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    grundrecht waffenbesitz heute wurde es amtlich gemacht, in den usa gilt der besitz von waffen nun …
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  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Wir reden hier immerhin von Leuten ... und nicht von Zombies, denen es egal ist, wieviele Projektile man in sie hineinjagt ...

    Niemand zwiingt irgendjemanden dazu .... und würde Dir nicht die Höflichkeit abgehen, statt einfachh wild mir Worten um Dich zu werfen einfach mal nachzulesen, was ich geschrieben hatte, dann würdest Du wissen, daß ich eine entsprechende Ausbildung befürworte ... in der Anfangszeit auch verpflichtend ...
    Es war nie die Rede von "Da habt ihr ein paar neue Knarrren ... und nun geht und spielt damit wie ihr Lust habt" ...
    Mit dem Autofahren und den Führerscheinen geht es doch auch ...

    Ich auch nicht ... denn Irre sind gemeingefährlich und gehören aus der gesellschaft entfernt, wenn sie eine Gefahr darstellen ... und dabei ist es mir egal, ob sie eine Waffe haben oder nicht ...
    Und solange ein irrer zwar keine Waffe bekommt, aber einen Führerschein haben darf, finde ich diese Argumentation inkonsistent ... und somit irrelevant ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • Sam7thSon > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz @chiron: meine persönliche angst, opfer eines gewaltverbrechens zu werden, hält sich in
    sehr bescheidenen grenzen.
    also von da her bin ich im grunde eigentlich kein guter gesprächspartner, für das thema hier.
    da fehlt mir gsd die basis dafür.

    und ja, meine befürchtung, und das ist wohl auch der grund, warum ich mich in diesem thread nochmals zu wort gemeldet hab, ist zweifellos, dass durch eine freigabe für schußwaffenbesitz
    die opferzahlen steigen, und nicht etwa sinken.
    ja,du hast recht, da hab ich weniger vertrauen !
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • gesellschaft: grundrecht waffenbesitz CherryLeoKitty: Na wenn er natürlich eine Smith & Wesson rausholt, gegen eine Horde Männer, werden die sehr beeindruckt abziehen und ihn sicher nicht mehr abstechen wollen.

    Die meisten Leute können nicht mal richtig mit einem Einkaufswagen fahren. Und dann sollen sie ein Magazin mit 16 Patronen und eine Pistole mit sich rumtragen? Man lebt schon so gefährlich genug. Demnächst habe ich keine Lust, hinter jeder Ecke einen Irren mit einer Wumme zu vermuten.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Sorry, aber in diesem Fall muß ich ein Schimpfwort gebrauchen ... denn diese Frage ist ebenso dämlich, als würdest Du kinderlose Menschen danach fragen, wie ihre Kinder aussehen sollen oder was sie mal werden sollen ...
    Situationen entstehen aus einer Dynamik heraus, die weder rechtzeitig vorhersagbar noch beliebig steuerbar ist ... daher ist es nur in groben Kategorien möglich, Fallbeispiele durchzuspielen ...
    Und einer dieser groben Faktoren ist eben der Umstand, ob jemand bewaffnet ist oder nicht ...

    Du schätzt die Fähigkeit zu vernünftigem Handeln Deiner Mitmenschen offenbar grundsätzlich sehr mies ein ... Was ist denn für Dich eine Waffe? Ist jeder Mensch, der eine hat, derart denkblockiert, daß er sinnlos um sich ballert, sobald er sich in Gefahr wähnt? Machen die Waffen die Menschen etwa dumm?
    Oder bist Du vielleicht der Ansicht, daß die meisten Menschen einfach viel zu dumm sind, um ihr Leben selbst auf die Reihe zu bringen, sodaß man "gefährliche" Dinge nur an eine Elite ausgeben darf, die eben besser sind als ihre Mitmenschen?
    Die Beschreibung der Situation ist dermaßen dürftig, daß niemand entscheiden kann, ob es bei mehr bewaffneten Besuchern weniger Tote gegeben hätte oder nicht ... es steht weder dabei, wo der Schütze gestanden war, noch womit er bewaffnet war ... daher haben wir nicht genügend Informationen darüber, wie es passierte und wie die Leute reagierten ...
    Wie in allen Situationen kommt es auf die genauen Umstände an ... und nicht auf pauschale Suggestivbeispiele ...

    Welchen Wert solche Beispiele haben, siehst Du daran:
    Nimm an, Du warst mit Deiner Freundin/Frau und Deiner kleinen Schwester/Cousine/whatever im Kino und ihr werdet danach von einer Horde wild aussehender Typen abgepaßt, in eine dunkle Seitengasse gezerrt, wo Dir einer sein Messer an den Hals legt und Dich dazu zwingt, wie die beiden Mädels nach strich und Faden von den anderen vergewaltigt werden ... und du brauchst Diir keine Gedannken darüber zu machen, ob ihr lebend dabei rauskommt, denn ihr habt sie alle gesehen und wärt Augenzeugen für das Verbrechen ... was tust Du, um Dich und die beiden anderen Opfer zu verteidigen?
    Bittest Du darum, daß sich das Messer in Luft auflöst und die Typen zu schwächlichen Waschlappen mutieren?

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • warhol > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz ---
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • warhol > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Ich würde dich bitten, ein wenig auf deinen Umgangston zu achten + zumindest die rudimentärsten Grundregeln des Anstands zu berücksichtigen ... danke.

