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Gleichstellung der Frau in Deutschland.
Die Gleichstellung der Frau in Deutschland ist gescheitert…
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Du hast keineswegs nur von einem Indiz gesprochen, sondern von einem "Indiz für eine geschlechtsspezifische Eigenschaft" ... damit hast Du das indisz nicht neutrag behandelt, sondern hast beereits eine Interpretation vorweggenommen ... und genau dagegen ging mein Kommentar ...
Das Problem mit der Definition von Intelligenz ist, daß sich viele Leute darüber Gedanken machen, fast jeder etwas anderes darunter versteht und dennoch die meisten glauben, die anderen würden im Grunde dasselbe denken wie sie selbst auch ...
Eine ähnliche Problematik findet sich etwa in der Religion wieder, wo es um den Gottesbegriff geht ... jede Religion argumentiert, daß die Tatsache, daß so viele Völker an Gott oder Götter glauben, sei Beleg genug dafür, daß es Gott geben müsse ... daß dabei die einen unter den Begriff eine eher spirituelle Gesamtheit des Universums glauben, während ander darunter eine menschenähnliche Gestalt meinen, die einen Tierkopf besitzt, Hörner hat und an gewissen Feiertagen kleine Kinder frißt, bringt die Leute keineswegs davon ab, darin dennoch "den Beleg" zu erkennen ...
Mit der Intelligenz ist das direkt vergleichbar ... denn in dem Maße, indem verschiedenste Gruppierungen versuchen, ihre Vorstellungen in diesem Begriff unterzubringen, vermindert sich die Möglichkeit, ihn greifbar zu machen ... dadurch wird er unbrauchbar ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. TheTwoBeats: Habe ich auch nicht behauptet. Ich habe von einem Indiz gesprochen. Daß sich dahinter durchaus eine Scheinkorrelation verbergen kann, ist klar. Da diese Eigenschaften aber unterschiedlich aufgeschlüsselt werden, muß man sich bei jedweder Fragestellung zur Intelligenz im Vorfeld festlegen. "'Glaubens'frage" ist dafür vermutlich ein ungünstige Umschreibung, mir fiel nur gerade nicht treffenderes ein.
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Aber Du beobachtest doch gar nicht das Kollektiv ... wenn Du Dich auf Statistiken stützt, dann beobachtest Du allenfalls annonymisierte Zahllen aus diesem Kollektiv ...
Diese Zahlen jedoch geben ausschließlich Informationen über den Ist-Zustand wider ... über die Gründe, wie es zu diesem Ist-Zustand kam, sagen sie gar nichts aus .... um das zu überprüfen, müßte man diese Zahlen wieder entannonymisieren und anhand von exemplarischen Fallstudien die realen Vorgänge herausarbeiten ... alles anderee ist reine Spekulation ...
An einem Beispiel läßt sich der Fehler dieser Überlegung leicht demonstrieren:
Schau Dir die Bekleidung der Menschen heutzutage an ... der überwiegende Anteil der Frauen hat ein größeres Bedürfnis nach modischer Kleidung ... im Gegensatz zu Männern, die oftmals einen eher beklagenswerten Mangel an Interesse dazu aufweisen ... mit diesem statistisch mehrfach bestätigten Ergebnis und Deinem Ansatz könnte man nun schließen, daß es sich dabei um typische geschlechtsspezifische Eingeschaften handelt ...
Ein Blick in die Geschichte lehrt uns jedoch, daß das ein Trugschluß wäre ... in früheren Zeiten war das Verhältnis nicht selten umgekehrt und es waren die Männer, die mit gepuderter Peruecke und topmodischen Rockschößen sehr auf ihre modische Erscheinung achteten, während zu manchen Zeiten die Kleidung der Frauen eher einheitlichen Stils war, der wenig Variation zuließ ... Die Affinität zur Mode ist alsoo keineswegs geeschlechtsspezifisch, sondern folgt gesellschaftlichen Trends, die bestimmeen, wer wie intensiv worauf zu achten hat ... bei der Berufswahl ist das kein bißchen anders ...
Aber nur, weil er schon seit Jahren aufgeweicht wird ...
