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    Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Um das eingangs gleich zu betonen: dieser Thread ist kein …
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  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aye ... aber Barbarei und Verbrechen entstehen in den selteensten Fällen daraus, daß jemand Verbrechen begehen will .... sie entstehen dann, wenn Menscchen Überzeugungen nachhängen, für die sie zwar keine sinnvolle Begründung anführen können, aber dennoch darauf bestehen, daß es richtig ist, so zzu denken und zu handeln ... aufbauend auf einer solchen Basis ist letztliich alles möglich ...
    Religion beispielsweise ist für sich betrachtet nichts schlimmes ... aber sie bildet den Nährboden für religiösen Fanatismus, der irgendwann in Kreuzzüge odder Selbstmordattentate mündet ...
    In einer Erziehung den Ton anzugeben und das, was richtig ist, auch mal durchzusetzen ... klingt nicht wirklich bedrohlich .... und dennoch erwächst auf der grundsätzlichen Akzeptanz einer solchen Philosophie irgendwann auch wieder häusliche Gewalt, die mit Kindern endet, die Jahre lang im Keller eingesperrt werden, oder Familien, die Mitglieder umbringen, wenn sie nicht spuren ...

    Wer aandere Menschen nur deshalb unterschiedlich behandelt, weil sie einem oberflächlichen Einteilungskriterium entsprechen, unterstützt damit indirekt auch jede andersgeartete willkürliiche Ausgrenzung ...
    Natürlich sind Männerstammtischmitglieder keine Rassisten ... aber inddem sie auf der Richtigkeit ihres Handelns bestehen, geben die damit den wirklichen Rassisten einen Hebel in die Hand ...

    Die Leute, die vor 150 Jahren des Westen der USA entwickkelln wollten, waren auch nicht primär darauf aus, die Indianer größtenteils auszurotten ... sie waren keine mordgierigen Bestien mit einem besonderen Faible für Genozid ... daß aber ihr Handeln vorhersehbar genau solche Leute auf den Plan rufen würde, nahmen sie dabei billigend in kauf ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? natürlich muß nicht jeder alles in Ordnung finden, aber der Vergleich Stammtisch und Barbarei passt nun garnicht. Niemand wird durch Bedrohung zu einem Stammtisch gezwungen. Mir fällt auch ehrlich nichts ein, wo heute in unserem Land, eisern die Geschlechter getrennt werden, außer auf öffentlichen Toiletten. Wenn sich gleichgeschlechtliche Gruppen treffen, geschieht das freiwillig und niemand muß sich in irgendeiner Form einordnen, weil es jemand bestimmt. Jeder kann eine solche Gruppe wieder verlassen, ohne dass ihm ein Leid geschieht.
    ..... niemand würde bleiben, wenn er bemerkt dass er nicht gelitten ist. Bei allem ist doch entscheidend, dass man, oder besser jeder für sich selbst, entscheiden kann, ob er bleibt oder nicht.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? TheTwoBeats: Hmm, ich weiß nicht recht, ob ich jetzt beleidigt sein soll *g*. Aber okay, es ist ein Standpunkt. Und eine friedliche Koexsitenz ist zweifellos möglich, weil es unter diesen Umständen ohnehin nicht zu einer Situation kommen wird, die es erfordern würde sich miteinander arrangieren zu müssen.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aber klar tun die das ... ebenso wie es Leute aus anderen Kulturkreisen anders sehen, wenn man ihnen erklärt, wie unzivilisiert es ist, andere auf Grund ihres anderen Glaubens umzubringen oder daß man es für barbarisch hält, Kinder zwangsweise zu verheiraten und/oder zu beschneiden/verstümmeln ...
    Sorry, aber nur weil jemand etwas in Ordnung findet, muß es noch lang nicht in Ordnung sein ...
    Daß die Männer eines reinen Männerstammtisschs ihr Treiben ok finden, ist die eine Seite ... daß ich sowohl den Stammtisch wie auch die daran beteiligten Männer albern finde, ist die andere Seite ... ich kann nunmal Leute, die sowas machen nicht ernster nehmen als eine Gruppe Jungs, die versuchen, sich im Nasepopelweitspucken gegenseitig zu übertreffen ...
    ok das Argument versteh ich, allerdings ob das auch die Mädels finden ? ....
    Laß es mich mal so sagen ... wo man mich nicht dabeihaben mag, da mag ich auch nicht sein ...
    (und bevor nun von irgendeiner Seite entsprechende Einwürfe kommen ... das bezieht sich nur auf reale Räume ... nicht auf virtuelle Umgebungen ... *g*)

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? ChaosLegion: Sagen wir es mal so, wenn z.B. eine Frau aufm Bau arbeiten möchte wird sie das genau so tun wie ihre männlichen Kollegen und wenn ein Mann sich für "Frauensachen" interessiert wird er früher oder später ne ziemliche Ahnung von haben.

