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    Leben um jeden Preis? Nehmen wir mal an man geht zum Arzt und dieser diagnostiziert Krebs im Endst…
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  • monimaus0907 > gesellschaft: Leben um jeden Preis? mhhhmmm...ist ne schwierige frage...also es kommt darauf an,wie groß die möglichkeit der op ist mich zu heilen bzw. mein leben zu verlängern bzw wie stark die nebenwirkungen sind.
    prinzipiell würde ich die op auch machen um weiter leben zu können,wenn die chance zu gering wäre,würd ich versuchen das beste aus der zeit zu machen,
    ist schwierig, das zu entscheiden.....man denkt immer anders wenn man in der situation steckt
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • unit > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Das ist eine interessante Frage, die ich mir schon öfter gestellt habe, aber wie ich dann wirklich reagieren würde kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Eine lebensverlängernde OP hätte nur Sinn, wenn noch Lebensqualität vorhanden wäre, bei einer Infaustprognose. Sonst würde ich eher darum bitten mein Ableben so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Ja, ich bin von den Selbstheilungskräften des Körpers überzeugt. Es sind solche Fälle ja auch schon dokumentiert worden.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • gesellschaft: Leben um jeden Preis? classico: Ich stimme hier cultrixmorbosos zu.

    Schon bei einem Abschied am Bahnhof von einem
    Menschen den man liebt, drehen gerade die durch,
    die meinen in der Situation des ewigen Abschiedes
    großzügig einige Monate die bleiben, nicht nutzen zu wollen.

    Einen Abschied für immer ist etwas, da "genießt " man die Stunden
    mit diesen Menschen auch unter übelsten Bedingungen und Schmerzen.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • cultrixmorbosos > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ich glaube die meisten würden zuerst einmal um ein paar Jahre mehr kämpfen, nach einiger Zeit kämpft man dann noch um ein paar Monate bis man ganz zum Schluss ist froh ist, es hinter sich zu haben. Es ist ziemlich leicht zu sagen, ohne Therapien (egal ob OP, Chemo etc.) ein kurzes aber erträgliches Leben zu haben. Es mag zwar schneller vorbei sein, aber es ist nicht gesagt, ob es deswegen erträglich ist. Bitte hierzu das Wort "Miserere" nachschlagen Und im Grunde genommen, versucht doch jeder die Möglichkeit einmal selbst diese Entscheidung treffen zu müssen zu verdrängen, wenn er nicht schon davon betroffen ist.

    Und die meisten der Patienten mit einer schwerwiegenden tödlichen Krankheit klammern sich an jeden Strohhalm.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Sam7thSon > gesellschaft: Leben um jeden Preis? auch ich bin kürzlich wieder mit dieser frage konfrontiert worden ..
    ein kollege, mitte 50, hatte soeben eine OP, .. prostatakrebs ..

    ... und ich hab´ mir dann schon auch die frage gestellt, .. ob ich da noch weiterleben will !?
    ( zudem hab´ ich ein "genetisches risiko", wie mein urologe bei der letzten gesundenuntersuchung meinte, ..weil mein vater auch, ... usw, ... )

    pff ! erektile dysfunktion ( vulgo: impotenz ) ... ggf auch inkontinenz!
    nöö, danke, .. in diesem fall würd´ ich wohl "freiwillig abtreten " wollen !
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • gesellschaft: Leben um jeden Preis? CherryLeoKitty: einer meiner dozenten hat prostatakrebs. er hat sie sich komplett entfernen lassen und hatte dann die auswahl, ob chemo oder nicht. er meinte sinngemäß ungefähr, er sei jetzt um die 60 und hätte keine lust, die letzten paar jahre seines lebens kotzend und stinkend in einem krankenhausbett zu vergammeln.
    er ist frühzeitig in ruhestand gegangen und genießt jetzt die zeit, zimmert an seinem haus rum. er meinte, vielleicht hat er pech und stirbt in einem jahr. vielleicht hat er aber auch glück und lebt auch ohne chemo noch lange.
    hachja, ich war ziemlich beeindruckt.
    leben ist was kostbares. deshalb wäre ich mir nicht sicher, ob ich lieber ein kurzes und erfülltes hätte, oder die gefahr bestünde, ich würde es schmerzerfüllt sinnlos verlängern.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • gesellschaft: Leben um jeden Preis? NiN83: naja, das was einige menschen mit krebs im endstatium durchleben während der "lebensverlängernden maßnahmen" kann ich selbst nicht mehr als "leben" bezeichnen. ich denke da an glioblastom patienten - ich würde mich ganz klar gegen ner op entscheiden und sogar nach einer möglichkeit suchen, euthanasie zu erhalten.

