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    Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? In den Schulen wird die Evolutionstheorie nicht als …
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  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Deshalb bin ich ja der Ansicht, daß es sehr viele Leute gibt, die zwar einen wissenschaftlichen Beruf ausüben, ohne jedoch Wissenschaftler zu sein ... denn diese "Vor neuen Erkenntnissen keine Angst zu haben" ist eine der Grundvoraussetzungen eines Wissenschaftlers ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • unit > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? @Chiron

    Das stimmt schon, aber die Erkenntnis betreffend, darf es in der Wissenschaft keine Angst geben,
    sonst würden wir heute womöglich noch an ein heliozentrisches Weltbild oder an ein geozentrisches glauben, oder gar glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Ich glaube, dass sich so mancher Wissenschafler vor seiner eigenen Endeckung gefürchtet hat, aber sie wird deshalb nicht falsch, wenn er Augen und Ohren verschließt, er muss sie annehmen, ob sie ihm persönlich gefällt oder nicht.
    vor 3 Jahren und einem Monat. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Das Problem besteht darin, daß Menschen, die einer Glaubenswahrheit anhängen, den Wert einer fundierten Theorie nicht verstehen können ... würden sie nämlich den Unterschied tatsächliich begreifen, dann gäbe es derartige Diskussionen gar nicht ... so aber glauben sie an die Wahrheit ihrer Glaubenssätze und können sich gar nicht vorstellen, daß andere Menschen nicht denselben Mechanismen unterworfen sind ... also muß alles, woran andere "glauben" ebenso auf einer Glaubenswahrheit beruhen ...
    Natürlich müssen diese Menschen so denken, da sie sich selbst andernfalls als minderwertig ansehen müßten ... denn damit müßten sie anerkennen, daß andere ihre Wahrheiten auf einem Weg finden, den sie nicht beschreiten können ... einem Weg, der ihnen selbst Angst macht ... weil sie sich, um ihn zu gehen, aus dem Schutz ihrer Glaubenswahrheit heraus begeben müßten ...
    Daß diese Welt für jene, die sich nicht an Glaubenswahrheiten festhalten müssen, um sie zu ertragen, gar nicht so furchtbar ist, wie sie offenbar annehmen, ist solchen Menschen auch nur sehr schwer vermittelbar .... ebenso wie jemand, der keine Flugangst kennt, jemandem mit Flugangst kaum vermitteln kannst, daß er kaum einen Grund dafür hat ...
    Ängste sind nicht rational ... wer gelernt hat, mit der Angst zu leben, kann einfach nicht glauben, daß andere Menschen tatsächlich frei davon sein können ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • unit > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Natürlich wird die Evolutionstheorie, als Theorie dargelegt, weil sie sonst keinen wissenschaftlichen Anspruch hätte. In der Wissenschaft kann jede Theorie, durch eine wissenschaftliche Feststellung, falsifiziert werden. Die Theorie, dass die Erde eine Scheibe ist, ist durch die Beobachtung, dass sie es nicht ist, falsifiziert worden. Wer behauptet, dass an einer Theorie nicht gerüttelt werden darf, kann sich mit anderen Dogmatikern zusammentun und glauben, was er will, aber soll sich aus der Wissenschaft verziehen. Eine Theorie zeigt, wie sich die Welt uns momentan darstellt. Wer in eine Schule geht, in der die Evolutionstheorie als Glaubenswahrheit gelehrt wird, sollte die Schule wechseln. Natürlich glaubt man der momentan gültigen Theorie, das hat aber nichts mit einer Glaubenswahrheit zu tun.
    Keine Ahnung, wo du das her hast.

    Ob die Evolutionstheorie heute noch haltbar ist?
    Sicher, weil es keinen Beweis gibt, der sie eindeutig widerlegt und diese Theorie am wahrscheinlichsten ist.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Tepes: Stimmt, das war mein Fehler.
    Allerdings gibt es dennoch Gesellschaften, die eine ausgesprochene Vereinigung von Wissenschaft und Religion anstreben bzw. fordern - über die Sinnhaftigkeit ließe sich jetzt wieder streiten, aber ich wollte es mal in den Raum werfen.
    Ja.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Aber eine Institution hat keine Interessen abgesehen von denen, die ihren Zielen entsprechen ... Du solltest das Interesse einzelner Menschen, die sich u.a. auch zu einer religiösen Gemeinschaft zugehörig fühlen, nicht mit einem Interesse dieser Religion verwechseln ...

    Ich gehe mal davon aus, daß im letzten Satz vor dem "als" ein "nicht" fehlt, da sonst der Teil hinter "auch wenn" keinen echten Sinn ergibt ...
    Es gibt wie Du sagst, Fragen, auf die es (noch) keine wissenschaftlichen Antworten gibt ... und manche davon mögen noch eine sehr lange Zeit nicht oder nur unzureichend beantwortet werden ... doch auch hier trenne ich eindeutig zwischen Fragen, die einer wissenschaftlichen Antwort bedürfen und denen, die sich auf das spirituelle Gefühlsleben der Menschen beziehen ... und bei ersteren haben religiöse Antworten nunmal nichts zu suchen ... nichtmal dann hätten sie dort eine Berechtigung, wenn sie zufällig korrekt wären ... denn in der Wissenschaft sind es gar nicht so sehr die Antworten, die relevant sind, sondern die dazugehörigen Erklärungen, die aus einer Antwort etwas machen, das verwertbar ist ... eine zufällig korrekte Antwort ohne einen zufriedenstellenden Lösungsweg, der sie auch erklärt, ist im Grunde ziemlich wertlos ...