    Darüber hinaus ist mir nicht klar, inwieweit ich dich verärgert haben sollte, um eine solch unangemessene + peinliche Reaktion zu provozieren - es ist mir aber auch egal, ich hege kein Interesse an *Auseinandersetzungen* auf solch lächerlichem Niveau. Ich möchte dich nur bitten, in Zukunft von Antworten auf meine Postings abzusehen ... im Sinne von Gesprächsklima + Übersichtlichkeit!
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • Sam7thSon > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz ok, chiron, wie stellst du denn dann ein konkretes szenario vor, nach deinen vorstellungen.
    einfaches beispiel, ... für´n anfang :
    USA: Mann schoss wahllos auf Kirchenbesucher
    http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F297176.html
    so ! und wie soll das jetzt gehen, deiner meinung nach !?
    ein lustiges rum_geballere, weil ja dann jede.r andere besucherIn dort auch bewaffnet ist !?
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Das Problem ist aber, daß die Psychos sie auch jetzt schon haben, wenn sie sie haben wollen ... egal, ob es ihnen gestattet ist oder nicht .... nur die Opfer der Psychos, die haben keine ... weshalb am Ende die Psychos überleben und die anderen tot sind ...

    Natürlich ist es schön, die Welt durch die rosarote Brille des Wunschdenkens zu betrachten ... aber indem man Waffen nur denen effektiv verweigert, die sich an die Regeln halten, ruft man das genaue Gegenteil dessen hervor, was man (angeblich) bezweckt ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • penalty > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Dann halt doch einfach die Schnauze (auch wenn Chiron dein Held ist).
    Ausser billigen Zynismus haste doch nix zu bieten.
    Sinnloses Bla bla. Juhu.
    Immer die gleiche Leier. Grossartig, stumpfer warhol, ganz grossartig.



    +++

    Typisch für ihn.
    Wetten gleich heult er wieder, indem er mich beleidigen muss. Niedlich, aber hohl.

    @ Topic

    Waffen sind kacke. Wenn jeder Psycho eine besitzen dürfte, dann herzlichen Glückwunsch...
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • Sam7thSon > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Nicht, wenn die Welt von Leuten wie Dir gestaltet wird ... denn Du überläßt es eben nicht jedem selbst ... Chiron

    mach´ dir nix d´raus, cirtiC, DEN "rüffel" hab´ich von chiron auch schon ab_bekommen ! *fg*

    in welcher sozialen welt muß jemand leben, um den anspruch zu haben und zu vertreten,
    dass die gestaltung derselben jedem frei überlassen bleibt.
    das ist soo weit weg von jeglicher realität, .. ok, ... außer in einer eremitage im himalaya,
    jo .. ... da könnt´s passen ! stimmt !
    oder in einer individuellen traum_welt !
    und , btw, damit da kein mißverständnis aufkommt *g* ...das ist m. e. ja auch völlig ok so !
    wer´s mag , .. und kann ...

    zurück_zur_waffen_grundrechts_betrachtung !
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Nein, ich habe keinen derartigen Drang nach Illusionen ... eine friedliiche Welt wird es nicht geben, solange Menschen Menschen sind ... daher glaube ich auch nicht an die Illusion, daß ein Staat oder sonstige Regelungen so einen Frieden erzwingen können ... und dies bringt mich dazu, nicht nach einem allgemeinen Frieden, sondern alternativ dazu nach mehr Gerechtigkeit zu suchen ... und da es auch keine Gerechtigkeit gibt, wäre mir ein wenig Chancengleichheit einfach lieber als per Gesetz zur Hilflosigkeit verdammte Opfer ...

    Aye ... Menschen machen Fehler ... aber auf Grund der bloßen Möglichkeit, daß Menschen Fehler machen können, ihnen das zu verbieten, womit sie Fehler machen könnten, nimmt den Menschen irgendwann das, was sie wertvoll macht ... wenn Du die Menschen per Gesetz dazu zwingst, Frieden zu halten, hören sie auf, Menschen zu sein ... und ich bin viel zu gerne Mensch, um das zu wollen ...

    Mir ist jetzt auch klar, warum Du Analogien nicht magst ... manche Menschen können es auf den Tod nicht ausstehen, andere bei etwas zu beobachten, wozu sie selbst kein Talent haben ...
    Wenn ich Analogien bringe, achte ich darauf, daß die beiden analogen Darstellungen vom Ablauf und von ihrer Funktionsweise her demselben Mechanismus folgen, sodaß die Analogie deutlich wird ...
    Hätte ich diesen Vergleich gebracht, dann hättest Du mich wahrscheinlich schon deshalb niedergemacht, weil ich es wagte, die USA mit der Mafia zu vergleichen ...
    Aber lassen wir das ... ich sehe nicht, inwiefern dieser Vergleich sinnvoll sein soll ... sind die Waffen in Kanada etwa nur Spielzeuuge, oder stehen die unter der Aufsicht eines Vereins, einer Organisation oder sonst einer Gruppe, die ihren Einsatz kontrolliert - im Gegensattz zur USA?
    bist es doch, der behauptet, daß eine hohe Waffendichte automaatisch zu mehr Gewaltverbrechen führt ... und jetzt auf einmal, wo Dir das nicht mehr in den Kram paßt, willst Du es für diesen speziellen Fall nichtmehr gelten lassen?
    Du bist es doch, der behauptet, daß sich erst die menschen verändern müßtenn, bevor man ihnen Waffen in die hand geben darf ... leben also in Kanada eindfach nur viel mehr bessere Menschen als in den USA?
    Oder stehen die Kanadier unter schärferer Vereinskontrolle als die menschen in den USA?

    Deine Behauptung ist einfach falsch .... und genau deshalb magst Du Kanada nicht ... weil es nicht ins Bild Deiner vorgefaßteb Moralvorstellung paßt ...

