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beschreibung:
Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO
Thema heute:
>Was ist Liebe
Die Fragestellung …
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vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Für Zuschauer ändert sich nichts .... die wissen nicht, was in den Köpfen der Leute passiert, die etwas tun, sondern sehen lediglich das, was sich abspielt ...
Wenn Du Päärchen siehst, die sich Küssen, dann wirst Du die Päärchen, die das voller echter Leidenschaft tun, nicht von solchen unterscheiden können, die lediglich gut darauf programmiert sind, so zu tun als ob - in Wahrheit aber nichts dabei empfinden ... so lassen sich etwa gute Schauspieler von schlechten Schauspielern unterscheiden ... den guten nimmt man ab, daß ein Kuß echt war ...
"Kuß" ist ein Wort ... und Worte sind dazu gemacht, eine abstrahierte Welt abzubilden, die man anderen vermitteln kann ... die Liebenden, die sich küssen, brauchen dafür keine Worte ... Worte dienen lediglich dazu, jemandem, der eine Wahrnehmung nicht selbst erfährt, zu vermitteln ... wenn also einer einem anderen sagt, daß sich zwei weitere geküßt haben, dann spielt es keine Wolle, ob dieser Kuß ein echter war oder lediglich eine gut gespielte mechanische Handlung ...
Und wenn Du jemals richtig geküßt hast, dann wirst Du selbst dann einen Kuß als solchen erkennen, wenn er im Ausbund der Sinnlosigkeit an einem Baum praktiziert wird ... und somit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht echt ist ...
Das ist richtig ... aber im gegensatz zu einem Kuß, der als rein mechanischer Vorgang nachgespielt wird, schaut der zerteilte Baum auch keineswegs noch wie ein lebendiger Baum aus ...
Und wieso, meinst Du wohl, fallen immer wieder Leute drauf rein, wenn sie von anderen geküßt werden, die nicht wirklich etwas dabei empfinden?
Da ist der Freier, der sich in seine Nutte verliebt, weil er ihre gekonnte Technik für echte Gefühle hält )passiert immer wieder) ... da ist das süße Mädel, das von einem Typen, der sie nur ausnutzt zum nächsten "weitergereicht" wird, weil sie es einfach nicht schnallt, daß die alle ihr keine echten Gefühlle entgegenbringen ... da ist die Frau oder der Mann, die sich von ihrem Liebhaber/Geliebten das erhoffen, was sie bisher nicht bekommen konnten - und dann stellt sich das ganze als Schwindel heraus, um ans große Geld zu kommen ...
Wie willst Du denn solche unterscheiden, die echte Gefühle haben, aber aus Mangel an Erfahrung eine miese Mechanik vorführen, von solchen, die viel Praxis und daher eine perfekte Choreographie haben - jedoch ohne jedes Gefühl? Jedenfalls ohne die Gefühlle, die für einen "wahren" Kuß nötig sind?
Wenn selbst der geküßte manchmal drauf reinfällt, kannst Du als Beobachter auf keinen Fall sagen, ob ein Kuß nun echt ist oder nicht .... und deshalb ist dieser Punkt sinnlos ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO TheTwoBeats: ja, eine sinnlose mechanische Handlung, und damit eben kein Kuss mehr, weil diese mechanischen Grundlagen nicht spezifisch genug sind, um für sich als Kuss bezeichnet werden zu können.
Wenn ich einen Baum fälle und alle Äste abschlage, bezeichne ich das, was übrig bleibt, ja auch nicht als Baum, auch wenn ich diesen Stamm noch einem Baum zuordnen kann.
Oder es steht zu hoffen, daß sich niemand wird ansehen müssen, wie ich esse *g*
Aber um das aufzugreifen - mir fällt hier eine deutliche Diskrepanz auf, was das Verständnis dieses Aktes angeht.