    Das meinte ich ja mit "als Aspekt der Geschichte" ... es ist wichtig, die Religion als zum Teil mächtigen Faktor innerhalb der Geschichte kennenzulernen ... die Schüler können viele historische Vorgänge überhaupt nicht begreifen, wenn man diesen Faktor aussparen würde ... daher ist es wichtiig, due unterschiedlichen Ausprägungen von Religion und ihre Verflechtung mit der jeweiligen Gesellschaft zu kennen, um das Ergebnis richtig bewerten zu können ... nur hat dies innerhalb der Schule eben aus einer äußerlichen Perspektive heraus zu geschehen und die Existenz der Religion im Hinblick auf die Geschichte (oder auch im Hinblick auf die Gesellschaft) zu behandeln ... und nicht aus einem Selbstzweck heraus ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Tepes: Allerdings darf man nicht verallgemeinernd agieren und jeder religiösen Instiution Desinteresse an Wissenschaft vorwerfen.

    Stimmt. Und dennoch gibt es immer noch Fragen, auf die die Wissenschaft (noch?) keine Antworten hat, deswegen würde ich, auch wenn ich eher areligiös eingestellt bin, jegliches religiöse und meinetwegen auch esoterische (womit ich nicht diese moderne New-Wave Esoterik meine) Handeln als Blödsinn darstellen.
    Man sollte nur nicht vergessen, die Worte der "Prediger und Propheten" auch kritisch zu betrachten, denn das Schwert der Religion ist das blinde Vertrauen der Masse in die wenigen Machtlüsternden. Und damit sind wir beim nächsten Punkt:

    Da geb' ich dir zu 100% Recht.

    Subjektive Religionslehren gehören nicht in Schulen- Das fängt beim Kreuz im Klassenraum an und hört beim christlichen oder inzwischen auch islamischen "Religionsunterricht" auf.
    Was mir persönlich, als ich Schüler war, gut gefallen hätte, wäre ein Religionsunterricht, der religionswissenschaftlich und nicht theologisch und viel zu oft pseudotheologisch agiert - Und sowas könnte ich mir schon in Schulen vorstellen.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? (Eliphas Lévi)
    Klingt hübsch, dieser Spruch ... ebenso wie vieles andere aus der esoterischen Propaganda ... denn leider steckt nichts anderes dahinter ...
    Denn dieser Krieg ist ein ziemlich einseitiger, den die Religion gegen die Wissenschaft führt und nicht umgekehrt ...
    Sie Wissenschaft hat keinerlei Interesse daran, Religionssüchtigen vorzuschreiben, was sie zu glauuben bzw, nicht zu glauben haben ... die Wissenschaft reagiert lediglich auf Kompetenzüberschreitungen der Religion, wenn sich deren Vertreter wieder mal daranmachen, ihr angeknackstes Image dadurch aufpolieren zu wollen, daß sie in fremdem Gebiet wildern und Elemente aus der Domäne der Wissenschaften verzerren und pervertieren ...
    Die Religionen dieser Welt haben lange Zeit den Bereich, der die Domäne der Wissenschaften ausmacht, mitversorgt, weil sie das Glück hatten, vor den Wissenschaften erfunden zu werden ... daher haben sie es sich angewöhnt, auch für diese Bereiche das Wort zu ergreifen und höängen anscheiinend noch immer dem Wahn an, die Welt müßte ihre Herrschaft über diese Gebiete nach wie vor anerkennen ...
    Irgendwie hat die Religion noch immer nicht begriffen, daß die Zeiten vorbei sind, da ihre Antworten mehr überzeugen als andere ...
    Religion ist eine Frage der inneren Spiritualität ... und sie sollte sich auch darauf beschränken ... ebenso wie sich die Wissenschaften darauf beschränken, Antworten auf greifbare Fragen zu suchen und sich niemals in die Spiritualität der Menschen einmischt ...

    Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran, daß vor nicht ganz 2 Jahren die hessische Kultusministerin! - unterstützt von ihrem Ministerpräsidenten! - im Biologieunterricht die Schöpfungslehre zu behandeln ... komischerweise kommt niemand von solchen leuten auf die Idee, im Gegenzug zu fordern, daß man im Religionsunterricht die Evolutionslehre behhandeln soll ... Religionssüchtige drängen immer öfter, daßß man Glaubens-"Wahrheiten" in den wissenschaftlichen Unterricht als gleichwertige Alternative einbringen müßte ... wieso denkt niemand daran, die Priester und Pfarrer verbindlich dazu zu verpflichten, jede Predigt und jeden Gottesdienst mit den Worten zu beenden "Aber all das, was ich Euch hier und heute gesagt habe, kann ebensogut eine bloße Erfindung sein, ein Märchen oder eine Lüge"?