    Ich hab zum jetzigen Zeitpunkt nichts dagegen, daß man für den Erwerb von Waffen einen Waffenschein braucht ... und dieser kann meinethalben auch an eine entsprechende Prüfung angeschlossen sein ... und wer schonmal durch Gewalttaten verurteilt worden ist, braucht auch keinen zu bekommen ... wo ist also das Problem?

    Du verwechselst hier laxe Sprüche mit "auf Argumente eingehen" ... das ist keine Stellungnahme, sondern damit demmonstrierst Du lediglich, daß Du hierzu nichts sinnvolles zu sagen weißt ...

    Weil die mögliche Beute entsprechend hoch ist ... wenn Menschen nicht bewaffnet sein müßten, um sich zu verteidigen ... wozu dürfen dann Wachmannschaften von Bannken bewaffnet sein?
    Nach Deiner Denkweise müßtest Du auch dafür plädieren, daß die keine Waffen haben dürfen ...

    Dazu solltest Du Dir anschauen, wer in den meisten Fällen diese "Kunden" sind ... durchgeknallte Jugendliche agieren nicht vernünftig und denken manchmal nicht über mögliche Konsequenzen nach ... und wenn sie nachdenken, dann ledigllich soweit, daß sie hoffen, daß der Verkäufer hinter der Theke für die paar Dollar keine Risiken eingehen wird ...
    Du solltest Dir mal die Kriminalgeschichte vornehmen ,.... dann wirst Du feststellen, daß diese Art der Überfälle erst zugenommen hat, als das Waffentragen in den Großstädten unter dem Druck moralischer Interessenverbände immer weiter zurückging ...

    Weil sie durch Propaganda dazu gebracht werden, ihre eigene mögliche Niederlage und den eigenen persönlichen Tod als etwas anzusehhen, daß ihnen gar nicht passieren kann ... ebenso wie viel zuviele Menschen daran glauuben, daß Waffengesetze sie in irgendeiner Weise schützen könnten ... was dann dazu führt, daß Eltern ihre Kinder schützend in die Arme nehmen und den Mörder anbetteln, sie nicht umzubringen, statt sich gegen ihn zu wenden, damit die Kinder eine Chance haben, davonzulaufen oder sich zu verstecken ...

    Aha ... und weil Leute, die Illegale Waffen haben, dummerweise nicht von alleine aufs Amt gehen, um sie dort abzugeben, reicht es Dir zunächst mal aus, all denjenigen, die keine Verbrechen begehen, Waffen zu verweigern ... denn ein paar unschuldige Tote, die mit illegalen WWaffen umgebracht wurden, sind Dir lieber als ein paar tote Gewalttäter ... natürlich sagst Du das nicht so, aber das ist das Endergebnis ...

    Also ich weiss nicht, wie unfähig Du Dich anstellen würdest ... möglicherweisse wäre es bei Dir tatsächlich gleichgültig, obn Du eine Waffe dabei hast oder nicht ... aber von Dir ausgehend daraus zu schließen, daß alle anderen Menschen ebenso unfähig sind, halte ich für reichlich gewagt ...
    Es ist eine unbestrittene Tatsache, daß man sich jederzeit problemlos illegal Waffen besorgen kann ... ebenso ist es eine unbestreitbare tatssache, daß jeder nur eine bestimmte Anzahl von Waffen mit sich herumschleppen kann, ohne gewalltig aufzufallen ... und davon zur selben Zeit nutzen kann man noch viel weniger ... nur ein verschwindend geringer Anteil der menschen ist dazu in der lage, mir Rechts und mit Links zu treffen ... und die Vorstellung, man müsse mit einer Handfeuerwaffe einfach nur ungefähr in die Richtung des Ziels halten, ist schwachsinnig ...
    Aus diesen Gründen sind WWaffen, die so in die Hände von Täterrn fallen, nicht wirklich relevant ... denn sie füllen lediglich die Lücken, die auch ohne sie jederzeit gefüllt werden können ...
    Ich jedenfalls hätte vor einem Angreifer, der 5 Pistolen dabei hat, nicht mehr Angst, als vor einem, der lediglich eine dabei hat .... eher weniger .... denn bei dem mit lediglich einer Waffe kann ich davonn ausgehen, daß der sich damit besser auskennt als der Angeber mit seinem Arsenal ...

    Wenn Du auf illegalen Waffenbesitz lebenslange Freiheitsstrafen verhängen willst, solltest Du frühzeitig Grundstücke für zusätzliche Massengräber suchen ... denn dann wird jeder, der seinem Opfer bislang die Waffe nur vors Gesicht gehalten hat, zuerst schießen, dann rauben und dann davonlaufen .... denn wenn kein Unterschied mehr besteht zwischen Mord und Waffenbesitz, verliert das Leben eines Opfers rapide an Wert ...