    Dieses Mann/Frau denken ist mir zu althergebracht, ich mach das was mir gefällt, egal ob es typisch für mein Geschlecht ist oder nicht.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aber doch nur, weil auch sie ......zumindest einige Aspekte der Geschlechtertrennung mehr oder minder kritiklos aufgesogen haben ... und ? selbst wenn, mag ja sogar sein, dass es ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen ist, wo der Mann noch was galt und die Frau daheim zu bleiben hatte. Sie fühlen sich nicht unwohl, wenn sie unter sich sind, nein, sie haben es sich so ausgesucht, weil es ihnen gefällt.
    warum sollte ich es versuchen? Es bringt mir nichts und weil die Männer, die diesen Stammtisch gegründet haben, es taten, um unter sich zu sein. Bei dem Stammtisch, durch den ich durch eine Einladung meines Mannes nun ebenfalls eingeladen war, konnte man spüren, dass die Männer sich sicher nicht so wohl fühlten, da ich dabei war. Mag sein, dass auch der Umstand mitspielte, dass wir einander völlig fremd waren.
    hm, ich glaube die Männer, die hingehen und sich einmal die Woche, oder so, drauf freuen das doch etwas anders sehen.
    ok das Argument versteh ich, allerdings ob das auch die Mädels finden ? .....
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aber doch nur, weil auch sie voller klischees sind und in ihrem Werdegang zumindest einige Aspekte der Geschlechtertrennung mehr oder minder kritiklos aufgesogen haben ...

    Und warum empfindest Du es dann bei einem reinen Männerstammtisch normal, wenn Du es gar nicht erst versuchst, während Du diese Einschränkung bei einem gemischten Stammtisch offensichtlich nicht machst?

    Also für mich hat es genau dann etwas negatives, wenn man das gezielt auf Männer mit Männern vs. Frauen mit Frauen festmacht ... ich hab niemals Probleme damit, wenn Freunde Untergrüppchen bilden, die dann auch mal unter sich sein wollen ... egal ob daran jeweils nur Frauen oder jeweils nur Männer beteiligt sind oder ob sie gemmischt sind ... aber eine Trennung, die gezielt nach dem Männlein-Weiblein-Prinzip funktioniert, finde ich ebenso abartig wie erzwungene Päärchentreffs, wo sich die Freunde, die grad mal keinen Partner haben, ausgegrenzt fühlen ...
    Ich empfinde derart künstliiche Abgrenzungen als oberflächlich ... und oft genug ausgesprochen kindisch ...

    Du hast insofern recht, daß es albern ist, wenn Mädels wegen der Emanzipation irgendwohin mit wollen. wo man sie nicht haben will ... das finde ich ebenso albern, wie die Weigerung, sie nur deshalb nicht mitzunehmen, weil sie weibllich sind ...

    Ich finde Stammtische voll in Ordnung ... aber ausgesprochene Männerstammtische finde ich albern ...
    Ebenso wie reine Mädelstreffs (außer, wenn ich dabei bin *g*)