    Eigentlich sollte Religion Privatsache sein und gehört nicht in die Schule ... weder vom inhaltlichen Thema, noch als Unterrichtsfach ... man könnte die dafür aufgewandte Zeit für andere Dinge viel besser nutzen .... und der ewige Kompetenzstreit und der komplizierte Organisationsoverhead darüber, welche Schüler nun welchen unterricht besuchen sollen oder stattdessen frei haben, wäre auch vom Tisch ...
    Wer religiöse Inhalte lernen will, soll nach seinem Gottesdienst eine von der Kirche organisierte Einrichtung besuchen ... in der Schule jedoch ist Religion ausschließlich als Aspekt der Geschichte relevant ...
    Wenn ich mich daran erinnere, wieviel Zeit ich mit irgendwelchen Lügen aus der Kirchengeschichte vertan habe, von denen teilweise seit mehr als 500 Jahren allen Historikern klar ist, daß es sich um Lügen handelt (was nichtmal von der Seite der Kirche bestritten wird!) und das dennoch unter dem Deckmantel kirchengeschichtlicher Wahrheit gelehrt wurde, fühle ich mich ziemlich verladen ...

    Kein Wunder, daß in einer solchen Gesellschaft derart geistige Tiefflieger Kultusminister werden können ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Tepes: Vielleicht könnte man noch erwähnen, dass es auch Fossilienfunde aus der Zeit vor dem Kambrium gibt.
    Ansonsten ist der Text generell relativ schwachsinnig...

    Kein ernstzunehmender Theologe wird heute noch ernsthaft alttestamentliche Bibelabschnitte wie z.B. die Schöpfung Wort-wörtlich auslegen (und ja, mir ist bewusst dass es dennoch genug Leute gibt, die das tun).

    Jeder soll glauben, was er glauben will, aber er soll sich zuerst sowohl mit "seiner" als auch mit anderen Glaubensrichtungen und Theorien auseinandersetzen und nicht so stümperhaft vorgehen wie z.B. der Verfasser des vorliegenden Textes.

    Die Evolutionstheorie ist im Allgemeinen glaubhafter als die Schöpfungsmythen der Religionen- abgesehen mal davon schließt der Glauben an das Eine den Glauben an das Andere nicht aus, als Beispiel sei hier der Jesuit Pierre Teilhard de Chardin genannt.
    Ich persönlich bin auch ein relativ spiritueller Mensch, dennoch glaube ich an keinen transzendenten Gott, an keine Schöpfung im biblischen Sinne, halte aber viel von moderner Physik und der Evolutionstheorie.

    In einem Punkt muss ich diesem Herrn Gassmann Recht geben: Viele Leute neigen tatsächlich dazu, die Evolutionstheorie als Tatsache darzustellen, aber obgleich sie durchaus vernünftig klingt und nachvollziehbar erscheint, sollte man dennoch bedenken, dass sie lediglich eine Theorie ist.

    Der ewige Streit zwischen Religion und Wissenschaft...
    Religion und Wissenschaft, Widersprüche, die sich so ingrimmig vernichten möchten, wie es nur Widersprüche können, und die sich doch bejahen, wenn man sie als friedlich verschwistert versteht.
    (Eliphas Lévi)
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Hab mir den Link mal angeschaut ... eine ziemlich dümmliche Aneinanderreihung von Punkten, die lediglich das Unwissen des Autors bis hin zu direkten Lügen bestätigen ... also das übliche Repertoire von "Intelligent Design"-Anhängern ...

    Ich hab mir mal den Spaß erlaubt, die Argumente dieses Links zu kommentieren:

    Das ist Schwachsinn ... Fossilien sind keine fortlaufendde Dokumentation des Lebens, sondern von zufälligen - zum Zeitpunkt des Todes und in der Folgezeit vorhandene - Umweltbedingungen ... wir habeen keinen Anspruch darauf, Fossilien zu finden, sondern wir finden dann welche, wenn wir Glück haben und die Umstände zufälligerweise günstig genuug waren ... manchmal häufen sich solche Zufälle, wenn die Bedingungen der Örtlichkeit längere Zeit anhalten ... dennoch machen die gefundenen Fossilien immer nur einen winzig kleinen Anteil der Lebewesen aus, die es gab ... die Vorstellung, man müßte eine fortlaufende Kette von Zwischenstufen finden, ist eine verhöhnung jeder statistischen Überlegungen ... es wäre wahrscheinlich leichter, 10 mal hintereinander den Jackpot im Lotto zu gewinnen, als gezielt bestimmte Fossilien finden zu wollen ... immerhin war die Natur damals nicht verschwenderischer als sie es heute ist ... daherwerden die meisten toten Tiere restlos verwertet worden sein ... Fossilien sind nicht die Regel, sondern die absolute Ausnahme ... die Tatsache, daß so viele gefunden wurden, belegt lediglich die langen Zeiträume, die selbst einer so ungünstigen Statistik Trefferchancen einräumt ...