    Aye ... aber das wird in den Kampagnen gegen Waffen eben so nicht rübergebracht .... und das ist auch nicht in den Klischeebildern unserer meist waffenlosen Kultur so nicht verankert .... sondern es wird eben das Objekt an sich veteufelt ... so als wärenn alle Verbrecher plötzlich lieb, wenn man ihnen die Waffen abnimmmt ...
    Wer siich ein bißchen mit Psychologie auseinandersetzt, kann dies überall beobachten ... schon Kinder werden darauf trainiert, wemnnn sie ihre Lieblingsserien sehen, wo nicht selten "die Guten" keine Waffen tragen, oder, wenn sie doch mal schießen, nie treffen, sondern die Gegner immer durch den Krach oder nachfolgende Fäuste stark genug einschüchtern, sodaß die aufgeben ... und wenn im Extremfall dann doch mal ein Schuß einen Gegner trifft, dann wird ein riesiges Tamtam darum gemacht ...
    Die Helden sind auch immer so stark und schlau, daß sie keine WWaffen braucxhen ... haben sie einen Gegner überwältigt, dann lassen sie seine Waffen liegen oder schauen sie sinnierend an, bevor sie sie abfällig wegwerfen, um sich kurz darauf in lebensgefährlichem Kampf mit dem nächsten Gegner wiederzufinden, mit dem es ebenso funktioniert ...
    In der Erwachsenensparte ist das nicht viel anders ... zwar haben hier die Hauptdarsteller öfter mal eigene Waffen ... aber auch hier wird auf Effizienz kein Wert gelegt ...
    Und das Trauma, jemanden erschossen zu haben - selbst wenn es ein niederträchtiger Mörder war - wird in vielen Fällen besonders hervorgehoben, oder gar zentral thematisiert ...
    Die Religion hat so tolle Sprüche drauf, wie "Wer mit dem Schwert lebt, wird dadurch umkommen" ... was verständlich ist, da eine Machtkirche kein Volk haben wollte, das sich gegen die Eintreibung von Abgaben und Frondiensten zur Wehr setzen konnte ...
    Psychologische Verdammung von Waffen findet man in allen Bereichen, wenn man nicht blind durchs Leben stiefelt ...

    Ich kann nichts böses daran finden, sein Leben dadurch zu verteidigen, daß man versucht, das Leben des Angreifers zu beenden ...

    Ich würd's tun .... und ich kenn noch eine Handvoll anderer ...
    Wie soetwas aussehen könnte?
    Ich denke an ein Wahlfach in der Schule für die höheren Klassen ... als Ergänzung zum Gesellschaftskundeunterricht ... das einem den Gebrauch nahebringt und die Berührungsängste nimmt ...
    Und für Erwachsene etwa sowas wie eine Fahrschule ... mit einer Prüfung durch offiziell anerkannte Sachverständige ...

    Wer sagt denn etwas von freigestellt?
    Für die Übergangszeit gäbe es keine Freistellung ...
    Und was Führerscheine betrifft ... hättest Du Angst, in den USA Autozufahren?
    Falls nicht, solltest Du Dir mal die Bedingungen anschauen, unter denen man in manchen Staaten der USA einen Führeschein kriegen kann ...

    Tja ... und ich mache mein Vertrauen nicht daran fest, ob ein Mensch bewaffnet ist oder nicht ... zu eeinem Kontrollfanatiker wie Dir hätte ich beispielsweise nie Vertrauen ... und wenn Du dreimal unbewaffnet bist ...

    Wenn die Möglichkeitenn offenstehen, ist es Freiheit, sich selbst entscheiden zu können ...
    Wenn Du das, was Du meinst, tun zu müssen, von dem Verhalten anderer Menschen abhängig machst, dann ist das Dein persönliches Problem und nicht das der anderen ...
    Aber ich kann verstehen, daß Menschen, die den Begriff Freiheit nicht verstehen, mit dessen Randbedingungen ebenfalls Probleme haben ...

    Einer Utopie nahekommen zu wollen, indem man einfach versucht, die kontrollierbaren Aspekte dieser Utopie zu erzwingen, ist realitätsfremd ... deshalb sind bislang fast alle utopischen Versuche einer Gesellschaftsordnung gescheitert ...

    Aber die Waffen existieren doch weiterhin ... sie sind da, auch wenn Du sie nicht wahrhaben willst ... die, die Du verbietenn möchtest, sind die Waffen der normalen Bürger ... die, die dennoch da sind, sind die der Verbrecher ... Du verbietest einseitig und supportest damit letztlich nur das Verbrechen ...

    Damit machst Du den Begriff "menschlich" zu etwas widerwärtigem ...

    Natürlich brauchen sie Waffen ... weil es immer solche Kontrollfreaks wie Dich geben wird, die denken, sie wüßtenn besser als alle anderen Menschen, was gut für sie ist und die für das "größere Gute" bereit sind, andere Menschen Opfer bringen zu lassen ...
    Es gibt auch unter freien Menschen Verbrecher ... weil Menschen eben Menschen und keine Engel sind ...

    Wer hat denn etwas von vollkommener Freiheit gesagt?
    Ich such nicht nach dem unmöglichen, sondern nach dem machbaren ...

    Nochmal: Waffengesetze sorgen nicht dafür, daß es keine Waffen mehr gibt, sondern nur dafür, daß die Opfer keine haben ... solange Du also Deine unterdrückte Allmacht nichts ins Spiel bringst, sind Deine Behauptungen nichts wert ...

    Ja und? Waffen machen niemanden unverwundwar oder unangreifbar ... aber sie geben einem Chancen, die man ohne sie nicht hat ...

    Ich habe schon verstanden, daß Du das vermeiden willst ... aber Du erkennst nicht, daß die Methode, die Du dazu befürwortest, nicht funktioniert ...
    Die Inquisition früher wollte auch nur das Beste für die ´Menschen ... aber wenn man das dadurch zu erreichen sucht, daß man ein paar Hexen verbrennt, halte ich diese Methode für abwegig und wirkungslos ...

    Nicht, wenn die Welt von Leuten wie Dir gestaltet wird ... denn Du überläßt es eben nicht jedem selbst ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • gesellschaft: grundrecht waffenbesitz cirtiC: Waffen verhindern das noch weniger. Aber scheinbar bist du der Ansicht, dass, wenn jeder erst mal bewaffnet ist, der Friede auf Erden ausbricht.