Die mechanische Ebene ist zweifelsfrei Teil eines Kusses, aber wenn es soweit geht, daß man Menschen mit grottenschlechter Technik sogar absprechen könnte, sie würden gerade küssen, entspräche diese Gewichtung nicht mehr der Realität. Denn selbst, wenn sich jemand in höchst absonderlichen Mundbewegungen an jemand anderem erginge mit der Absicht, Zuneigung auszudrücken, wäre es immer noch ein Kuss, auch wenn es noch so befremdlich aussähe. Eher schon würde ich zögern, einwandfreie Technik ohne jedes Gefühl noch als Kuss zu bezeichnen. Das wäre für mich mehr einen Kuss 'spielen' oder 'inzenieren' als wirklich zu küssen.
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Damit wäre aber der Kuss nicht mehr hineichend beschrieben.
Sorry, aber bist Du Dir wirklich sicher, daß Die die Semantik einer "Wenn ..., dann ..."-Syntax ein Begriff ist?
Was ich an dieser Stelle geschrieben hatte, ist die direkte Konsequenz, die sich daraus ergibt, wenn Du diese Dinge, von diesem Prozess absonderst ... denn genau dann wird aus einem Kuss eine völlig sinnlose mechanische Handlung ... sinnvoll allenfalls noch für die Beteiligung etwaig vorhandener Bakterienstämme ...
Also ich weiß ja nicht, wie Du küßt .... aber wenn ich mir das vor Augen führe, was Du hier zum besten gibst, kann ich nur hoffen, daß Du nicht allzuviele und nicht allzu häufig Opfer für Deine Vorstellung vom Küssen findest ... ich jedenfalls erkenne selbst bei der Betrachtung der reinen Mechanik signifikante Unterschiede in den genannten Betätigungen, die hier keine Verwechslung zulassen ...
Das ist sicherlich richtig ...
Aye ... Autisten sind beispielsweise davon betroffen ... sie haben derart Probleme, ihre Eindrücke in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, daß sie sich nur dann ihrer Umwelt mitteilen können, wenn sie lernen, sich ganz bewußt auf wenige spezielle Eindrücke zu beschränken ...
Stimmt ... obwohl es in manchen umgekehrt wünschenswert wäre ... *g*
Das ist wohl abhängig davon, wer das definiert ... wer ohne jeden Sinn für intellektuelles aufwächst und für den es völlig normal ist, den Trieb mit dem Begriff "Liebe" zu identifizieren, wird kein Gefühl für diese Unterscheidung aufbringen .... und wer will es solchen Menschen verdenken? Schließlich läßt die Vielfalt der Möglichkeiten gar keine klare Definition zu ... es ist viel leichter, sich etwaige Einzelfälle vorzunehmen und dabei die auszusondern, die ganz sicher keine Liebe darstellen, als eine verbindliche Checkliste festzulegen, nach der man jeden möglichen Fall auf Liebe hin untersuchen könnte ... und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Sinn in dem Versuch ...
Ok, ich hab ihn mir noch ein paar mal durchgelesen ... grundsätzlich hast Du hier recht ... es hätte sorgfältiger formuliert werden können ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO TheTwoBeats: Damit wäre aber der Kuss nicht mehr hineichend beschrieben. Zum einen, weil man den Kuss dann nicht mehr zuverlässig vom essen oder sprechen unterscheiden könnte. Zum anderen, weil diese 'entsprechenden Gefühle' keine Konstanten sind, weder beim Absender noch beim Adressaten. Es ging mir nicht (unbedingt) darum, daß diese grobe Skizze vom Hormoncocktail weiter aufgeschlüsselt werden sollte, sie ist nur einfach unvollständig.
Hormone sind nur der biochemische Teil eines Gefühls, der Prozess setzt im Zielorgan selbst auf elektrochemische Weise fort. Wenn das nicht geschähe, hätte keine wie auch immer geartete hormonelle Veränderung Einfluß auf die Wahrnehmung. Was das Gehirn aus diesen Signalen macht, ist ebenso elementar zur Beschreibung eines Gefühls wie die Signale selbst.