    Auch dies ist reiner Schwachsinn ... kein ernsthafter Evolutionswissenschaftler wird jemals das plötzliche Auftreten von funktionsfähigen Organen durch Mutationen auch nur in Erwägung ziehen ...
    Jeder Genetiker würde soetwas weit von sich weisen ... da selbst dann, wenn es tatsächlich mal passieren würde, die Vererbungsgesetze eine Weiterverbreitung dieser Eigenschaft auf Dauer im Wege stehen würde ...
    Hierbei handelt es sich um ein Scheinargument, das die gegner der Evolutionstheorie aufgebracht haben, um etwas in Häänden zu halten, das sie niedermachen können ... dies ist jedoch keinesfalls ein Aspekt der echten Evolutionslehre ...
    Auch die Behauptung, wonach Zwichenstufen keinen evolutionären Vorteil böten, zeugt von einem absoluten Unverständnis der Sachlage ... betrachten wir die Entwicklung des Auges aus einer Ansammlung bloßer Hautzellen ohne jede (optische) Reaktion auf Licht.
    Wir wissen, daß Hautzellen auch heute noch auf optische Reize reagieren ... zum einen wärmt sich die Haut auf, zum anderen wird z.B. die Produktion verschiedener Hormone und Vitamine angeregt ... entweder ist dies für den Organismus positiv oder es ist negativ ... der Organismus, der daher auf Lichteinfall dahingegend gezielt reagiert, daß er die ositiven Reaktionen sucht, die negativen jedoch meidet, hat somit einen zumindest minimalen Vorteil vor anderen Organismen, die zwischen Lichteinfall und Reaktion keine solche Beziehung zustandebringen ... jeder, für den Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht dasselbe bedeutet wie ein ominöser Zauberspruch, wird daraus unschwer den Vorteil ableiten können ... Organismen aber, die Vorteile nutzen, statt sie zu verschenken, haben eine größere Chance, länger am Leben zu bleiben, haben somit eine größere Chance, ihre Gene in den Genpool einzubringen als ander Organismen, die diese Vorteile nicht nutzen ...
    Auf Dauer werden sich daher deren Gene im Genpool etablieren, während andere vermehrt daraus verschwinden ...
    Dies aber bedeutet in Bezug auf das Auge auch, daß Organismen, deren zellen optische Reize detaillierter Wahrnehmen, in jedem Fall einen Vorteil vor solchen haben, die dies weniger gut beherrschen ... je nachdem, wie groß die Konkurrenz ist, werden Organismen mit besserer Optik auch deutlichere Vorteile haben ... jedenfalls dann, wenn ihr Fortbestehen auf Bewegung ausgerichtet ist (deshalb haben Tiere meistens Augen, während man soetwas bei Pflanzen bislang noch nicht gefunden hat ... die haben sich mit ihren Lichtempfindlichen Zellen zufriedengegeben, da sie ohnehin nicht mobil sind und daher echte Augen keinerlei Vorteil bieten würden.
    Das ganze Szenario macht somit die Entwickllung des Auges nicht nur wahrscheinlich, sondern geradezu notwendig ... überall dort, wo Licht den Tagesablauf bestimmt ... den umgekehrten Effekt kennt man voon höhlenbewohnenden Lebewesen, die zwar noch immer Augen besitzen, deren Funktion jedoch abgeschaltet ist, weil sie nicht mehr gebraucht wird ... etwa bei blinden Höhlenfischen oder Grottenolmen ...


    Der Autor hat wohl noch nie von multiresistenten Keimen gehört ... diese Krankheitserreger sind durch fortwährenden Kontakt mit Antibiotika gegen die meisten dieser Mittel nahezu immun geworden ... sie sind somit deutlich überlebensfähiger auch in einer Umgebung, in der alle anderen Vertreter ihrer Spezies draufgehen ... diese Immunität ist keineswegs erworben, sondern genetisch verankert und wird somit auf die Nachkommen vererbt ... der Autor macht offensichtlich den Fehler, unter "Selektionsvorteil" nur das sehen zu wollen, was letztlich die Entwicklung des Menschen begünstigt hat ... was für Menschen schädlich ist, ignoriert er einfach ...

    Der Sprung zwischen verschiedenen Arten ist ja auch schon lange für die Evolutionslehre kein Thema mehr ... auch dies ist keine Behauptung der Evolutionisten, sondern ein weiteres Scheinargument der Evolutionsgegner, auf das sie mit Vorliebe eindreschen ...

    Zjm einen ist diese Formulierung völlig falsch, denn sie suggeriert, daß alle heutigen Tiere aus Fossilien aus dieser Epoche bekannt seien ... dies ist jedoch nicht so.
    Die Fossilien, die heute noch so sind wie damals, besetzen ökologiscche Nischen, für die Varianten keinen evolutionären Vorteil boten ... Evolution findet nicht überall statt, wo Mutationen auftreten, sondern da, wo mutaationen Vorteile bieten, die das Überleben der Art besser sichern als die vorherigen Modelle ...
    Salopp ausgedrückt: wenn ein Organismus eine Leber hat, und diese ihre Funktion gut erfüllt, dann bringt das Ausbilden einer zweiten Leber keinen Vorteil ... es könnte sogar einen Nachteil bedeuten, wenn die Versorgung eines zweiten Organs auf Dauer mehr energie kostet .. mehr Energiebedarf bedeutet auch die Notwendigkeit, mehr Nahrung zu konsumieren ... wenn der Organismus in genau derselben ökologischen Nische verbleiben will, ist das ein evolutionärer Nachteil ... wenn dagegen mehr Energiebedarf mit einer höheren Beweglichkeit einhergeht, kann siich dies wiederum zu einem evolutionären Vorteil entwickeln, weil er dann in der Lage ist, seinem bisherigen Konkurrenten ds Futter wegzuschnappen ... was im Grunde dem Faktor entspringt, der die Schnelligkeit von Tieren bevorzugt ...