    aber, von wegen stärke des geistes und selbstheilung - gibt eine frau, die überlebt jetzt das 9. jahr mit glioblastom in endstadium, nachdem man ihr nach der diagnose noch 6 monate zu leben gegeben hat. 9 jahre sind bei dieser krankheit schon .. naja, ein wunder.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Alceste > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ich glaube wenn man sich über Jahre hinweg Vorurteile aufgebaut hat, ist es doch am schönsten wenn sie ein anderer zerstören darf, der von diesen Vorurteilen getroffen wird, und das sie niemand zerstören kann stimmt nicht, mir wurden schon einige Vorurteile zerstört, über deren Zerstörung ich und andere froh waren.
    Bevor das hier zu offtopic wird, werd ich mich ab jetzt heraushalten!
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • SonnenPower > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Vorurteile kann einem Niemand zerstören ...
    das muß man schon selber machen ...
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Alceste > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ja ich spreche generell vom Menschen, aber nur solange bis mir jemand einen Gegenbeweis liefert oder meine Vorurteile zerstört.

    edit: Sorry für den Doppelpost, war keine Absicht!
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Alceste > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ja ich spreche generell vom Menschen, aber nur solange bis mir jemand einen Gegenbeweis liefert oder meine Vorurteile zerstört.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • SonnenPower > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Sehr schön geschrieben ...
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • SonnenPower > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Wenn mir Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, kann ich so auf die Schnelle nicht beantworten wie ich mich verhalten würde. Ich könnte aber vermuten das ich die OP nicht machen lassen werde, wenn ich weiss das ich in meinem Leben, und sei es noch so kurz, das erreicht habe was ich erreichen wollte. Da hilft mir auch eine "vielleicht lebensverlängerte Option" auch nichts, wenn hier nicht eine mind. 80%ige Garantie vorhanden ist, diese OP zu überleben, und danach nicht irgendwie körperlich oder geistig eingeschränkt wäre. Wichtig für mich wäre vielleicht auch zu wissen, oder zu erahnen welchen Zeitraum die Lebensverlängerung beinhaltet.




    Auch hier könnte ich nicht mit Bestimmtheit sagen wie ich mich verhalte, sollte diese Prozedur aber grausamer sein als eine Coloskopie oder Gastroskopie, werde ich wohl dankend ablehen. Ich bin diesbezüglich ziemlich wehleidig.






    Nein, der Geist des Menschen ist viel zu schwach um den Selbstheilungsmechanismus zu starten, was nicht bedeutet das die Möglichkeit nicht vorhanden wäre, nur weiss der Mensch nicht wie er die Möglichkeiten des Geistes gewinnbringend nutzt.

    Du sprichst generell vom Menschen ...
    so stimmt das nicht ...
    es betrifft Dich ... Du weißt es nicht ...
    denn es gibt schon Menschen die das wissen ...
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • SonnenPower > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ich bin echt nicht auf Krawall gebürstet aber ....Halt einfach die Schnauze wenn du nichts zu sagen hast...Ist echt schlimm mit dir!

    Das was einem am Anderen auffällt ...
    gilt in erster Linie für einen selbst ...
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • gesellschaft: Leben um jeden Preis? TheTwoBeats: Ja, sicher. Es sind eben nur Prognosen. Wie sich der individuelle Verlauf letztlich darstellen wird, kann niemand genau sagen. Im Extremfall verläßt man nicht mal mehr den OP-Tisch lebend. Garantien kann der Chirurg nicht vergeben und wenn er vernünftig ist, sollte er sich daher auch mit Prognosen sehr zurückhalten.