Den vorangegangenen Ausführungen kann ich zustimmen. Um hier abschließend nochmal anzuknüpfen: ich habe gar nicht vor, Liebe als isolierte kognitive Leistung zu betrachten. Im Gegenteil halte ich "Triebe" für die Basis dieses Gefühls (ich übernehme dies einfach mal als Überbegriff, ich denke, das erleichtert die Kommunikation).
Daß es Formen von Liebe gibt, die ohne jede triebhafte Komponente unterhalten werden, betrachte ich auch nicht als Gegenbeweis dafür. Daß sie nicht ausgelebt werden bedeutet ja nicht automatisch, daß sie keine Rolle spielen.
Gefühle scheinen eine Auseinandersetzung mit innerer und äußerer Welt überhaupt erst zu ermöglichen, weil sie wesentlich dazu beitragen, Eindrücke zu bewerten. Blieben sämtliche Eindrücke vollkommen indifferent, stünde man ihnen mehr oder weniger hilflos gegenüber, weil man gar nicht entscheiden könnte, was nun welche Relevanz besitzt. Da könnte es ebenso sinnvoll erscheinen, sich umgeben von loderndem Feuer erstmal das Haupthaar zu richten statt umgehend das Weite zu suchen.
Und so halte ich auch eine triebhafte Basis für die Voraussetzung dafür, daß man sich zu jemandem hingezogen fühlt. So etwas geschieht ja erfahrungsgemäß lange bevor man so viel Wissen über das Subjekt der Begierde hat, wie für eine bewußte Beurteilung nötig wäre. Und umgekehrt erfährt man über so eine Verbindung nicht nur intellektuelle Stimulation (für einige scheint sie nicht mal eine Rolle dafür zu spielen). Eine Beziehung, die einzig darüber definiert ist, wird im Allgemeinen ja nicht als Liebe verstanden.
Finde ich auch nicht schlimm. Sonst müßte ich ja wahlweise Wissen ignorieren oder mir den Spaß verderben lassen. Wie blöd wäre das denn? *g*
Das hat so auch niemand ernsthaft behauptet ... Den Abschnitt von verwesung, den ich zitiert hatte, liest sich für mich wie so eine Behauptung.
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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SonnenPower > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Liebe ist eigentlich nur eine Reaktion zwischen Monoamin, Dopamin, Serotonin und Noradrenalin; wird im Prinzip von Phenetylaminen gesteuert.
Zur Ausschüttung dieser Stoffe (was dann als "Liebe" bzw. "verliebt sein" interpretiert wird) kann es aus versch. Gründen kommen; es ist natürlich wahr, dass man diese Situationen, in denen die Stoffe ausgeschüttet werden, im Grunde auf primitive Triebe zurückführen kann.
#klopplach
O' sorry ...
ich gehe mal davon aus das Du in der Schule gut aufgepaßt hast ...
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Wenn Du das, was einen zum Küssen antreibt, nämlich die entsprechenden Gefühle, die auf benannte biochemische Komplexreaktionen basieren, von diesem Vorgang abziehst, dann bleibt auch nichts weiter als genau diese Motorik ...
Natürlich sind sie das ... Eisenatome sind ebenfalls in vielen Dingen vorhanden und somit daran beteiligt ... doch zu sagen, daß ein Klumpen Roheisen keine Ähnlichkeit mit einem Schweiter Messer hätte und darauf aufbauend zu schlußfolgern, daß das Eisen demnach nicht die Grundlage des veredelten Stahls sein könne, ist nunmal ein Trugschluß ...
Wir Menschen versuchen stets, in allem, was wir überdenken, Muster zu finden ... nicht, weil alles in Mustern existiert, sondern weil wir darüber ein ordnendes Abstraktionsmedium gewinnen, das es uns erlaubt, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen dem, was wir von den Dingen an Detailreichtum benötigen und dem, was es an unbenötigten Details sonst noch geben mag ... wolltest Du einen Stein eindeutig beschreiben, bräuchtest Du mehrere menschenleben Zeit dazu und hättest dennoch nicht alle Details aufgelistet, die er in sich birgt .... daher benutzen wir das Wiort "Stein", obwohl wir wissen, daß kein Stein genau identisch ist mit irgendeinem anderen Stein ... für die Verwendung als Begriff ist das Wort jedoch ausreichend ....