    Die Evolutionslehre hat nicht das Ziel eine einfache Erklärung zu liefern, der man eiinfach zzu folgen braucht, um in wenigen Absätzen, die Entwicklung von dden Anfängen des Lebens bis hin zu einem voll funktionsfähigen Nervensystem zu erklären ... dazu liiegen hier viel zu viele Teillschritte dazwischen, die auch für eine lückenlose theoretische Erklärung viel zuviele Faktoren enthalten, um sie in Gänze nachzuvollziehen .... und darum geht es auch gar nicht ... Organe waren nicht von vorn herein da ... wann und wie sie sich entwickelt haben, läßt sich nicht nachvollziehen, da sich Organe in Fossilien bei Kleinstlebewesen nicht nachweisen lassen ... dies ist allenfalls indirekt möglich,, wenn diese Organissmen ein staares Außenskelett haben, an deren Form Dinge wüe Mundöffnungen o.ä. vermuten lassen ...

    Keineswegs ... nur weil ich nicht weiß, welche von den Bekannten Faktoren jeweils wie stark wirken und welche ggf noch dazu existieren, die ich vielleicht gar nicht kenne, bedeutet das keineswegs, daß diese Faktoren keinen Einfluß haben ... die Vorstellung, jemand müsse verbindliche Definitionen für evolutionäre Vorgänge formulieren, ist in etwa so sinnvoll, wie eine Anleitung mit dem Titel "Wie kreuze ich gezielt die 6 Richtigen der nächsten Lottoziehung an?" ... die Fülle der beteiligten Faktoren betreffen sowohl das Gebiet der Statistik als auch das der Chaostheorie ... es lassen sich Trends ablesen und man kann Wahrscheiinlichkeiten ermitteln ... aber all das geschieht unter der Voraussetzung, daß die vermuteten Faktoren auch tatsächlich so reagieren, wie man annimmt ... keine der beiden Disziplinen liefert exacte Ergebnisse...

    Niemand nimmt ernsthaft an, daß das Leben damals schlagartig entstanden ist ... im Gegenteil lautet die Annahme, daß es bereits lange davor schon Leben gab ... es sind lediglich die ersten Zeitabschnitte, in denen Fossilien gefunden werden können, weil damals der Hartschalenpanzer in Mode kam ... die Organismen davor haben sich im Todesfall einfach nur in ihre Bestandteile zersetzt und keine Rückstände hinterlassen ...

    Aus diesem Grund ist Leben nur da möglich, wo Organismen Energie von Außen zugeführt bekommen ... sie können der Gesamtenthropie sicherlich nicht entkommen, aber die Aufnahme externer Energie versetzt sie in die Lage, dem Verefall einige Zeit llang zu widerstehen ... diese Energie können OOrganismen auch dazu nutzen, einen höheeren Grad an Komplexität zu erreichen ... je nachdem, wie effizient die Aufnahme von Energie erfolgt ... dies steht keinesfalls im Gegensatz zu den Erkenntnissen der Thermodynamik ... allenfalls für Leute, die gar nicht wissen, was dieses Fachgebiet bedeutet und sich auch kein bißchen dfafür interessieren, scheint dies im Widerspruch zu stehen ...

    Da wir den Mechanismus, der diesen Vorgang einleitete, gar nicht genau kennen und auch die Umweltbedingungen keinesfalls total abgesichert sind, fehlen uns die notwendigen Daten, um eine solche Wahrscheinlichkeit auch nur abzuschätzen ... wer sich also hinstellt und behauptet, die Wahrscheinlichkeit reiche dafür nicht aus, redet entweder von Dingen, von denen er gar keine Ahnung hat, oder aber er behauptet, genau zu wissen, wie es funktioniert haben müßte, weil gar keine andere Methode machbar wäre ... dies jedoch setzt mehr Wissen voraus als alle anderen menschen auf diesem Planeten besitzen ... und wenn derjenige keine stichhalltigen Beweise für seinen Standpunkt vorweisen kann, entspricht so eine Behauptung einer Lüge ...

    dazu kommt noch, daß es durchaus denkbar wäre, daß das Leben gar nicht hier entstandden ist, sondern durchs All auf die Erde kam ... und das würde der Entwicklung des Lebens einen bedeutend größeren Spielraum geben ...