Nein ... es handelt sich nicht um eine Glaubensfrage, sondern um eine Definition ... Intelligenz ist nichts, das als konkrete entdeckbare Wahrheit irgendwo existiert und darauf wartet, identifiziert zu werden, sondern es handelt sich im Gegensatz dazu um das Zusammenspiel verschiedener Eigenschaften, das zusammenfassend als Intelligenz definiert wird ...
Das ist so wie mit der Uhrzeit... es ist keine Glaubensfrage, ob der neue Tag ab Mitternacht beginnt oder erst mit dem Sonnenaufgang ... es wurde einfach irgendwann festgelegt, daß das Datum um Mitternacht umspringt ... es ist daher völliger Unfug, nach dem "wahren" Tagesanfang zu forschen ... und ebenso ist es Unfug, nach der tatsächllichen Intelligenz zu suchen ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. TheTwoBeats: Naja, man darf natürlich nicht den Fehler begehen, Beobachtungen, die für ein Kollektiv gelten, auf das einzelne Individuum des Kollektivs zu extrapolieren.
Würde man etwa beispielsweise irgendein Merkmal isolieren können, das zu 85% bei Frauen und zu 7% bei Männern ausgeprägt ist, wäre das ein Indiz für eine geschlechtsspezifische Eigenschaft, hieße aber natürlich auch, daß die Frau, die gerade vor einem steht, zu den 15% gehören kann, die diese Eigenschaft nicht besitzt.
Ich finde nicht einmal, daß es sich um einen besonders soliden Terminus handelt. Vielmehr habe ich fast den Eindruck, es ist mehr oder weniger eine 'Glaubens'frage, was nun darunter zu verstehen ist. Je nach Autor/Quelle bekommt man es mit Modellen zu tun, in denen keine, 7 oder sogar 20 Formen von Intelligenz unterschieden werden.
Entsprechend will ich auch keine Unterschiede "herbeireden". Ich hielte es einfach für betrachtenswert, ausgehend etwa von Gardner's Modell der multiplen Intelligenz (Link: http://www.begabung.ch/html/intelligenzen.html) nach einem etwaigen Unterschied Ausschau zu halten, wenn es einen statistischen Anhalt dafür gibt, daß es den tatsächlich geben könnte.
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Mit den Zahlen schon ... nur daß es sich dabei um reine Spekulation handelt, für die es nicht die geringsten Anhaltspunkte gibt ... und da ich genügend Gegenbeispiiele kenne und auch genügend Frauen kenne, deren soziale Kompetenz ungefähr der eines Heiratsschwindlers gleicht, würde ich diese Spekulationen jederzeit bestreiten ...
Auch lehne ich die Aufweichung des Begriffs "Intelligenz" durch das Integrierend sachfremder Verhaltensmuster entschieden ab ... Frauen sind nicht mehr und auch nicht weniger intelligent als Männer ... wenn das Interesse geweckt ist, können sie auf jedem Gebiet dieselben Leistungen erbringen ... es ist völlig unnötig, hier geschlechtsspezifische Unterschiede herbeizureden ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Würdest Du Deine Zeit nicht damir vergeuten, Dir irgendwelche Dinge auszuddenken, die Du dabei auch noch vergißt, zuende zu denken, hättest Du Dir diese Zeilen vielleicht auch ge- und damit uns allen er-spart ...
Denn wenn der Kapitalismus, wie Du zutreffenderweise sagst, nur nach Gewinn strebt, dann erkläre uns allen doch bitte mal, weshalb es Gewinn bringt, Männern mehr zu zahlen als Frauen und dennoch mehr Männer zu beschäftigen als Frauen?
Sind Deiner Ansicht nach alle Kapitalisten geistig beschränkt, sodaß sie nur da wirkliche Gewinne machen, wo es Dir in den Kram paßt, weil Du sie da runterputzen kannst, aber da, wo Dir der Gewinn ideologisch unangenehm ist, werfen sie plötzlich viel lieber Geld zum Fenster raus?