Ähnliches passiert, wenn wir über unser eigenes Denken nachdenken - eine der schwierigsten Dinge überhaupt, da wir unser Denken gar nicht beobachten können, ohne zugleich Einfluß darauf auszuben ... Gefühle nehmen einen wichtigen Platz im Denkken ein, da sie in vielen Fällen der Antrieb für unsere Handlungen und auch für unser weiteres Denken darstellen ... es ist daher nur natürlich, daß man versucht, Gefühle zu beschreiben und sie so zu begreifen ... das Dumme daran ist nur, daß Menschen immer wieder den Fehler machen, anzunehmen, daß das abstrakte Bild, das sie sich von der Realität machen, auch der tatsächlichen Realität entspricht ... wenn zu diesem abstrakten Bild relevante Daten fehlen, weil man sie einfach nicht kennt, dann entsteht ein Bild, in dem Annahmen einen größeeren Platz einnehmen als für dieses Bild sinnvoll wäre ...
Der Mensch hat über Gefühle shcon lange nachgedacht, bevor der anfing, die Funktionen der Biochemie zu ergründen ... es ist daher nur natürlich, daß er sich ein Bild geschaffen hat von Emotionen, das ohne diese Grundlagen auskommt ... ebenso wie die Menschen sich die Natur eines Blitzes ohne Kenntnisse über Elektrizität in Form von Göttern erklärten ... klar kann man damit leben, in einem Gewitter den Ziorn eines Gottes zu sehen ... aber solche Vorstellungen sind eine Sackgasse ... sie führen nicht weiter ... man kann endlos darüber Philosophieeren und darauf aufbauend spekulieren ... dennoch wird man damit nichts gewinnen außer einer Unzahl überflüssiger Worte, die zwar oftmals hübsch klingen, aber keine Erkenntnisse zeitigen ...
Das meiste, was wir derart hervorbringen, daß es über die Summe der grundbestandteile hinausgeht, ist unser Denken ... unser Auseinandersetzen mit unseren Gefühlen bedeutet einen mehrwert, und bringt uns Erkenntnisse über uns selbst, die nichtdenkende Lebewesen nicht erreichen können ... aber zu behaupten, daß allein Dies der Sitz der Gefühle ist und daß die Grundlagen vernachlässigbar seien, wäre falsch ... denn ohne diese Grundlagen gäbe es diese Gefühle gar nicht ... sie hätten sich nicht entwickelt ... WIR hätten uns nicht entwickelt ...
Und ich sehe nicht, weshalb es schlimm sein soll, etwa die Liebe ausschließlich als die geistige Komponente anzusehen und die körperlichen Aspekte abzustreiten, statt sich einfach an ihr zu erfreuen und sie als das anzuerkennen, was sie ist ...
Das hat so auch niemand ernsthaft behauptet ... Liebe so wir wir als menschen sie kennen, wird es ohne denn gedanklichen Background nicht geben ... denn ohne ihn ist das Ergebnis der hormonellen Prozesse lediglich ein animalischer Trieb ...
Aber ohne den animalischen Trieb kann es auch die geistige Komponente nicht geben ... denn ohne ihn existiert kein Auslöser, der das Gehirn dahingeghend beeinflußt ...
Erst gemeiinsam wird daraus ein Ganzes ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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Synthomesc > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Du hast das ja eigentlich schon recht passend in deiner Eingangspost beschrieben...Liebe ansich gibt es nicht wahrhaft!--Es gibt das Anfangsstadium des Verliebtseins...danach ist Schluss...es bedarf aber auch nicht mehr um unsere Spezies am LEben zu erhalten....das wiederrum kann man nun gut finden oder nicht....
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO TheTwoBeats: Demnach könnte man auch annehmen, ein Kuss sei mit Lippen - und Zungenmotorik hinreichend beschrieben.
Sicher, die benannten Amine scheinen zur Entwicklung eines Gefühls beizutragen, das mit Liebe beschrieben werden kann. Sie sind aber auch an einer ganzen Reihe anderer Prozesse beteiligt.