    Der Radioaktive Zerfall ist nicht von Umweltbedingungen beeinflußbar ... die einzige Möglichkeit, daß hier Fehler auftreten können, setzt voraus, daß die Verhältnisse zwischen radioaktiven Isotopen und nichtradioaktiven Isotopen anders sind als heute ... in einzelfällen mag dies sogar zutreffen, was jedoch keinesfalls zu gravierenden Unterschieden führt, da eine Altersbestimmung nie nach nur einer Methode erfolgt.
    Die Wahrscheinlichkeit, daßß bei derartigen Kreuztests alle Ergebnisse ungefähr dasselbe Alter ermitteln, ist mehr als nur zweifelhaft

    Die hier angewandte Methode ist nicht ganz zuverlässig, da sie davon ausgeht, daß das gesamtte untersuchte Gestein erst beim Ausbruch gebildet wurde ... dies kann jedoch nicht gewährleistet werden, da der Mt St. Helens ein über sehr lange Zeit immer mal wieder aktiver und dann wieder passiveer Vulkan ist ... es ist somit durchaus denkbar, daß bei der Messung Gestein analysiert wurde, das bereits 30.000 Jahre zuvor entstanden warund beim letzten Ausbruch lediglich wieder mit eingeschmolzen wurde ... zudem wurde die Methode keinesfalls mit der nötigen Sorgfalt angewandt, da sie ausschließlich zu dem Zweck durchgeführt wurde, die Altersbestimmung mit dieser Methode zu diskreditieren ...
    Das ist dann etwa so wie die Versuche von BMW zum Elektroauto in den späten 70igern: man nehme ein ganz normales Auto, nehme den Motorblock raus, packe dafür einen Elektromotor rein und belade jeden freien Platz mit ganz normalen Bleiaccus. Dann fahre man eine Weile durch die Gegend und schon kommt man zu dem Schluß, daß Elektroaustos zwar grundsätzlich möglich, aber furchtbar ineffizient, und teuer und somit wirtschaftlich nicht realisierbar sind ... ebensogut hätte man "beweisen" können daß Raumflüge nicht möglich sind, indem man eine Saturn-Rakete aus Holz gebaut hätte ... heute wissen wir es besser ... und auch die Alltersbestimmung unterliegt keinen so gravierenden Fehlern, wenn man die nötige Sorgfalt walten läßt ...

    Falsch ... das hatte ich schon weiter oben kommentiert ... der Ausschluß erfolgt auf der Annahme, daß man von allem Fossillien finden müsse ... und das ist eben ein Trugschluß ... Fossilien entstehen nicht jedesmal, sondern nur in Ausnahmen ... daß man aus der Zeit davor keine gefundden hat, bedeutet nur, daß die Bedingungen die Bildung solcher Fossilien nicht begünstigte ... die Abwwesenheit von Hartschalenpanzern ist beispielsweise so ein Faktor ...

    Wir haben heute Autos und Flugzeuge ... dennoch hat niemand die Pferde ausgerottet und es gibt weiterhin Leute, die reiten ... selbt dann, wenn etwas aus der Mode kommt, bedeutet das nicht automatisch, daß das, was früher dessen Platz eingeräumt hat, völlig verschwinden muß ... der evolutionäre Druck ist keine Flutwelle, die aalles alte hinwegfegt und dann etwas neues schafft, sondern er legt Trends fest, die Vorteile bieten können[/] ...
    Zudem ist die Vorstellung, daß Mutationen unbedingt auch von außen sichtbar (und deshalb an Fossilien ablesbar) sein müssen, äußerst naiv ... evolutionäre Prozesse sind langsam und so gut wie nie sprunghaft ... deshalb heißen sie auch evolutionär und nicht revolutionär ... die wenigsten Veränderungen fallen ins Aussehen, sondern es sind im Gegenteil innere Veränderungen, um die es geht ... in der Hauptsache betrifft dies den Energiehaushalt ... wie bitte, sollte man am Skelettt eines Tieres ablesen sollen, daß dies pro kg Masse 1 oder 2 Gramm weniger Nahrung braucht als seine Vorfahren, um seinen Körper mit derselben Energie zu versorgen?
    Selbst für einen Biologen wäre soetwas auch dann nicht leicht nachweisbar, wenn er das lebende Tier (und auch Exemplare seiner Vorfahren) zur Untersuchung vorliegen hätte ... er müßte Proben von zigtausenden solcher Tiere gegeneiander vergleichen, um den Effekt nachweisen zu können ... denn es handelt sich ja nichtmal um eine genetische Eigenschaft, die direkt mit dem Aufbau des Körpers zu tun hat ... mit einem entsprechenden Trainig könnte jedes andere Tier dieser Art dieselbe Effizienzstufe erreichen .... der evolutionäre Kniff liegt somit gar nicht darin, daß hier eine automatische Verbesserung vorliegt, sondern lediglich darin, daß ein solches Training schneller die ensprechenden Ergebnisse zeitigt ... es sind solche kleinen Schritte, die in langen Zeitabschnitten entsprechende Veränderungen hervorrufen ...
    Zudem lassen sich manche solcher Entwicklungen auch nachverfolgen ... man hat herausgefunden, daß das Leben auf kleinen Inseln den Zwergwuchs fördert ... so konnten auf verschiedenen Mittelmeerinseln Knochen von Zwergelefanten nachgewiesen werden, wie sie auf dem Festland nicht vorkamen ... Skelette von normal großen Elefanten fand man dagegen auf denselben Inseln nur in früheren Epochen, als das Mittelmeer flacher und die Inseln mit dem Festland verbunden waren ...