    Die Tatsache, dass das umso öfter passieren wird, je mehr Gelegenheit es gibt, die Dinger falsch zu handhaben.



    Kanada mit den USA zu vergleichen, ist in etwas so (Achtung! Ein Vergleich!), wie der Vergleich eines Schützenvereins mit der Mafia. Da herrscht auch eine ähnliche Waffendichte,…
    Ich gehe davon aus, dass wir uns darüber einig sind, dass die Resultate dieser Waffendichte erheblich voneinander abweichen.



    Und trotzdem wird für’s Autofahren ein Führerschein verlangt… warum eigentlich?



    Seien wir froh, dass nicht alle Leute in den USA sterben, die Opfer von Schusswaffenmissbrauch werden. Sonst müsste das Autofahren vermutlich in ganz Europa, Asien und Afrika verboten werden, um deinem Vergleich gerecht zu werden.



    Warum werden dann Banken trotz bewaffnetem Sicherheitspersonal überfallen?
    Warum werden Drugstores, mit Schrotflinten hinter der Ladentheke, überfallen?
    Warum ziehen Leute in Kriege, obwohl sie ganz genau wissen, dass die Gegenseite bewaffnet ist?



    Der ist gut!



    Nein, und das sollte auch so bleiben. Wird es aber nicht, wenn jeder Gangsta sich zukünftig sein Handwerkszeug im Eisenwarenladen beschaffen kann.
    „Gang-Epidemien“ haben wir hier im Übrigen auch. Sie machen sich nur noch nicht so vehement bemerkbar.
    Noch.



    Aber es waren weniger.
    Ich sagte bereits, dass „keine Waffen“ nicht gleichzusetzten mit „keine Verbrechen“ ist.



    Da Verbrechen auch ohne Waffen begangen werden, wäre es mit dem Schritt; Waffen aus dem Verkehr zu ziehen; nicht getan. Das ist richtig.



    Es ist vollkommen egal, ob ich in dieser Situation bewaffnet bin, oder nicht.
    Doch, es gibt einen Unterschied: Wenn ich bewaffnet und tot bin, kann mein Mörder sein Arsenal noch um meins ergänzen.



    Die Vorstellung, den illegalen Besitz und/oder Gebrauch einer Waffe mit einer Lebenslangen Freiheitsstrafe verbüßen zu müssen, wird ihnen das Lachen vielleicht im Halse stecken lassen.




    Waffen sind nicht böse. Sie erleichtern nur, Böses zu tun. Und oft genug wird mit ihnen Böses getan, ohne, dass eine böse Absicht dahinter steckt…
    Steckt vielleicht doch etwas „Böses“ in den Dingern… Wegen des ihnen implizierten Zwecks?

    Wie soll denn der Prozess aussehen, der die Menschen „an die Waffen“ führt. Und bildest du dir wirklich ein, irgendjemand würde sich freiwillig zu so etwas anmelden?
    Was glaubst du, wie viele Leute einen Führerschein machen würden, wenn es frei gestellt wäre, einen zu machen?



    In der Tat habe ich wenig Vertrauen in Menschen, die mir mit einer Waffe entgegentreten, egal wie gut ich selbst bewaffnet sein darf.



    Ich verschwende meine Zeit nicht mit „Glauben“. Du solltest deine nicht damit verschwenden zu mutmaßen, was ich glaube und was nicht.



    Das wäre sogar richtig, wenn die Tatsache, dass jeder eine Waffe haben darf, mit Freiheit gleichzusetzen wäre. Ist es aber nicht.
    Für mich würde es den Zwang bedeuten, mich bewaffnen zu müssen. Und für mehr als 99% der Menschen, die ich kenne auch.
    Wie ist es um deren Freiheit bestellt?
    Nicht so wichtig?


    Aye .... schöne neue Welt ... aber wie Du sagst, ist das eine Utopie ... die realität schaut jedich anders aus .... denn die Ganoven warten nunmal nicht darauf, daß ihnen jemand eine Waffe in die Hand gibt .... damit ist Deine Utopie beereits nichtig ...

    Das mag deine Schlussfolgerung sein. Meine ist es, dass diese Utopie deswegen nur umso erstrebenswerter wird.



    Menschen sterben. Ganz real. Durch Waffen. Nicht weil sie unbewaffnet sind, sondern weil andere bewaffnet sind.
    Egal wie oft du diesen Fakt herumzudrehen versuchst: Mit der Waffe, die nicht existiert, kann niemand erschossen werden.
    Jeden Tag werden Menschen von Kriminellen erschossen. Die Idee, den Zugang zu Waffen zu erleichtern, vollkommen frei zu geben, wird diese Zahl vergrößern.
    Es stimmt, im Vergleich dazu, nenne ich meine Utopie menschlich.



    Wären die Menschen frei, bräuchten sie alles, aber keine Waffen.
    Der Gedanke vom vollkommen freien Menschen, ist eine um ein Vielfaches abwegigere Utopie, als meine, von einer Welt ohne freien Zugang zu Waffen.



    Ohne Waffen, kommt niemand in die Verlegenheit, schneller ziehen zu müssen. Und irgendwer wird immer die „bessere“ Waffe haben, oder besser mit ihr umgehen können, oder einfach skrupeloser sein, als jemand anderes.
    Du nennst es zynisch, wenn ich vermeiden will, dass jemand in die Situation kommt „ziehen zu müssen“?
    Dann muss ich mal wieder nachlesen, wie „Zynismus“ definiert wird. Möglicherweise habe ich das falsch in Erinnerung.