Zudem finden diese Hormonverschiebungen an einem individuellen Gehirn statt und werden entsprechend individuell interpretiert. Bei so einer komplexen Reaktion wie dem generieren und wahrnehmen eines Gefühls ist das für mein Dafürhalten ganz wesentlich. So etwas wie Liebe kann auf keinen Fall durch ein isoliertes Hormonmuster beschrieben werden.
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Das tut jeder - der eine mehr, der andere weniger ... und die meisten sind sich dessen nicht mal bewußt ...
Es ist nichts gegen sprachliche Beginner, was ich hier vorbringe ... aber wenn ich einen komplexen Sachverhalt in einer fremden Sprache vorbringen möchte, dann gelingt mir das ganz sicher nicht dadurch, daß ich einfach alles, was ich über diese Sprache weiß, beiseiteschiebe und ohne Rücksicht auf diejenigen, die das Ergebnis vorgesetzt bekommen, einfach drauf los formuliere ...
Wenn ich verstanden werden will, dann versuche ich besonders stark, leicjht verständliche Formulierungen zu verwenden und die Sätze kurz zu halten, damit ich mich nicht in den Fallstricken einer mir ungewohnten Grammatik verheddere ... denn genau dann würde nämlich sehr schnell passieren, da plötzlich das Gegenteil von dem da steht, was ich eigentlich ausdrücken wollte ... oder aber nur unverständliches Kauderwelsch ...
das gleichgewicht verlierst du nicht. in einer minute geschrieben und in einer minute nachgedacht und geschrieben. fällt dir etwas auf? schreiben - gleichzeitig schreiben. nachdenken - dann den gegebenheiten anpassend formulieren wie du zu erkennen gibst. nein sorry mehr take away, vielleicht irgendwann einmal in zukunft. aye
Allein in diesem kurzen Absatz lassen sich mehrere divergierende potentielle Bedeutungen interpretieeren ... was Du sagen willst, wird nicht klar ... abgesehen vielleicht davon, daß Du nicht die Absicht hast, zum gegebenen Zeitpunkt verständliche Texte zu schreiben ...
also du meinst individuell
Nein, ich meine vieldeutig, verworren, unspezifiziert und unkommunizierbar ... im Gegensatz zu Dir braucht man bei meinen Texten normalerweise keine Interpretation, um zu erfahren, was ich meine ... weil ich nachddenke, bevor ich schreibe ...
Keineswegs ...
If you really want people to understand what you're talking of, it is YOUR task to speak clearly ... otherwise people are right, if they assume, that you speak unclear on purpose ...
Der Satz ist wohl verständlich und nicht mißzuverstehen ...
Really if you want people understanding talk clear you task ... otherwise people purpose to speak unclear ...
Und so in etwa kommt das hier rüber, was Du oftmals schreibst ...
wäre praktisch auf die toilette zu verzichten oder rettet die umwelt - hört auf zu atmen. hast du dich schon mal mit unterschwelliger reizung befasst? was passiert mit einem hamster im käfig, der eingespert ist, der nichts zu essen bekommt, wie lange hält er die suche nach was fressbarem aus? klar wir in dieser westlichen welt lassen unseren eingesperrten hamster nicht verhungern, nur wenn im garten kein gras mehr wächst, aber das wäre auch kein problem - bevor dieses wesen dahinvegetiert frittiern wir es und "Essen" es selbst, oder geben es unserem genauso-miserabel-gehendem hund. sobald der nichts mehr zu essen bekommt nimmt er auch einen frittierten hamster. ist scheinbar ein "tierischer trieb" schade - so kaputt ist die nation - wirklich traurige wirklichkeit.
Den einzigen Sinn in diesem Absatz erkenne ich darin, abzulenken ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Die Verhaltensforschung und auch die Biologie zeigen recht anschaulich, daß auch Lebewesen, die zu keinen großartigen Intelligenzleistungen fähig sind, Gefühle wie Liebe, Hass, Angst, Wut usw. haben ... gesteuert werden solche Gefühle durch einen Mix verschiedenster Hormone und anderer Stoffe ... sie verfolgen verschiedene Zwecke, über die wir uns wohl noch lange nicht bis in jede Einzelheit klar sind ... aber einige Aspekte kennen wir bereits ...