    Falsch .... wir sind geradezu umgeben von Missing Links ... die Blindschleiche etwa stellt eine Art Vorstufe zzur Schlange dar, denn sie besitzt Rudimente von Beinen und Becken, die ohne jeden Zweck im Körper herumhängen ... wie will man denn entscheiden, ob das Fossil eines Sauriers, das lediglich ein paar Federn aufweist, zum Zeitpunkt seines Todes normal gestaltet war oder ob das Tier gerade in der Mauser war ...
    Gehen wir das Beispiel mal durch:
    Die Kreidezeit umfasste etwa 80 Mio Jahre ... wollte man nun die Missing Links auch nur einer Saurierart finden, müßteman aus dieser Gattung sehr viele Exemplare finden ...
    findet man 10 Exemplare, so könnten die je einen Abstand von 8 Mio Jahren zueinander haben, bei 100 wären es noch immer 800.000 Jahre und bei 1000 Funden noch immer 80.000 Jahre ... wenn wir also mal davon ausgehen, daß sich Veränderungen im Erscheinungsbild nur alle 80.000 Jahre zeigen, müßte man 1000 Funde untersuchen, um die Missing Links aufzuzeigen ... ich bin zwar kein Experte, aber ich glaube nicht, daß es von einer einzigen Saurierart so viele vergleichbar gut erhaltene Skellette gibt ... und dazu kommt noch, daß viele Funde so beschaffen sind, daß an einer Stelle, wo günstige Bedingungen für die Fossilierung herrschten, gleich mehrere Tiere zu finden waren ...
    Will man sich dagegen anschauen, was eine Selektion tatsächlich bewirkt, sollte man sich die heutigen Pferde betrachten und sie mit den Steppenpferden vergleichen, aus denen sie hervorgegangen sind ... und das in weniger als 10.000 Jahren! Die Vorstellung, man müsse Missing Links finden können, widerspricht allen Regeln der Statistik ...

    Auch das hat man längst gefundden .... verschiedene Skellettfunde- auch schoon von Sauriern - weisen degenerative Abnutzungserscheinungen auf, ähnlich jenen wie sie auch beim Menschen manchmal vererbt werden ...

    Aha ... weil also die Nazis solche idiotischen Schlußfolgerungen aus der Theorie ableiteten, muß die Theorie falsch sein? Was soll das denn für eine Logik sein? Die Naziis haben (soweit mir bekannt) auch geatmet ... ist Atmen deshalb etwas Schlechtes? Sie haben Autobahnen gebaut ... sind Autobahnen folglich böse?
    Dieses "Argument" zeigt recht anschaulich, welcher Schwachsinn hinter der gesamten Kritik steckt ...

    Besser ist sie lediglich nach der künstlich verengten Perspektive der Schöpfungsanhänger, die alles, was gegen ihre Prämisse spricht, einfach ausblenden ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? TheTwoBeats: @ verwesung: danke für den Verweis, war ja auch irgendwie zu befürchten, daß es sich in diese Richtung bewegt. Nette Seite - Front machen gegen die Evolutionstheorie anhand von unvollständig und fehlerhaft vorgebrachten 'Fakten'.

    Und wenn das die Basis für so eine Auseinandersetzung ist - sich voneinander abzugrenzen - sehe ich darin keinen Benefit.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • verwesung > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Hast du dich denn "privat" schon ausführlich genug damit beschäftigt?
    Sicher nicht.

    Interessant finde ich auch noch, dass man deinen Beitrag hier eins zu eins finden kann:
    http://www.johannes-ramel.at/content/view/95/25/

    Jetzt frage ich mich, was das soll.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Daß das in den Schulen zum größten Teil so ist, liegt in allererster Hinsicht daran, daß man in Schulen in keinem einzigen Fach soviel Zeit hat, die tatsächlichen Hintergründe derart zu plausibilisieren, daß auch die Schüler alles begreifen können ... mit demselben Ansatz könntest Du somit jedes andere Fach gleichermaßen in Zweifel ziehen ... die Schule ist nunmal einfach nicht der geeignete Ort, um einer Horde zumeist unwilliger Kids auch noch sämtliche Grundlagen einer Disziplin beizubringen, für die eh die wenigsten Interesse aufbringen und für die auch ein Biologielehrer selten die nötige Kompetenz aufbringt ... denn die Hintergründe für das Wissen um die Evolution umfaßt eine ganze Reihe anderer Disziplinen, die weit über bloße Biologie hinausgehen ...
    Im Grunde wird an Schulen all das, was man den Schülern vermittelt, in jedem Fach als eine Art Glaubenswahrheit präsentiert ... vom Schulstoff ausgehend jedoch darauf zu schließen, daß dann auch sonst nicht mehr dahinterstecken könne, ist so, als würdest Du Dir ein Schulbuch zur Geschichte vornehmen, dort alle oberflächlich angerissenen Themen als Fehler ankreiden, weil sie die historischen Tatsachen nur unzureichend - und somit eigentlich falsch - behandeln ... und daraus den Schluß ziehen, daß alles an geschichtlichem Wissen, ebenso Schrott sein müsse ...