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? sicher nicht, denn nicht umsonst haben diese Männer ihren Stammtisch ins Leben gerufen.
    natürlich würde ich das nicht verlangen, dort muß man reinwachsen, indem man mit der Zeit die Leute kennenlernt, ehe man sich als dazugehörig bezeichnen kann.
    Diese Rede von der sogenannten Rollenverteilung finde ich eh nicht allzupassend. Wenn Frauen akzeptieren, dass Männer auch mal unter sich sein wollen, hat das nichts negatives oder wäre gar ein Problem. Es wird erst zu einem Problem, wenn einige Damen unbedingt mitwollten, wenn er sich mit seinen Kumpels trifft. Es ist in meinen Augen recht albern und hat nichts mit Fortschritt, oder der sogenannten Emazipation zu tun.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Ich denke, Du verwechsels da gerade etwas ... das Nichteindringenwollen in einen Männerstammtisch hat im Grunde nichts damit zu tun daß dort nur Männer sind (und falls doch, dann liegt das daran, daß Du selbst diese Rollenverteilung akzeptiert hast, was Dich leider auch zu einem Teil des Problems macht), sondern daran, daß Du als außenstehende nicht in einen bereits bestehenden Kreis einbrechen möchtest ... oder würdest Du als Neuzugang sofort verlangen, daß man Dich aufnimmt, wenn der Stammtisch nicht nur aus Männern besteht, sondern wenn es eine gemischte Gruppe von Freunden (M&W) wäre die sich eben schon seit Jahren kennen?

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aber doch nur, weil sie in diese Rollenverteilung hineingewachsen sind ... Hm, ich weiß nicht, ob man das auch der Rollenverteilung zuordnen kann. Ich finde schon, dass es gewisse Dinge gibt, die man nicht unbedingt im Beisein von Männern besprechen kann, oder im umgekehrten Fall, wenn Frauen dabei sind.

    Wenn es beispielsweise um Partnerprobleme geht, wo Mann und Frau gegenseitig auf taube Ohren stoßen, aber doch das Bedürfnis haben mit jemandem darüber zu reden.
    Gemischte Zusammenkünfte, wo niemand Probleme hat offen zu reden, sind dann sicher Freunde, die man länger kennt und die dann meist viel voneinander wissen, so dass keine Hemmschwelle da ist, wie das im weitläufigen Bekanntenkreis der Fall ist, wo man eben kaum über sehr persönliche Dinge redet.

    Und so besehen habe ich als Frau auch kein Bedürfnis unbedingt in einen Männerstammtisch eindringen zu wollen, nur um der Rollenverteilung entgegenzuwirken, so wie es mir bei vielen Dingen vorkommt, wo Frau unbedingt beweisen will, dass sie es auch kann.

    Jemand der etwas kann, tut es, ohne dass er große Reklame in Sachen Emanzipation machen muß. Sei es nun ein Mann, oder eine Frau.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Aber doch nur, weil sie in diese Rollenverteilung hineingewachsen sind ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Also das ist für meinen Geschmack eine viel zu klischeehafte Unterscheidung ... paßt genau ins klassische Rolenverteilungsmuster ... "wo Frauen an techischen Dingen beteiligt sind, sind sie am besten bei Designfragen und allem anderen was mit dem Aussehen oder der Ästhetik zu tun haben" ... So ein Mumpitz ... wenn Frauen ausgerechnet in diesen Dingen beonders begabt wären, weshalb wird dann Mode trotzdem meistens von Männnern gemacht?
    Weshalb sind Frauen in den gestalterischen Künsten dann nicht überproportional vertreten und weshalb machen sie nicht die überwiegende Mehrheit der Dichter aus, die die Welt mit gefühlsbeladenen Gedichten martern?
    Weil solche Klischees Blödsinn sind ... und weil die Menschen in der Erwartung, daß dieser Blödsinn real sei, die Realität auch dann noch nicht anerkennen wollen, wenn sie ihre Vorstellungen gezwungenermaßen überkompensieren müssen ... daher zählen dann alle Beispiele, die das gegenteil des Klischees demonstrieren, als Ausnahmen, die die Regel bestätigen ... aber dieses Symbol ist in Wahrheit kein Abbild der Wirklichkeit, sondern lediglich eine Methode, die Augen vor der Realität zu verschließen ...

    Nun, ich mag kein schrittweises Aufbrechen solch sinnloser künstlicher Grenzen ... das verführt jedesmal nur wieder einige Menschen dazu, sich dadurch profilieren zu wollen, daß sie "Jetzt aber endllich einen notwendigen Schlußstrich" meinen ziehen zu müssen ...