Daß beispielsweise Mutterliebe eine instinktive Reaktion darstellt, die der Arterhaltung dient, sollte allgemein bekannt sein ... daß Menschen, die an Hormonungleichgewichten leiden, oftmals massive Probleme haben, Gefühle zu entwickeln (oder zu simulieren), von denen sie annehmen, daß andere diese von ihnen erwarten, ebenfalls ...
Wer sich vernünftig damit auseinandersetzt, dem bereitet die Vorstelölung auch keinerlei Probleme ... denn daran ist nichts heerabwürdigendes ... nur jene, die von Anfang an davon ausgehen, daß die großen Emotionen aus einer heheren Quelle stammen müssen, fühlen sich davon auf den Schlips getreten, weil dabei diese Gefühle von den Sockeln gestoßen werden, auf die sie selbst sie gestellt hatten ...
Für mich ist Liebe auch dann noch etwas wunderbares, wenn ich mir keine Illusionen darüber mache, welchem Ursprung sie entstammt ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO cubasan: nee, da schwimmst du im fahrwasser eines täuschend ähnlich erscheinenden schiffes. aber gegen kritik habe ich nichts. finde es sogar gut, wenn man qualität (auch gegen schluss deiner "texte") nicht zur quantität verkommen läst.
moment.. diplomaten verwenden die sprache als instrument. käme ich aus neuseeland und hätte ich mich hier in deutschland niedergelassen, lerne anfänglich die beheimatete sprache, und "integriere" mich im brüsseler verständnis der erhofften gesellschaft, registrier mich in einem medium wie hier und schreibe wie anbeginn. ansich bedeutet das was ausgerechnet du schreibst das, was jamanden ausschließen würde "von anbeginn" .... ob du das verstehen tust, oder nicht liegt an deinem verständnis.
das gleichgewicht verlierst du nicht. in einer minute geschrieben und in einer minute nachgedacht und geschrieben. fällt dir etwas auf? schreiben - gleichzeitig schreiben. nachdenken - dann den gegebenheiten anpassend formulieren wie du zu erkennen gibst. nein sorry mehr take away, vielleicht irgendwann einmal in zukunft. aye
also du meinst individuell
chiron das ist absurd.
heufig missverstanden bis diskreditiert (anm.)
wäre praktisch auf die toilette zu verzichten oder rettet die umwelt - hört auf zu atmen. hast du dich schon mal mit unterschwelliger reizung befasst? was passiert mit einem hamster im käfig, der eingespert ist, der nichts zu essen bekommt, wie lange hält er die suche nach was fressbarem aus? klar wir in dieser westlichen welt lassen unseren eingesperrten hamster nicht verhungern, nur wenn im garten kein gras mehr wächst, aber das wäre auch kein problem - bevor dieses wesen dahinvegetiert frittiern wir es und "Essen" es selbst, oder geben es unserem genauso-miserabel-gehendem hund. sobald der nichts mehr zu essen bekommt nimmt er auch einen frittierten hamster. ist scheinbar ein "tierischer trieb" schade - so kaputt ist die nation - wirklich traurige wirklichkeit.
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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verwesung > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Liebe ist eigentlich nur eine Reaktion zwischen Monoamin, Dopamin, Serotonin und Noradrenalin; wird im Prinzip von Phenetylaminen gesteuert.
Zur Ausschüttung dieser Stoffe (was dann als "Liebe" bzw. "verliebt sein" interpretiert wird) kann es aus versch. Gründen kommen; es ist natürlich wahr, dass man diese Situationen, in denen die Stoffe ausgeschüttet werden, im Grunde auf primitive Triebe zurückführen kann.
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Ebensogut könntest Du behaupten, daß Essen an sich nichts mit Hunger zu tun hat ...
