich und verletzend wird, kann ich verzichten.
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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gesellschaft: Schlechte Kritik... yuuki: kommt auf die Person an.
wenn jemand mich in etwas kritisiert und ich weiß, dass er darin besser ist,
dann hör ich mir die kritik gerne an, um zu wissen, was ich besser machen kann.
wenn aber jemand eindeutig in etwas schlechter ist als ich, höre ich sie mir an,
lege aber keinen wert darauf.
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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UnserTraumschloss > gesellschaft: Schlechte Kritik... eher nich.....
im ersten moment denk ich immer derjenige greift mich an......wenn ich später drüber nachdenk dann KÖNNTE ich ihm recht geben......aber ich tu es nich....warum auch immer.....vielleicht isses falsche eitelkeit..
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Schlechte Kritik... Bedeutet das also, daß wenn einer derjenigen, auf deren Kritik Du Wert legst, Dir sagt, "dieses hast Du falsch gemacht" und den Fehler herausarbeitet und Dir dann sagt, "vielleicht hättest Du es besser so machen sollen", dann arbeitest Du an Dir ... aber wenn einer der anderen an genau derselben Stelle sagt: "dieses hast Du falsch gemacht" und den Fehler ebenso klar herausarbeitet, ohne jedoch konstruktive Vorschläge zu machen ... dann ignorierst Du das und beharrst weiterhin darauf, keinen Fehler gemacht zu haben?
Chiron
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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verwesung > gesellschaft: Schlechte Kritik... Es gibt nur recht wenige Menschen, auf deren Kritik ich wert lege bzw. deren Kritik ich beachte.
Und das sind Menschen, die höchstens konstruktive Kritik abgeben.
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Schlechte Kritik... Ich sag ja nicht, daß derartige konstruktive Kritik grundsätzlich etwas schlechtes ist ... solange es lediglich darum geht, eine Sache zu lernen, sich Kenntnisse anzueignen, um das bekannte Wissen und Können verstehen zu lernen, ist das sogar recht hilfreich ... dennoch bestimmt die Art, wie wir lernen, auch ein gutes Stück davon, wie die Bahnen verlaufen, in denen wir denken ... und da Sprache nunmnal etwas ist, das es für nicht-Muttersprachler eher zu erlernen als zu prägen ist, hast Du in diesem Fall natürlich auch in besonderem Maße Recht ...
In anderen Bereichen jedoch, in denen Neurungen nicht lediglich kosmetische (wie im Falle von Sprachen) sondern geradezu substantielle Auswirkungen haben können, ist es oftmals sehr hilfreich, wenn sich jemand erneut daran macht, "das Rad zu erfinden" ... daVinci hat den Vogelflug studiert, um fliegen zu lernen ... etliche nach ihm (und wahrscheinlich auch bereits vor ihm, nur hat man von denen keine Aufzeiichnungen gefunden) haben es auf dieselbe Art versucht und sind gescheitert ... erst als man die Vögel Vögel sein ließ und ganz von vorn an die Grundlagen des Fliegens ging, kamen die Erfolge ...
Und alle weiteren spektakulären Neuerungen in diesem Bereich haben ebenso begonnen ... so ist der Raketenantrieb keine verbesserung des Propellerfluges, sondern das Ergebnis von Überlegungen, die die bestehenden Möglichkeiten, zu fliegen, einfach mal beiseitegeschoben und erneut die Grundlagen aufgegriffen haben ...
Das Medium, über das wir uns hier unterhalten, existiert, weil jemand die Idee hatte, Kommunikation einfach mal neu zu erfinden, statt sich eine bestehende Sprache rauszusuchen ...
Denn wenn Du Dich auch bestehende Sprachen fokussierst, bekommst Du die Fehler, die noch heute weit verbreitet sind, wo Informationen ASCII-lastig gespeichert wurden ... der Versuch, dies zu integrieren, steht und fällt mit der Übereinstimmung von Regeln sowohl beim Erzeuger als auch beimm Konsumenten ... das Ergebnis sind Schmierzeichen, die der Erzeuger nicht sieht, weil er sein Systemm so eingestellt hat, wie es ihm passend erscheint ... hätte man stattdessen mit der Formulierung des Unicode einen endgültigen Schlußstrich gezogen und alles, was mit Schriftausgabe und -übermittlung zu tun hat, neu überdacht und darauf angepaßt, hätten wir heute keine Darstellungsprobleme ...
Ich korrigiere mich allerdings dahingehend, daß es ddie Welt nicht am Laufen hält, die immer wieder neu zu überdenken .. laufen tut sie auch von alleine ... aber ohne neue Ansätze dessen,, was "doch eigentlich schon bekannt" ist, kommen wir nicht weiter ... wir hätten dann nichtmal nur keine Autos, sondern würden nichtmal Kutschen haben oder reiten, denn die einzig bekannte Beziehung zwischen Tier und mensch bestünde darin, daß man einige Tiere jagt, um an ihr Fleisch zu kommen, während man sich vor anderen schützt, damit die den Spieß nicht umdrehen ... das zähmen und halten von Haustieren war bereits das Ergebnis eines grundlegenden Neuberdenkens an sich bekannter "Tatsachen" ...