    Frauen und Männer sind keineswegs gleich ... und es gibt tatsächlich einige Dinge, die die eine Gruppe viel schlechter oder viel besser kann als die andere .... aber das sind keinesfalls derart grobgefasste soziologische Einteilungen ...
    Statistisch gesehen sind Männer offensiv stärker ... das heißt, sie sind im Durchschnitt in der Anwendung direkt gezielter Kraftanwendung körerlich bevorzugt ausgestattet ... demgegenübe sind Frauen staistisch gesehen dauerhaft viel besser belastbar .. durch die Jahrtausende hinweghaben soziologisch basiere Ausleseprozesse diese Unterschiede hervorgebracht ... angefangen damit, daß es eher Männer waren, die Beute gejagt haben (eher kurzfristige direkte körperliche Betätigung - Beute aufspüren, erlegen und ins Lager schleppen) ... die tägliche Arbeit und all den Kleinkram haben sie dafür gern den Frauen überlassen (Beute zerteilen, zubereiten, Einlagern, Kräuter suchen zur Geschmacksverbesserung, Kinder hüten, die Höhle ausfegen, die Felle gerben, neckische Fell-Leggins basteln, die Ratten vertreiben, das Feuer hüten, die heimkehrenden Jäger anhimmeln (kann ich mir ganz schön belastend vorstellen), usw.)
    Die amerikanischen Plantagenbesitzer haben sehr gern weibliche Sklaven gekauft - und die wenigsten taten es aus den Gründen, die beim Lesen jetzt sicher einigen der lüsternen Mitlesern durch den Kopf gehen werden, sondern weil die eine gleichmäßigere Dauerleistung bei geringerem Risko des Aufmuckens zeigten ...

    Ganz sicher haben sich auch vereinzelt mentale Besonderheiten herausgebildet ... aber die Vorstellung, daß geistllosere Frauen erotischer und damit für Männer attraktiver sind, ist nur eine vorübergehende Moddeerscheinung, diie zwar immer mal wieder auftaucht, aber weder flächenddeckend noch von dauerhafter Natur ist .. ich würde in dieser Hinsicht lediglich von einem minder-relevanten Merkmal sprechen ... da wäre das Blondinenklischee ja sogar noch erklärbarer und selbst das ist für mich mehrheitlich ein Klischee ...
    Bei genauerer Betrachtung erweisen sich jedoch alle Rolenverteilungen als künstlich ... und verbretet werden sie lediglich dadurch, daß sie von der bevölkerung einfach gelebt werden ... daß Jungs Technik mögen und Mädels lieber mit Puppen spielen hat ebensowenig natürliche Ursachen wie in manchen Ländern Frauen nur verschleiert aus dem Haus dürfen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Im Urlaub haben wir einmal einen ehemaligen Klassenkameraden meines Mannes besucht. Am Abend wurden wir von ihm zu seinem Stammtisch in die Dorfkneipe eingeladen. Ich muß sagen, ich fühlte mich irgendwie völlig fehl am Platz, obwohl sie mich auch ins Gespräch einbezogen. Aber auch da hatte ich das Gefühl, sie hätten sicher andere Dinge besprochen, wenn ich nicht anwesend gewesen wäre.
    Hier denke ich mal, dass du dieses Unbehagen meinst, wenn Männlein und Weiblein zusammen sind, wo sie nicht zusammen gehören, wie ich meine eben beim Männerstammtisch oder Kaffeekränzchen, oder ähnliches.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • leckmi > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Frauen- bzw Männerabende müssen mal sein....Frau kann schlecht über Mann vor Mann sprechen vllt sogar lästern(und andersrum). Und überhaupt ist es unter Frauen/Männern anders...msus einfach mal sein....aber sonst ist geschlechtertrennung eigentlich überflüssig. [Außer bei der Bundeswehr, aber da sollte eigentlich eh für alle freiwillig sein, nicht nur für Frauen...]
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Sicher gibt es Ausnahmen, es war lediglich ein Beispiel. Wenn zB. Frauen bei den Modelbahnern mitwirken, sind es oft gestalterliche Dinge die der Anlage Pfiff geben, im technischen Bereich habe ich noch keine gesehen und ich habe schon einige Messen besucht. Mag sein, dass da die geschlechterspezifische Erziehung auch eine Rolle spielt.
    Aber es sind schon viele Grenzen aufgeweicht und jeder kann in einem Bereich tätig werden, der früher nur einem Geschlecht zugeordnet wurde.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Das ist so ganz sicher nicht wahr ... es gibt ne ganze Menge Männer, die solche Themen nicht explizit meiden ... nur gibt es keinen vernünftigen Menschen, der aus solchen Themen ein abendfüllendes Programm macht ...