    @warhol:
    Wenn man nichts zu sagen hat,…


    P.S.:
    Für mich war's das zu dem Thema.
    Mehr als eine "Freiheit" - die aber mit Waffen verteidigt werden muss, was, wie ich finde, für eine Freiheit ziemlich merkwürdig ist, einem ominösen "Grundrecht auf Tötungsinstrumente" und Opfern die sterben, weil es keine Waffen gibt, die aber nicht sterben würden, wenn es welche gäbe, kommt hier wohl nicht mehr.

    Wie ich schon schrieb. bleibt es jedem selbst überlassen, in was für einer Welt er leben möchte.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Wenn bei uns vergleichbare soziale Mißstände herrschen würden, wie in den USA, wäre unsere Verbrechensstatistik ebenso vergleichbar ... egal, ob es nun Gesetze gegen Waffenbesitz gibt oder nicht ...
    Und da Du Dich nach wie vor weigerst, das Beispiel Kanada anuzuerkennen, das bei einer vergleichbaren Waffendichte bedeutend weniger Gewaltverbrechen aufweist, bringe ich es hier wieder mal vor ...

    Was die Waffenlobby will und was nicht, interessiert kein Schwein ... die unterscheiden sich auch nicht von anderen Politikern und tun das, was ihnen Zuspruch bringt ...
    Die unbeteiligten Opfer von Schießereien haben ganz sicher kein Verständnis für die Regelungen von Politikern, wenn sie dadurch zum Opfer werden ... aber ebenso haben sie kein Verständnis dafür, daß sie zwar keine Waffen haben durften, um sich zu verteidigen, die anderen aber weiterhin illegale Waffen haben "durften", weil nämlich ein Gesetz nicht verhindern kann, daß andere Leute illegale Dinge trotzdem tun ...

    Wenn alle Leute, die so denken, das bekommen, was sie verdienen, damnn würden sie alle Opfer werden ... und die Übrigen hätten ein weit friedlicheres Leben ...
    Wer für eine "gute Sache" über Leichen geht, unterscheidet sich nicht von all seinen Vorgängern ...

    Was hat denn die Lockerung des Waffengesetzes damit zu tun, daß Eltern die Dinger einfach so fahrlässig rumliegen lassen?
    Das Autofahren ist ja auch nicht verboten und dennoch hat niemand wirklich Angst davor, daß nun alle Kids nur nach einer Gelegenheit gieren, um sich duie Autoschlüssel ihrer Eltern zu krallen und die Straßen in ein Schlachtfeld verwandeln ... klar machen das manche Kids ... dennoch denkt niemand daran, deshalb allen das Autofahren zu verbieten ...
    Zur verdeutlichung: bei uns sterben jährlich mehr Menschen bei Verkehrsunfällen, als in den USA erschossen werden ... dabei hat die USA mehr als 3 mal soviele Einwohner als Deutschland ... ein allgemeines Fahrverbot würde also bedeutend mehr Menschen das Leben retten als eine allgemeine Waffenfreigabe umbringen könnte ... selbst dann, wenn Deine Behauptungen den Tatsachen entsprächen, was ich nach wie vor bezweifle ...

    Das ist falsch ... in einem Land, in dem man sicher sein kann, daß die meisten Menschen unbewaffnet sind, sind Opfer leicht zu finden ... man kann beinahe wahllos zugreifen ... wenn sich das ändert, dann werden selbst diejenigen, die keine Waffe tragen dadurch, daß die Täter das nicht wissen können, besser geschützt ...
    Und das Problem mit den Schießereien kommt nicht von den Waffen her, sondern von der Tatsache, daß in den USA eine Gang-Epidemie um sich greift, wie wir sie hierzulande noch nicht kennen ... Gangs aber gab es dort auch schon zu den Zeiten, als die wenigsten Schusswaffen hatten ... aber ihre Opfer waren nicht weniger tot ...
    Es stimmt zwar, daß Querschläger eher dazu geeignet sind, auch entfernte Passanten zu treffen und daß daher der Gebrauch von Schußwaffen diese Gefahr erhöht ... aber dieses Problem wird durch Waffenrestriktionen nicht aus der Welt geschafft ... würde man stattdessen die Gangs zerschlagen, dann bräuchte man sich auch bei einer Freigabe von Schußwaffen nichtmehr darum Sorgen machen ...

    Stimmt ... wenn man Pech hat, nutzt es möglicherweise nichts ... aber es nutzt in dieser Situation unter Garantie nichts, unbewaffnet zu sein ...
    Die Vorstelllung, daß die anderen nur aufrüüsten, wenn ich selbst damit angefangen habe, dürfte in Verbrecherkreisen sicherlich Beifall auslösen ... nachdem die erstmal ausgiebig darüber gelacht haben ...

    Nein ... das ist ganz sicher nicht sinnvoll ... denn die meisten menschen sind völlig unvorbereitet, weil sie ihr Lebnen lang die unterschwellige Botschaft anerzogen bekamen, daß Waffen böse sind und daß jeder, der damit zu tun hat, in Gefahr ist ... ich würde daher eine Sache daraus machen, die freiwillig ist, an der sich jeder beteiligen darf und die eine Ausbildung darstellt, die mit einem Abschluß endet, sofern man bewiesen hat, mit Waffen verantwortungsvoll umgehen zu können ...
    Man kann Menschen, die Freiheit unbd Selbstverantwortung nicht gewohnt sind, nicht von jetzt auf nachher damit konfrontieren ... daher braucht es einen längeren Prozess, der sie darauf hinführt ...