Chiron
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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rockxqueen > gesellschaft: Schlechte Kritik... Ich korrigiere an der Uni öfter die Hausarbeiten von Freunden am selben Fachbereich (Englisch). Oftmals geht es dabei um Schreibstil und etwas formelleres und eleganteres Englisch. Wenn man dort einfach nur die Fehler oder 'unglücklichen Formulierungen' rot anstreicht, ohne ab und zu eine Alternative vorzuschlagen, wird diese Person manchmal vielleicht nicht sehen können, was an der Formulierung verbessert werden kann. Nicht alles kann durch 'selbst nachdenken' kommen. Einiges, was die Menschen bisher erreicht haben, darf durchaus studiert und nachgeahmt werden, sonst fangen wir ja immer von vorne an. Voran kommen wir dann, wenn wir dabei aber ständig im Hinterkopf behalten: "Ist es sinnvoll, dies und jenes nachzuahmen?"
sehe ich genauso.
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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gesellschaft: Schlechte Kritik... razcal: Ich korrigiere an der Uni öfter die Hausarbeiten von Freunden am selben Fachbereich (Englisch). Oftmals geht es dabei um Schreibstil und etwas formelleres und eleganteres Englisch. Wenn man dort einfach nur die Fehler oder 'unglücklichen Formulierungen' rot anstreicht, ohne ab und zu eine Alternative vorzuschlagen, wird diese Person manchmal vielleicht nicht sehen können, was an der Formulierung verbessert werden kann. Nicht alles kann durch 'selbst nachdenken' kommen. Einiges, was die Menschen bisher erreicht haben, darf durchaus studiert und nachgeahmt werden, sonst fangen wir ja immer von vorne an. Voran kommen wir dann, wenn wir dabei aber ständig im Hinterkopf behalten: "Ist es sinnvoll, dies und jenes nachzuahmen?"
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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gesellschaft: Schlechte Kritik... kyatto: Solange "schlechte Kritik" nicht angreift bzw. beleidigend ist, sehe ich diese "schlechte Kritik" als gute Kritik.
Hier gilt halt (wie schon erwähnt): "Auf den Ton und die Art der Äußerung kommts an."
Natürlich kann ich gut damit umgehen, denn schlechte Kritik zeigt, dass man was verbessern kann - wenn sie begründet und einleuchtend ist
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Schlechte Kritik... Wenn jemand etwas an mir zu kritisieren hat, dann ziehe ich es eindeutig vor, wenn man mir lediglich meine Fehler aufzeigt ... konstruktive Kritik á la "vielleicht hättest Du das besser so und so gemacht", finde ich dagegen ziemlich überheblich ... denn was bedeutet das anderes als "ich halte Dich nicht für fähig, selbst auf eine Lösung zu kommen - selbst dann, wenn man Dir sagt, was Du falsch gemacht hast" ...
Destruktive Kritik ist im Grunde das, was diese Welt am Lauffen hält ... denn nur so werden Menschen dazu gezwungen, selbst nachzudenken, wie sie gemachte Fehler vermeiden können ...
Wenn ich jemandem zeige, wo der Fehler ist und zugleich einen Lösungsweg vorschlage, wird er zwar diesen Lösungsweg lernen, aber damit reiiht er sich lediglich in die Schaar derer ein, die denselben Lösungsweg verwenden ... wenn ich ihm jedoch lediglich nachweise, daß es so auf keinen Fall funktionieren kann, weil dieses uns jenes ein Fehler ist, dann besteht die Chance, daß er beim Überdenken des Problems auf eine neue Lösung kommt, die möglicherweise besser ist als mein eigener Lösungsvorschlag ... insofern birgt die destruktive Kritik indirekt viel mehr konstruktive Möglichkeiten ...
Das, was Du "niedermachen" nennst, sehe ich dagegen nicht als destruktive Kritik an, sondern als mies aufbereitete Kritik, die alles andere verfolgt als Sachlichkeit ...
Chiron
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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gesellschaft: Schlechte Kritik... sheralynn: Vielleicht sollte man lieber von konstruktiver oder destruktiver Kritik sprechen... Denn das beschreibt die Absicht, die dahinter steht: Eine positive Änderung zu bewirken, oder etwas "nieder" zu machen...
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Schlechte Kritik... Kommt wohl darauf an, was Du unter "gut umgehen" verstehst ...
Wenn sie berechtigt ist, beachte ich sie ... wenn nicht, versuche ich raauszukriegen, was damit bezweckt werden sollte ...
Ob die Kritikpunkte zutreffen oder nicht ...
In jedem fall sollte man unterscheiden zwischen schlechter Kritik, die deshalb schlecht ist, weil der Kritiker schlecht war und es nicht besser drauf hat ... und schlechter Kritik, die gut gemacht ist, weil sie sich auf das beschränkt, was Relevantz hat ...
Chiron
vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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