Wer wirklich Gewinn machen will, der wär doch wirklich bescheuert, wenn er so arbeiten würde, wie Du es behauptest .... denn der würde doch männliche Neubewerber nur noch zu demselben Konditionen einstellen, die auch für weibliche Anfänger gelten ... und wenn die für den Lohn nicht arbeiten wollen, nimmt er stattdessen eben mehr Frauen ... DAS wäre dann tatsächlich Gewinn ... und hätte den Nebeneffekt, daß man ihm keine Ungleichbehandlung mehr vorwerfen kann ...
Du glaubst also tatsächlich daran, daß man in Foren oder Blogs Selbstbestätigung erreichen kann?
In dem Fall bist eindeutig Du es, die eine Therapie braucht ... wahrscheiinlich entstehen Deine Angriffe duerch Projektionen Deiner eigenen Situation ...
Das ist wieder mal nichts weiter als eine fadenscheinige Behauptung ... Du machst Dir ja nichtmal die Mühe, den angeblichen Prozess der Selbstbestätigung zu erläutern ...
Also ein gewisses Maß an Potenz will ich ja gar nicht abstreiten ... aber Omnipotenz finde ich eindeutig übertrieben .... das ist ja schonn fast anrüchig ... ich kenne viel zuviele von denen, denen man soetwas nachsagt, als daß ich selbst Spaß daran hätte ...
Natürlich könntest Du soetwas wie Selbstbestätigung daraus ableiten, daß ich gerne diskutiere und argumentiere und daß demzufolge jede Gelegenheit, dies zu tun, mich mir selbst bestätigt .... aber das gilt nicht mehr als auch der Akt des morgendlichen Aufstehens mir Selbstbestätigung verschafft ... einfach dadurch, daß ich mir damit beweise, daß ich es noch kann ...
Daraus einen psychologische Mumpitz abzuleiten, finde ich sehr egomanisch ... womit wir wieder bei den Projektionen wären ...
Sind wir schon bei den Spruchweisheiten angelangt? Was kommt als nächstes? Bauernregeln?
Ich tu hier nichts, das ich im realen Leben nicht auch tue .... schon allein deshalb, weil ich das hiersein nicht als eine eigenständige Art des Lebens betrachte ...
Die korrekte Reaktion darauf wäre wohl "Was veranlaßt Dich zu solchen Behauptungen? Haben sich etwa die Parkuhren beim Ordnungsamt darüber beschwert, daß Du sie immer so vollaberst?"
Klar, daß gerade Du auf Quotenregelungen bestehst .... bei Deinem Talent dürfte das Deine einzige Zukunftschance sein ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. TheTwoBeats: Diese Beobachtung würde sich zumindest mit den Angaben decken, die ChironMcAnndra von destatis gepostet hat.
Eines der schwerwiegendsten Probleme dabei ist vermutlich, neben dem Diskussionsgegenstand Gleichberechtigung, daß andere Arten von Intelligenz relativ wenig Beachtung finden. Im Allgemeinen wird immer noch nur das als Intelligenz betrachtet, was man mit dem IQ misst. Und obwohl sich die Indizien dafür häufen, daß der Benefit eines isoliert hohen IQ für den Einzelnen ausgesprochen gering (im Einzelfall auch durchaus kontraproduktiv) ist, schmückt man sich doch lieber damit als etwa mit einem hohen EQ.
Und so wäre eine solche Untersuchung von Beginn an problembehaftet, denn ein etwaiger Nachweis von geschlechtsspezifischen Unterschieden dieser Art würde zwangsläufig nicht nur wissenschaftliche sondern vor allem auch politische Relevanz haben - mit vermutlich verheerenden Folgen für das letztlich publizierte Ergebnis.
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. zorra: Oh prima ... die ganzen Auslandsgewinne dienen also nur dazu, daß man das so gewonnene Geld daheim für das Bestreben verschwenden kann, männlichen Angestellten höhere Gehälter zahlen zu können als den weiblichen
Wo habe ich geschrieben, dass alle zurückgeflossene Milliarden dafür verwendet werden?
Deine Auslegung, bedeutet allerdings, dass du vom Kapitalismus keine Ahnung hast.
Der Kapitalismus ist kein Almosen verteilendes System.