    Du hast offensichtlich kein Vertrauen zu Deinen Mitmenschen .... Du scheinst zu glauben, daß jeder nur auf die Gelegenheit wartet, Dir den Kopf einzuschlagen und daß nur die Angst vo den Konsequenzen sie davon abhält ... ich frage mich, wie Du es eigentlich mit anderen aushalten kannst ...
    Menschen sind ungleich ... alle ... gerade das ist es, was ihren Wert ausmacht ... und nur wer für die Reallität zu naiv ist, wird eine Gleichheit der Menschen als Grundvoraussetzung für ihre Freiheit verlangen ...

    Aye .... schöne neue Welt ... aber wie Du sagst, ist das eine Utopie ... die realität schaut jedich anders aus .... denn die Ganoven warten nunmal nicht darauf, daß ihnen jemand eine Waffe in die Hand gibt .... damit ist Deine Utopie beereits nichtig ...
    Dann gibt es korrupte oder gar kriminelle Bullen ... die haben die Erlaubnis ebenso wie ihre ehrlichen Kollegen, weil sie eben als solche gelten, solange man sie nicht erwischt ...
    Für Deine Utopie sollen folglich Leute sterben, weiil sie nicht Deinen Ansprüchen genügen, um sich verteidigen zu dürfen ... und das nennst Du dann menschlich?

    Für einen bewaffneten Mob braucht es erstmal einen Mob an sich ... und ein Mob entsteht dann, wenn man Menschen ihre Freiheit beschneidet und das als "zum Wohle aller" ausgibt, ohne sich um die Konsequenzen zu scheren ... freie Menschen bilden keinen Mob .... denn für sie gibt es keinen Grund dafür ...

    Es ist reichlich zynisch, ein Opfer, das nach Deiner Befürwortung gar keine Waffe haben durfte, als eines zu diffamieren, das "zu spät gezogen" habe ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • warhol > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz .... der sich daraus erklärt, dass ich ebenso ein Abneigung gegen die Wiederholung von bereits Gesagtem hege, wie mich der hier entstandene Eindruck stört, dass nur dein unsachlicher und in seinem Diskussionsstil herablassender Zugang zum Thema Zustimmung fände.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • gesellschaft: grundrecht waffenbesitz cirtiC: und ein besonderes Lob an diesen fundierten und geistreichen Beitrag zum Thema.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • gesellschaft: grundrecht waffenbesitz cirtiC: Meinst du den:

    ?

    oder eher den:

    ?



    Schauen wir uns einfach die Zahlen an, die die Verbrechensstatistiken in den nächsten Jahren für den Großraum Washington ausspucken werden.
    Bei diesem zutiefst menschlichen und ethischen Experiment darf ja jetzt bald wieder jeder nach Lust und Laune rumballern.

    Sicherlich werden die Opfer von Schießereien, die nur mal eben zur falschen Zeit an der falschen Stelle sein werden und einen Querschläger aus der Mac 10 abbekommen, Verständnis für die noblen Motive der Waffenlobby haben.
    Opfer müssen schließlich gebracht werden, für die gute Sache.
    Sicher werden das auch die Eltern der Kids verstehen, die beim Spielen draufgehen werden, weil ihre Kumpel jetzt nicht mehr mit Schreckschuss-Knarren rumhantieren und statt Fernsehzeitungen zu zerfetzten (schau dir nur das grandiose Beispiel hier im Thread an) das ganze Spiel mal am Menschen ausprobieren werden.
    Das ist einfach ethischer und menschlicher, als den Zugang zu Waffen zu verbieten und so schwer wie irgendwie möglich zu machen.

    ....wen oder was soll ich noch aufzählen,...abartig, wie ich bin?

    Deine "Freiheit" funktioniert, wenn überhaupt, nur dann, wenn die Voraussetzungen für alle gleich sind. Und zwar exakt gleich.
    Ich bin mir nicht sicher, ob das in diesem Thread stand, oder in einem anderen:
    Es nutzt mir wenig, ein Messer (oder ein Nudelholz) zu haben, wenn ein Angreifer mit dem Sturmgewehr auf mich losgeht. Es nutzt mir ebenso wenig, mich mit einem Sturmgewehr zu bewaffnen, wenn mein Kontrahent mir, während ich schlafe, eine Kugel in den Kopf jagt.... und so weiter und so fort....
    Aufrüstung eben.

    Du willst allen Menschen Waffen in die Hand drücken?

    Dann gib ihnen allen die gleichen Waffen, die gleiche kriminelle Energie, die gleichen Motive, die gleichen Fähigkeiten...

    Mach zuerst alle Menschen gleich.

    Und dann zeigst du mir, wie du das menschlich und ethisch mit deinem Begriff von "Freiheit" verbindest.

    Meine Utopie ist die einer Welt, in der nur der eine Waffe in die Hand bekommt, der in jeder Beziehung damit umzugehen versteht.
    Deine ist es, dem bewaffneten Mob die Straßen zu übergeben und den Rest sich hinter hohen Festungen verschanzen zu lassen.

    Such dir einfach aus, in welcher du lieber leben möchtest.
    Aber komm, wenn du, wie zu erwarten, den leichteren Weg wählst, nicht auf den Gedanken, "mir" die Opfer vorzuwerfen, die "nicht schnell genug gezogen" haben.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • warhol > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz +++
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Wozu denn?
    Du hast Dich anscheinend entschlossen, alles, was Deine heilige Kuh ankratzen könnte, zu ignorieren ...
    Also wäre es ein dämliches Spiel, etwas zzu formulieren, was Du ohnehin nicht lesen willst ...

    Klar ... es ist ein beliebter rhetorischer Trick, da wo die eigenen Argumente nicht greifen, einfach den Stil des Kontrahenden ins Lächerliche zu ziehen, um von der eigenen Argumentationslosigkeit abzulenken ... dann nämlich meint man, man müsse nicht mehr darauf eingehen ...