    Es handelt sich dabei einfach um mein persönliches Limit. Wenn ich mich in einem finalen Zustand befinde und sehe das Behandlung X für mein Krankheitsbild laut Statistik einen Zeitgewinn von mindestens 6 Monaten bedeutet, würde ich das Risiko eingehen. Das scheint mir eine lange Zeit zu sein, wenn man sich dem Tod unmittelbar gegenübersieht. Und da ich in dieser Situation ohnehin nicht viel zu verlieren hätte, halte ich das Risiko für angemessen. Wer der Ansicht ist, daß es sich so verhält und davon ausgeht, daß er davon auch bereits profitiert hat, kann meinethalben gerne darauf setzen. Ich für meinen Teil habe dafür bisher allerdings keinen Anhalt entdecken können und würde daher auch niemandem empfehlen, sich darauf zu verlassen.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • gesellschaft: Leben um jeden Preis? Sonnenschein2008: Seid gestern weis ich wieder das ich um jeden Preis kämpfen würde, und das ich alles daran setzen würde um den Kampf zu gewinnen und wenn die Chance nur bei fünf Prozent liegt eine gewisse Chance hat jeder Mensch wenn er sich nicht slebst aufgibt!
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Alceste > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Wenn mir Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, kann ich so auf die Schnelle nicht beantworten wie ich mich verhalten würde. Ich könnte aber vermuten das ich die OP nicht machen lassen werde, wenn ich weiss das ich in meinem Leben, und sei es noch so kurz, das erreicht habe was ich erreichen wollte. Da hilft mir auch eine "vielleicht lebensverlängerte Option" auch nichts, wenn hier nicht eine mind. 80%ige Garantie vorhanden ist, diese OP zu überleben, und danach nicht irgendwie körperlich oder geistig eingeschränkt wäre. Wichtig für mich wäre vielleicht auch zu wissen, oder zu erahnen welchen Zeitraum die Lebensverlängerung beinhaltet.




    Auch hier könnte ich nicht mit Bestimmtheit sagen wie ich mich verhalte, sollte diese Prozedur aber grausamer sein als eine Coloskopie oder Gastroskopie, werde ich wohl dankend ablehen. Ich bin diesbezüglich ziemlich wehleidig.






    Nein, der Geist des Menschen ist viel zu schwach um den Selbstheilungsmechanismus zu starten, was nicht bedeutet das die Möglichkeit nicht vorhanden wäre, nur weiss der Mensch nicht wie er die Möglichkeiten des Geistes gewinnbringend nutzt.
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ich bin echt nicht auf Krawall gebürstet aber ....Halt einfach die Schnauze wenn du nichts zu sagen hast...Ist echt schlimm mit dir!
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Danke.... sehr wichtiger Punkt auf den ich u.a. hinwollte..
    ZUm ersten kann man es natürlich nicht wissen..zum anderen ist es, wie du richtig zu denken angeregt hast ,elementar wichtig wie die Zeit nach dem diagnostizierten "Wahnsinn" aussieht...werde ich operiert und durchlaufe alle diesbezüglichen Nachbehandlungen und sterbe dann doch weg war es nur ne Qual.....
    Desweiteren kommt das man den Halbgöttern in Weiß nicht immer trauen sollte ....
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Leben um jeden Preis? Ja!?--Warum?
    Diesen Zeitraum würde man wahrscheinlich auch noch ohne nennenswerte Scherzen so verleben können...nur da könnte man mit dieser Zeit das tun was man will statt sich zigs OP*s und NAchbehandlungen und dahinsiechen zu geben....




    Hmm..nicht gesund sein wollen.... da zieht das natürlich nicht...wir kennen wohl alle die wandlung unseres Denkens wenn wir ml krank sind..damit meine ich z.b. ne Grippe oder es tut auch schon ne "poplige" Erkältung wo einem bewusst wird wie wichtig die GEsundheit ist...diese Erkentniss ist aber sofort verschwunden sobald man wieder genesen ist...also das funknioniert natürlich nicht!
    Diese ureigene Kraft kommt erst zur Geltung wenn man eben "richtig" krank ist..
    vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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