Im Kapitalismus geht es nur um eins, und das ist GEWINN.
Soll heißen, alles Geld wird dafür sicherlich nicht verwendet.
Hättest du davon auch nur ein klein wenig Ahnung,
hätte ich mir diese Zeilen sparen können.
Für Selbstbestätigung in Foren, Blogs, etc. braucht mann nicht Leute um sich scharen.
Das erreicht man selbst mit deiner besser wissender Art und Weise,
zumal es dir NUR darum geht, und dazu benutzt du alles. Omnipotente Egomanie.
Kein Zufall, dass das im realen Leben nicht geht.
Ergo, Schuster bleib bei deinen Leisten, zumal deine verdammt dünn sind.
Erkundige dich doch mal beim Sozialamt, ob sie dir eine Therapie bezahlen,
die würde dir nämlich gut tun.
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. idin: Ich sehe eigentlich nicht, daß das weibliche Geschlecht benachteiligt wird.
Schon in der Schule bekommen Mädchen bessere Noten für gleiche Leistungen.
Das setzt sich auch im Berufsleben fort.
Die positive Diskriminierung steht mittlerweile ja schon im Vordergrund.
Wie ist es sonst zu erklären, daß Frauen trotz schlechterer Leistungen und geringerer Qualifikation eingestellt werden müssen, damit die "Frauenquote" erfüllt wird.
Es heißt immer Frauen würden benachteiligt, weil Männer zusammenhalten und einander die Posten zuschieben.
Wie ist es dann zu erklären, daß trotz Bildungschancengleichheit seit nunmehr mindestens 40 Jahren kaum Frauen durch hervorragende Leistungen in Naturwissenschaft oder Philosophie aufgefallen sind?
Vielleicht liegt es ja wirklich daran, daß Frauen eine andere Art Intelligenz haben, die mehr in Richtung soziale Kompetenz und dergleichen geht?
Aber wenn man heutzutage solche durchaus berechtigten Fragen öffentlich zu stellen wagt, ereifert sich frau in Anfällen von Hysterie und ruft nach ihrer Gleichstellungsbeauftragten.
Ich finde, wir müssen die Diskussion langsam wieder auf ein möglichst objektives Niveau bringen, und die political Correctness über Bord werfen.
Und wenn frau dann dazu auch in der Lage ist; dann können wir endlich von Gleichberechtigung sprechen!
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Oh prima ... die ganzen Auslandsgewinne dienen also nur dazu, daß man das so gewonnene Geld daheim für das Bestreben verschwenden kann, männlichen Angestellten höhere Gehälter zahlen zu können als den weiblichen ...
Für wie verblödet hälst Du eigentlich diejenigen, die in der Wirtschaft an der Spitze stehen?
Und wenn wir dabei sind ... für wie verblödet hälst Du eigentlich die Leute, die hier reinkommen, um mitzulesen?
Glaubst Du tatsächlich, daß die geballte (frauenfeindliche) Wirtschaftsmacht irgendwelche Probleme gehabt hätte, die Gleichstellung der Frauen zu verhindern, wenn sie das tatsächlich gewollt hätten?
Hätten diese Interessenkonglomerate tatsächlich etwas dagegen gehabt, daß Frauen etwas anderes tun als daheim brav hinter'm Herd zu stehen und die Kinder zu beaufsichtigen, dann hättest Du heute noch kein Wahlrecht und würdest wohl noch mit Kleid und Schleifchen an irgendwelchen erfolglosen Sufragettenkundgebungen teilnehmen ...
Die Vorstellung, daß irgendeine Bewegung gegen den gemeinsamen Willen der Mächtigen erfolg haben könnte und daß diesedanach ihre Ansichtenhinten herum auf kleinerer Flamme weiter durchzusetzen versuchen würden, ist gelinde ausgedrückt naiv ...