    Wie oft soll ich es eigentlich noch wiederholen?
    Es braucht keine Begründung ... denn es existiert keine plausiible Begründung dagegen ...

    Falsch .... sie haben nichts dergleichen kapiert .... die Macher, die Gesetze und Verordnungen beschließen, tun dies nicht nach objektiven Gesichhtspunkten, sondern danach, wie derartige Entscheidungen bei den Leuten ankommt, die darüber bestimmen, ob sie ihr Amt weiterhin behalten oder nicht ... es gibt nirgendwo auf der Welt Gesellschaften, an denen Du genau zeigen kannst, daß mehr Waffen zugleich auch mehr Verbrechen bedeuten bzw. daß weniger Waffen zu weniger Verbrechen führen ...
    Und solange Du nich einen göttlichen Job annimmst und in deiner dazugehörenden Allmacht alle Waffen zugleich auf wundersame Weise deaktiivierst, förderst Du die Verbrecher und dränsgt ihre Opfer in die Rolle der Zwangsopfer hinein ...

    Die Tatsache, daß Du Dir willkürlich die Punkte herauspickst, auf die Du vermeintliche Gegenargumente weisst, dabei aber großzügigerweise die zentralen Argumente und Aufforderungen übergehst, zeigt recht gut, daß Deine Argumentation sich mit den echten Fragen gar nicht befassen will ...

    Das Problem ist, daß eine Gesellschaftsordnung immer den Fokus auf das größere Gute für alle hat ... und wenn man diesem größeren Guten ein paar einzelne Menschen opfern muß, dann ist das eben so ... Gesellschaftsstrategen erachten solche Opfer als akzeptabel ... ich tu das nicht ... ich finde es abartig, in solchen Bahnen zu denken ... es ist unethisch und unmenschlich ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • gesellschaft: grundrecht waffenbesitz cirtiC: Kannst du das nochmal umformulieren?

    Ich hab mir nämlich angewöhnt, immer dann, wenn du "Das wäre dann so, als..." schreibst, nicht mehr weiter zu lesen. Du wirst wissen, warum.
    Und da bleibt dann einfach nichts mehr übrig.

    Ansonsten bleibt die Begründung für freien Zugang zu Waffen dürftig.
    Sogar die meisten Betonköpfe dies- und jenseits des Ozeans haben kapiert, dass mehr Waffen nicht mehr Sicherheit bedeuten. Und die, die es anders sehen, verfolgen gänzlich andere Interessen, als für mehr Sicherheit zu sorgen.
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: grundrecht waffenbesitz Nochmal: etwas zu erlauben bedarf keiner Begründung ... erst wenn Du etwas verbieten willst, brauchst Du eine Begründung dafür ...
    Deine Frage nach einem plausiblen Grund ist dasselbe, als würdest Du von einem Angeklagten verlangen, daß er seine Unschuld beweist ...

    Dann nenn mir ein anderes Instrument, das ebenso handlich und ebenso effizient dazu benutzt werden kann, einen Angreifer aufzuhalten und auszuschalten ...
    Solange Du keine Alternative anbieten kannst, ist dieses Instrument auch eine Verteidigungsmöglichkeit ... und wenn es um die Wahl geht zwiscvhen dem Leben des Opfers und dem Leben des Täters ... dann sei auf das Leben des Täters geschissen ...

    Nun .. ich sehe wenig zivilisiertes darin, wenn man den Opfern sagt, daß sie gefälligs brave Opfer sein sollen und sich artig umbringen lassen müssen, damit alles seinen gerechten gang gehen und man die Täter nach getaner Arbeit (vielleiicht) irgendwann fassen kann ... denn nur ein totes Opfer ist ein gutes Opfer ... und wenn sich Opfer wehren, dann erschüttern sie die grundfesten der Moral ... und das ist schließlich weit schlimmer alsTäter, die ihre Spaß haben dürfen, weil sich keines ihrer Opfer effizient wehren kann ...
    Schußwaffen sind kein Relikt aus barbarischen Zeiten, sondern sie sind eine Errungenschaft der Zivilisation ,,, denn sie ermöglichen es einem Menschen, nicht mehr dem Zufall körperlicher Überlegenheit ausgeliefert zu sein ...

    Dann nenn mir doch mal ein überzeugendes Argument, aus welchem Grund man einem Menschen die Möglichkeit, sich zu verteidigen, verbieten darf ...
    Und sdag jetzt nur nicht, daß sich jeder verteidigen darf ... das ist blödsinn, wenn Du ihm die Erlaubnis verweigerst, die dafür nötigen Geräte zu besitzen, mit sich zu führen und sie auch zu gebrauchen ...
    Das wäre dann so als würde jemand am Rande eines Abhhangs hängen und permanent weiter abrutschen ... und das einzige, was Du ihm als Hilfe anbietes, ist der Tiip: "dann greif Dir doch ein Seil"
    Zu behaupten, daß jeder das Recht hat, sich zu verteidigen, ist zynisch, wenn Du den menschen zugleich die Mittel verweigerst ... ebensogut kannst Du sie gleich selber abschlachten ...

    Wer dagegen ist, daß Menschen sich für ihren eigenen Schutz trainieren und ausrüsten dürfen, ist immer auch ein bißchen mitschuldig, wenn wieder mal ein unbewaffnetes Opfer ermordet, verstümmelt oder vergewaltigt wurde ... denn er macht den Opfern das Leben schwer und den Tätern das Leben leicht ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 10 Monaten. ·
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