Klar wir in der welstlichen Welt müssen nicht hungern und dennoch essen wir ... also besteht anscheinend keine Verbindung ... das aber ist die Position der Kultursnobs, die ihren momentanen Zustand des Lebens im Luxus als "normal" definieren ...
Liebe ist eine gefühlsmäßige Angelegenheit ... sie läßt sich nicht klar definieren, abgrenzen oder kontrollieren ... allein ihr gefühlsmäßiger Bezug steht außerhalb aller Zweifel ...
Gefühle aber sind keine Innovation des reinen Intellekts, sondern basieren auf körperlichen Funktionen, die man eben unter dem Begriff "Trieb" zusammenfaßt ...
Wäre das anders, dann könnte man mit den Begriffen viel sicherer umgehen ... wäre Liebe nicht so sehr an Triebe gekoppelt, dann würde sich dieses Gefühl nicht unter verschiedenen Umständen so leicht in ein völlig anderes Gefühl umwandeln ... nur die Tatsache, daß Liebe eben - wie alle anderen Gefühle auch - triebhafte Ursachen hat, macht diese Sache einigermaßen plausibel ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Weil die in Sachen Verständlichkeit oft genug mit der Qualität Deiner Texte gleichziehen ...
Genau das ist es, was ich bei Dir finde ... nur noch ergänzt durch ein zufälliges Durcheinandermischen eben der Regeln, die eine Sprache zu einem Instrument der Verständigung macht ... Du dagegen verwendest Sprache, um Verständigung zu blockieren ...
Aha ... Deine Empfindungen sind also vieldeutig, verworren, unspezifiziert und unkommunizierbar ...
Aye ... ich kenne das geschriebene Wort ... die Regeln der Sprache dienen dazu, das, was man empfindet, so in Worte zu fassen, daß anderen ein möglichst großes Maß an Verstehen möglich wird ... das geschriebe Wort bietet zudem den Vorteil vor dem gesprochenen Wort, daß man nochmals darüber nachdenken kann, bevor man es endgültig an den Empfänger weitergibt ...
Dir jedoch scheint der Sinn sowohl für sprachliche Regeln als auch für das nochmalige Überprüfen der eigenen Worte völlig abzugehen ...
Warum schreibst Du dann so als wären welche da? Denn nur die Jünger eines Gurus stehen auf solche Texte wie Du sie hier schreibst ...
Das Thema an sich ist nicht belanglos ...
Und wenn Du meinst, es wäre die Wichtigkeit Deiner Texte, die mich zu einer Reaktion veranlassen, dann empfindest Du so wie ein Steinewerfer auf einer besinnlichen Versammlung ... der glaubt auch, das Werfen von Steinen wäre ein wichtiger Beitrag zum Kontext und begründet es auch damit, daß die Leute die Steine nicht einfach ignorieren, sondern versuchen, sich wegzuducken ...
Du hast ganz offensichtlich einen Spaß daran, daß man Dich nicht versteht ... und Du diskreditierst Dich selbst, um diesen Zustand beizubehalten ... Du hast offensichtlich Freude daran, Satzfetzen hochzuwürgen und sie anderen vor die Füße zu kotzen und Du scheinst Dich daran zu ergötzen, wenn andere sich bemühen, darin irgendeinen Sinn zu erkennen ...
Chiron
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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SonnenPower > gesellschaft: Kleine Philosophische Raterunde -> PART TWO Wer noch nie die Erfahrungen mit Liebe hatte, sollte dem Thema lieber fern bleiben.
Es gibt Menschen, die wollen keine Kinder, es gibt Menschen, die keine kriegen können und es gibt Menschen, die eben nie welche haben werden und es gibt sogar Asexuelle, die trotzdem lieben.
Es soll sogar tatsächlich Menschen geben, die lieben, obwohl sie den Trieb ausschliessen und nicht ausleben. Krass, ne?
Nee ...
nicht krass ...
die Liebe ansich ... hat mit dem Trieb recht wenig zu tun ...
vor 2 Jahren und 10 Monaten. ·
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