Selbst Ghandi hätte keinen Erfolg haben können, wenn er nicht auch einige der Mächtigen auf seiner Seite gehabt hätte, die gegen den Willen der britischen Kolonialherrschaft opponierten ... Und auch Martin Lutzer King hätte keine Chance gehabt, wenn nicht auch haufenweise Weiße auf seiner Seite gewesen wären .... es ist nicht die Tatsache, daß jemand eine Bewegung anstrengt, die ihren Zielen (manchmal) zum Dirchbruch verhelfen, soondern es ist die Tatsache, daß auch im anderen Lager mehr und mehr erkennen, daß es richtig ist, wenn diese Ziele verwirklicht werden, die letztlich den Erfolg bringen ...
Frauen mit Wahlrecht und politischer und wirtschaftlicher Mündigkeit wären in einer Gesellschaft, die nach wie vor der festen Überzeugung anhinge, daß soetwas nicht richtig sei, ein Paradoxon ...
Du hast das schon einmal versucht und hast auf meine Entgegnung keine Antwort gegeben ... daher gehe ich davon aus, das das mit der Selbstbestätigung lediglich eine Weitere Deiner haltlosen Behauptungen ist, mit denen Du gerne um Dich wirfst ...
Du solltest Dir, da Du das Fach doch studierst, erstmal ein paar Artikel über die Mechanismen der Selbstbbestätigung raussuchen und diese verinnerlichen, bevor Du von Dingen redest, von denen Du offensichtlich keine Ahnung hast ...
Aber ich vergaß ... wenn irgendein Professor es wagen sollte, Dir schlechte Noten zu geben, dann hat das seine Ursache natürlich nicht darin, daß Du keine Ahnung hattest, sondern es lag wieder mal allein daran, daß Du weiblich bist und er keine Frauen mag ... oder jedenfalls DICH nicht ...
Wäre ich auf Selbstbestätigung aus, dann würde ich Anhänger um mich scharen ... Leute, die ich davon zu überzeugen trachte, gut zu sein, cool zu sein o.ä. ... Leute, die dann für mich Partei ergreifen ... frag doch mal spaßeshalber rum, ob ich das je getan habe ...
Würdest Du Ratschlägen ebenso folgen wie Du sie vergiibst, dann würde ich hier sicher nicht so viel schreiben müssen ... denn würdest Du länger nachdenken ... wenigstens solange, bis Du die Sachelagen verstanden hättest ... dann müßtest Du nicht in Ermangelung echter Argumente so viel projizieren ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. zorra: Wer lesen, das Gelesene über Denken und dann noch kombinieren kann, ist eindeutig im Vorteil.
Aber bevor du himmelschauend weiter Wahrsagerei betreibst, sage ich dir die Verbindung, die aus den letzten Sätzen hervorgeht. Nämlich, dass die zurückgeflossenen Milliarden dafür benutzt werden, um die Vorort herrschenden Zustände aufrecht zu halten.
Kapiert?
Wenn nicht, geh lieber in ein gemütliches Café um wieder soziale Kontakte zu knüpfen, anstatt hier wieder zu versuchen virtuelle Selbstbestätigung zu bekommen.
Hm, würde dir sicherlich besser bekommen.
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Mir war gar nicht bewußt, wo überall Deutschland ist (auf den Titel dieses Threads schiel) ...
Du trittst also für eine Quotenregelung in Deutschland ein, um die Frauen irgendwo in der Welt von dieser Lohnsklaverei zu befreien?
Diesen Mechanismus solltest Du mal näher erläutern ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. zorra: Schattenseiten der Globalisierung
Frauen machen's billiger
30 Millionen Menschen weltweit arbeiten in Textilfabriken. Und die Zahl derjenigen, die für Hungerlöhne und ohne Absicherung arbeiten, steigt weiter an. Frauen sind besonders betroffen. VON ANNETTE JENSEN
Maria Torero Avalos stickt Perlen und Pailletten auf Blusen und Taschen. Pro Kleidungsstück verdient die 48-Jährige umgerechnet zwischen fünf Cent und einem Euro. Die Peruanerin nimmt jeden Auftrag an, den sie kriegen kann, auch wenn sie sich bei dem schlechten Licht in ihrer Wohnung die Augen verdirbt und nur einen Bruchteil des staatlichen Mindestlohns von 120 Dollar im Monat verdient.