    Nur weil man in der Schule ein Thema nur anreißt und es nicht in allen Einzelheiten präsentiert, bedeutet das noch lange nicht, daß diese Einzelheiten nicht existieren ...
    Die überwiegende Mehrheit der Autofahrer hat so gut wie keine Ahnung, wie Autos funktionieren ... und von den wenigen, die sich damit ein bißchen auskennen, wissen auch nur die wenigsten, was denn so ein Auto tatsächlich zum Laufen bringt (also die chemisch-physikalischen Grundlagen, die hinter der Mechanik eines Kraftstoffmotors stehen) ... davon ausgehend jedoch den Standpunkt zu vertreten, daß Autos nicht funktionieren kömnnten, oder daß sie allenfalls ebenso wahrscheinlich seien wie das freie Schweben durch pure Geisteskraft (für das es keinen einzigen bellegbaren Nachweis gibt), geht eindeutiig an der Realität vorbei ...
    Es gibt für die Evolution tonnenweise von Hiinweisen, die allesamt - ganz im Gegenteil zu jedem Einzelnen Hinweis, der für glaubensbasierte Behauptungen steht - von jedem nachgeprüft werden können, der sich dafür interessiert, auch ohne, daß er daran glauben muß ...
    Natürlich kann man alles anzweifeln, weil es letztlich für nichts einen vollkommenen Beweis gibt ...

    Wenn vor Gericht ein Angeklagter des Mordes überführt werden soll und man seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe und seine DNA am Opfer findet, er kein Alibi vorweisen kann und zudem noch von mehreren Augenzeugen gesehen wurde, kannst Du natürlich dennoch anzweifeln, daß er tatsächlich der Täter ist ... die Zeugen könnten ja alle bestochen worden und die Fingerabdrücke und die DNA manipuliert worden sein ... davon jedoch auszugehen und zu behaupten, daß wenn also dem Angeklagten diese Tat nicht 100%ig nachzuweisen ist, daß dann die Wahrscheinlichkeit, daß er die Tat begangen hat, ebenso groß sei als die, daß Du es getan hast, halte ich jedoch für fragwürdig ...
    Genau das aber machen Leute, die eine durchaus fundierte Theorie bezüglich der Evolution, die mit ganzen Waggon-Ladungen von Hinweisen aufwarten kann, mit einer in keinem einzelnen Punkt fundierten Behauptung vergleichen wollen, indem sie den Leuten vormachen wollen, daßß etwas, das man nicht in jedem einzelnen Punkt lückenlos beweisen kann, damit nicht mehr Überzeugungskraft haben könne, als etwas anderes, für das nicht ein einziger plausibler Beleg existiert, bis auf die Tatsache, daßß irgendwwann vor langer Zeit irgendwelche Leute auf Grund irgendwelcher Ambitionen Bücher geschrieben haben, die diese Behauptungen zusammenfassten ...

    Man kann den Verlauf der Evolution nicht beobachten, wweil dazu weder das Leben eines einzelnen Menschen, noch die Leben vieler Menschen hintereinander nicht ausreicht ... ebensowenig wie das Leben der Menschheit nicht ausreicht, um die Bewegungen unseres Sonnensystems innerhallb unserer Galaxie bzw. die Bewegung unserer Galaxie innerhalb unseres Universums zu beobachten ... davon ausgehend jedoch zu behaupten, das wäre somit alles Schmarrn und nur ein astrophysikalisches Glaubensbekenntnis und sei somit allenfalls ebensoviel wert wie jedes andere Glaubensbekenntnis auch, ist reichlich überzogen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • lamorgue > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? wenn dir beide theorien zusagen kannste ja von mir aus die religiöse und die darwinistische vereinen in dem du sagst das die arche noah leck geschlagen hat ( der gute noah hatte ja auch holzwürmer dabei.. weil von allem muss schließlich was mit ^^ ) und das genau vor den glapagosinseln, und da sind die galapagos finken, die galapagos schildkröte und charles darwin entkommen damals..


    aber nun mal ganz ernsthaft, mir leuchtet die evolutionstheorie einfach eher ein als die religiöse, von da her wüsste ich nicht was gegen eine unterweisung der theorie in biologie spricht, in religion wird die arche noah ja auch durchgenommen.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • DarkAgeProphet > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? moved to daily life - gesellschaft.

    Bitte achtet darauf eure Themen im richtigen Channel zu eröffnen.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • Spreitzi > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? Du kannst natürlich genauso an Darwins Theorier zweifeln, was du im Endeffekt glaubst oder nicht ist eh dir selbst überlassen. Ob du nun die Bibel (die ja auch im Religionsunterricht, also in der Schule) oder Darwins Aufzeichnungen glauben willst. -Beides ist abhängig vom "Glauben" daran und kann nicht ganz bewiesen werden. Wobei es für die Evolutionstheorie genügend Anhaltspunkte für dessen Wahrheit gibt und ich sie als logisch betrachten würde. Etwas endgültig zu "beweisen" ist immer schwer.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
  • Lilxstayla11 > gesellschaft: Ist die Evolutionstheorie heute noch haltbar? In den Schulen wird die Evolutionstheorie nicht als Theorie sondern als "Glaubenswahrheit" der Naturwissenschaft vorgelegt, an der nicht gerüttelt werden dürfe. Dass diese Theorie aber kein fundierter Glaube ist.
    vor 3 Jahren und 2 Monaten. ·
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