    Würden sich Mädels ein wenig mehr mit solchen Themen befassen, dann würden ihre sonstigen abendfüllenden Programme für die meisten Männer nicht so anödend sein ... und dann würden sich diese Männer auch viel eher mal auf andere Dinge einlassen ...
    Aber leider beschränken sich die Erzziehungsversuche meistens darauf, daß Frauen Männer für ihre Sachen begeistern wollen ... umgekehrt aber streiken viele und schieben immer noch dieselben Klischee-Ausreden vor ...

    Dabei ist das Ganze ein reines Erziehungsproblem ... Kein Kind hat auf Grund seines Y-Chromosoms einen vermehrten Hang zu Elektronik und Maschinen ... und kein Kind hat auf Grund des fehlenden Y-Chromosoms einen Hang zu Puppen und Mode ... all das wird den Kleinen durch ihr Umfeld eingetrichtert... und schuld daran sind in erster Linie die Verwandten, die durch ihre Reaktionen z.T. völlig idiotische Lernprozesse starten, die kleine Kinder in eine vorurteilsbehaftete Rolle pressen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Du kennst aber seltsame Männer hm, ok dann schau Dir mal die Eisenbahnmesse an, oder das hier http://de.mycitytrip.net/citycontent/118/hamburg-miniatur-wunderland.htm dann verstehst du sicher was ich meine, denn sowas ist nichts für Kinder. Da sind echte Tüftler am Werke mit Leib und Seele.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? razcal: Du kennst aber seltsame Männer
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • abbesunda > gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? Geschlechtertrennung ist absoluter Unsinn. Frauen und Männer passen sowieso schon nicht zusammen, wie sollte es dann noch werden, wenn man sie trennt, in Schule, Beruf und sonstwo.

    In 4 Jahren meiner Schulzeit, waren wir einmal eine reine Mädchenklasse und die Jungs ebenfalls als Jungsklasse. In AGs. wurden wir gemeinsam unterrichtet, aber es war irgendwie ein Krampf. So richtig achtete niemand auf den Unterricht, sondern fast alle hatten, mehr oder weniger, nur Augen für das andere Geschlecht. Es wurde gekichert und von der anderen Seite maulten die Jungs "blöde Weiber". Wir hatten keine Gelegenheit richtig als Klasse zusammenzuwachsen, wie es in einer normal gemischten Klasse der Fall gewesen wäre.

    Nur durch Gemeinsamen Umgang kann man ansatzweise lernen miteinander auszukommen. Männer- oder Frauenabende möchte ich da schon ausschließen, denn kaum ein Mann wird wohl gern über Diäten, Rezepte oder ähnliches reden, ebenso wenig wie Frauen über Eisenbahnanlagen oder Motoren. Nur mal so als grobe Ahnnahme gedacht, da es auch da, wie überall, Ausnahmen gibt.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: Geschlechtertrennung - eine gute Sache? strangeChild: Hallo,

    also in der Schule kommt es sicher auch drauf an wie alt die Schüler sind. In der Grundschule hat unsere Lehrerin grundsätzlich immer einen Jungen neben ein Mädchen gesetzt, damit Ruhe in der Klasse herrscht. Wenn die Jungs zusammen sitzen, stören sie den Unterricht... aber wenn sie neben einem Mädel sitzen müssen, sind sie still, ebenso die Mädchen - in dem Alter können die Geschlechter sich halt auf den Tod nicht ausstehen.

    Jetzt auf dem Gymnasium sieht die Sache anders aus... Die Faszination des anderen Geschlechts ist zu groß... da kann schon mal ziemliche Unruhe entstehen wenn die Klasse so durchmischt ist. Deswegen sitzen wir in U-Form und die eine Hälfte des U´s ist weiblich, die andere männlich besetzt.

    Aber eine vollständige Trennung der Geschlechter in Form von reinen Mädchen- und Jungs-Klassen fände ich quatsch. Immerhin soll die Schule auch das Miteinander lehren.. also auch das Miteinander der Geschlechter im Alltag. Da wäre eine Trennung ein Rückfall ins Mittelalter...
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
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