Die Chance auf eine Festanstellung in einer Textilfirma hat sie in ihrem Alter schon lange nicht mehr. Wenn sie krank wird: ihr Pech; ihr Auftraggeber trägt keinerlei Risiko. Maria Torero Avalos weiß sowieso nicht, für welche größere Firma sie arbeitet: Ein Zwischenhändler bringt ihr das Material vorbei - und auch der steht nur im Dienst einer größeren Werkstatt, die wiederum Zulieferer für eine noch größere Firma ist. Ihr Schicksal teilt die Peruanerin mit vielen Millionen Frauen auf der Welt.
Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt, dass 30 Millionen Menschen in Textil- und Bekleidungsfabriken schuften – und ihnen fünf- bis zehnmal so viele ohne Arbeitsvertrag zuliefern. Das Gros von ihnen ist weiblich. "In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl informeller Beschäftigungsverhältnisse weltweit dramatisch gestiegen", fasst Ingeborg Wick von der Entwicklungsorganisation Südwind zusammen. Sie hat am Dienstag in München eine Studie zum Thema Arbeitsbedingungen von Frauen weltweit vorgestellt.
In Indien schuften gegenwärtig beispielsweise neun von zehn Beschäftigten ohne formelle soziale Absicherung; Mitte der Neunzigerjahre traf das erst auf 70 Prozent zu. Und obwohl die Zahl erwerbstätiger Frauen parallel zur Globalisierung stark angestiegen ist und die UNO eine zunehmende Feminisierung der Arbeit konstatiert, sind menschenwürdige Jobs für Frauen international eine Seltenheit.
Auch in den Fabriken der freien Exportzonen (FEZ), in denen neben Textilien ein Großteil der Haushaltsgeräte und elektronischen Geräte für den Weltmarkt gefertigt werden, ist die Belegschaft überwiegend weiblich. Multinationale Unternehmen finden dort perfekte Bedingungen. Nicht nur sind sie häufig von allen Steuern befreit.
Sie können ihre Gewinne meist auch frei in ihr Heimatland transferieren, bekommen nicht selten Grundstücke, Wasser- und Stromanschlüsse kostenlos gestellt und müssen nicht einmal mit dem Widerstand der Beschäftigten gegen überlange Arbeitszeiten und Minilöhne rechnen: Streikrecht und andere Bestimmungen des Landes gelten hier meist nicht.
In 130 Ländern existieren inzwischen solche Sonderzonen, ihre Zahl hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auf 3.500 vervierfacht. Offiziell gelten die Zustände dort als "Sonderbedingungen." Doch sind sie in einigen Branchen längst zum Normalfall geworden.
Dabei erfüllen sich die Hoffnungen, die viele Länder mit den FEZ verbinden und die ihnen vom Internationalen Währungsfonds IWF seit den 1980er-Jahren immer wieder angepriesen wurden, nur in sehr wenigen Fällen. Zwar finden dort tatsächlich einige tausend Menschen einen Job, doch nur selten vergeben die weltweit orientierten Firmen ständige Lieferaufträge an lokale Unternehmen; stattdessen beuten sie zunehmend auch noch informelle Arbeiterinnen aus.
Auch die fortgeschrittene Technik der FEZ-Betriebe breitet sich kaum in die Umgebung des Landes aus. Ebenso als Illusion erweist sich die Hoffnung, anschließend durch gut ausgebildete Leute zu profitieren. Lediglich in Südkorea, China, Taiwan und Mauritius lassen sich überhaupt Wohlstandseffekte durch FEZ nachweisen. "In diesen Ländern hat es eine starke staatliche Wirtschaftslenkung gegeben, und zugleich handelt es sich um relativ große Märkte", begründet Wick die Ausnahmen.
In den allermeisten Ländern aber nutzen die Firmen die billigen Arbeitskräfte einfach und transferieren ansonsten ihre Gewinne nach Hause. Allein im Jahr 2006 flossen hunderte Milliarden US-Dollar aus Entwicklungsländern in Industrieländer ab.
Qulle: http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/frauen-als-billige-produzenten/
Zorra
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. Das sind Zahlen, die einiges aussagen .... gleichgültig, weshalb das so ist, so scheinen Frauen ausgerechnet in jenen Berufen, die weniger gut bezahlt werden, vermehrt aufzutreten, während sie in den Sparten, in denen gut bezahlt wird, nur als Minderheit vorkommen ...
Das Resultat besteht darin, daß in gut bezahlten Berufen bei gleicher Qualifikation durchschnittlich 2-3 männliche auf eine weibliche Bewerber(in) kommen ...
Wer auch nur die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung begriffen hat, wird sich ausmalen können, daß allein dadurch schon abzusehen ist, daß Frauen nur dann durchschnittlich das gleiche Lohnniveau haben können, wenn man sie bevorzugt behandeln würde ... überall da, wo es jedoch ausschließliich um die Qualifikation des Bewerbers geht, werden automatisch auf Grund der statistischen Wahrscheinlichkeit eher Männer als Frauen die gut dotierten Jobs bekommen ... und nur ideologisch völlig verbl..endete werden aus den daraus ebenso logisch zu folgerndem Ergebnis, daß Frauen statistisch gesehen weniger verdienen als Männer eine Ungleichbehandlung herauslesen ... ganz besonders ddeshalb, weil das Verhältnis eben nicht nur 1:2 ist, sondern daß auch in der Gruppe der Bewerber, die abgewiesen wurden und sich folglich nun um die weniger gut bezahlten Jobs bemühen, auch bereits mehr Männer als Frauen zu finden sind ... und dann kommt dazu auch noch, daß es im selben Berufsbereich in den Sparten der nicht ganz so hoch Qualifizierten (die sich für die Top-Jobs gar nicht erst angestellt hattten) ähnlich ausschaut ...
Umgekehrt sieht es dann in den weniger gut bezahlten Arbeitsbereichen anderer Sparten aus ... hier sind die Frauen in der Mehrzahl ... was dazu führt, daß sie die Statistik wiederum nach unten drücken ...
Aus einer Statistik, die ausweist, daß Frauen durchschnitttlich weniger verdienen, den Schluß zu ziehen, daß das an einer Ungleichbehandlung liegen muß, zeigt allenfalls, daß man sich um die zugrundeliegenden Vorbedingungen und die daraus resultierenden logischen Konsequenzen nicht gekümmert hat ... oder daß man davon einfach nichts wissen will, weil es ja so viel einfacher ist, Mitglied im Club der ungerecht Behandelten zu spielen ...
Ich finde es gut, wenn Frauen keine Konkurrenz scheuen und zeigen, was sie drauf haben und damit auf Erfolgskurs gehen ... in den meisten Fällen fand ich das Ergebnis bisher positiv ... was ich jedoch nicht mag, sond Frauen, die keinen beruflichen Erfolg oder Angst vor der Konkurrenz haben (oder beides) und sich die Lorbeeren für nicht erbrachte Leistungen hintenrum über eine Quotenregelung zu erschleichen ...
Das kann man vielleicht in der Politik machen, wo es eh fraglich ist, inwiefern gewählte Volksvertreter sachlich kompetent sind in den Bereichen, in denen sie dann eine Entscheidungsbefugnis erhalten ... aber in der Wirtschaft wäre soetwas auf Dauer Selbstmord ...
Chiron
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: Gleichstellung der Frau in Deutschland. zorra: Damit beweist Merkel wohl ungewollt, dass es in Frauenköpfen auch männlich denkende Gehirne gibt. Aber da in Deutschland ca. 77% der Frauen mit ihrer bisherigen Politik zu frieden waren, wird sich wohl die Enttäuschung in Grenzen halten.
Armes Deutschland, die Rechnung die du eines Tages bezahlen musst, wird hoch sein.
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Kanzlerin bleibt geschlechtslos: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kanzlerin-bleibt-geschlechtslos/
Keine Quoten für Chefetagen, keine Idee gegen Lohnungleichheit, weniger Frauen im Kabinett – Merkels Regierung bleibt bei der Geschlechterpolitik unverbindlich. VON HEIDE OESTREICH
vor 2 Jahren und 6 Monaten. ·
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