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beschreibung:
es geht ums prinzip..
was ist alles erlaubt um seine prinzipien durchzusetzen?
auf die frage k…
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gesellschaft: es geht ums prinzip.. HectorO2826: Meiner Meinung nach sollte man Prinzipien generell überdenken, Vor- und Nachteile abwägen, die "menschliche" Seite dabei nicht ausser Acht lassen und hinterfragen, was diese Prinzipen eben bei anderen bewirken können. Vertritt ein Mann oder eine Frau in einer Ehe knallhart seine Prinzipien, dann denke ich, hält diese Ehe nicht lange. Ich mag keine Prinzipien, sie sind so starr und unflexibel.
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: es geht ums prinzip.. sinnesart: Wenn man sich auf einmal (im schlimmsten Fall irgendwann) erkannte Prinzipien "niederlässt" und sie durchzieht, und nicht überprüft und hinterfragt, wird man starr und viell gar überheblich. Viele Leute nennen das Lebenserfahrung und seinen "Stil" gefunden haben.
Dadurch entstehen Machtkämpfe und viel Leid bis hin zu Kriegen, im kleinen und im grossen.
Ich bin der Meinung, man sollte sein Denken und Handeln überprüfen, seine mal gewonnenen Überzeugungen,... Weil die Welt nicht stehenbleibt und alles einem dynamischen Prozeß unterworfen ist, d.h. sich bewegt. Somit verändern sich auch Prinzipien, manchmal von heute auf morgen.
Paßt doch eh, das ist Entwicklung.
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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ChironMcAnndra > gesellschaft: es geht ums prinzip.. Also ich hinterfrage meine Argumente und Vorstellungen jedesmal dann, wenn ich mit einem neuen Gegenargument konfrontiert werde ...
Wie gesagt ... nicht sprichwörtlich alles ... aber eben alles, das aktuell angesprochen wird ...
Wirklich alles geht schließlich nicht, da ein einzelner Tag gar nicht ausreichen würde, um auch nur einen Bruchteil aller Gedankengänge nochmal durchzugehen, aus denen ein Mensch seine Überzeugungen zusammensetzt ... aber eben doch jedesmal dann, wenn zu einem Aspekt neue Informationen verfügbar werden ...
So eng ist meine Stirn nun auch wieder nicht ...
Der Sinn des Wissens liegt darin, wie Du es anwendest ... wenn es auf Trugschlüssen basiert, ist es wertloses Wissen ... wenn es aber auf Trugschlüssen basiert, obwohl Du weißt, daß Du bestimmte Dinge einfach nicht berücksichtigen wolltest, um Deine Schlüsse zu vervollständigen ... dann ist soetwas nicht mehr akzeptabel ...
Es gibt viele Punkte, die sich nicht eindeutig entscheiden lassen ... es gibt nunmal keine objektiven Kriterien, die festlegen, daß eine Farbe schöner ist als jede andere ... Geschmack und persönliche Vorlieben - solange die nicht zum Schaden anderer praktiziert werden - sind Dinge, die dann toleriert werden, wenn sie den eigenen Vorlieben entgegenstehen und dann akzeptiert werden, wenn sie den eigenen Vorstellungen zwar entgegenkommen, sie jedoch nicht perfekt treffen ...
So toleriere ich beispielsweise die Einrichtung der Wohnung oder die Lebensführung vieler Menschen, auch wenn ich sie manchmal grauslig finde ... und ich kann durchaus Dinge angenehm und schön finden, obwohl ich sie mir für mich selbst nicht zulegen oder auch nur stark wünschen würde ... daher akzeptiere ich solche Dinge ...
Ebenso geht das mit Vorstellungen und Stellungnahmen ...
Ruhe ist mit der Überprüfung des eigenen Selbst keineswegs unvereinbar ... Meditation bietet mir sehr viel Ruhe, obwohl ich dabei sehr viel denke ... nur eben anders als in nichtmeditativem Zustand ...
Und welchen Sinn soll es haben, zu glauben, daß man etwas gebriffen hat, wenn neuere Überlegungen dazu führen würden, eine andere Position einzunehmen und die zuvor gemachten Denkfehler zu erkennen?
Aber nur, wer mit seinem Wissen nicht zufrieden ist, sucht nach neuen Erkenntnissen ... ich empfinde Unzufriedenheit nicht als etwas grundsätzlich Schlechtes ...
Chiron
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: es geht ums prinzip.. Weil Du nur dann wirklich feststellst, ob etwas, woran Du glaubst, nicht inzwischen durch neue Fakten fragwürdig geworden ist ...
Chiron
Das sagst grade du. Bäh.
Jeden Tag? Alles?
Blödsinn.
Du musst mir schon mit mehr kommen, als mit dieser Engstirnigkeit.
Wo liegt der Sinn von Wissen, wenn ständiges Hinterfragen angesagt ist? Wozu dann noch Toleranz, Akzeptanz?
Wenn sich mir (oder dir) etwas als logisch erweist, warum sollte ich (man) es dann ständig bezweifeln/ergründen?
Wie könnte ich dann jemals wieder Ruhe finden?
Wozu dann das Lernen und Einsehen, wenn Begreifen Hinterfragung anzieht? Das ergibt keinen Sinn.
Klar; vieles ist bis heute unerforscht, aber in meinen Augen bleibt ein Unterschied zwischen Wissenschaft und Unzufriedenheit.
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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Sam7thSon > gesellschaft: es geht ums prinzip.. ja, was (unangenehm *fg* ) auffällt, .. sollte schon hinterfragt werden !
stimmt ! anstrengend oder nicht !
ich könnte zb nur ganz schlecht *fg* mit einer partnerin zusammen sein,
( so stell´ ich mir das jedenfalls vor *g* .... ist bis jetzt gsd noch nicht vorgekommen )
die ein völlig anderes werte-, menschen-, und welt-bild hat ...
*fg* also, um´s mal einfach und plakativ zu machen ...
auf österreichische verhältnisse bezogen.. *g* ..
die fpö oder das bzö oder die övp wählt ... hrrr ...
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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penalty > gesellschaft: es geht ums prinzip.. Warum alles? Und warum täglich hinterfragen? Wäre mir wirklich viel zu anstrengend.
Ein paar Sachen - okay, aber bei weitem nicht alles.
vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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vor 3 Jahren und 6 Monaten. ·
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gesellschaft: es geht ums prinzip.. PartyJulia: ich denke, daß man zwar seinen prinzipien treubleiben muß, aber ich denke, daß es nicht bei allem um jeden preis sein kann/muß
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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Ares > gesellschaft: es geht ums prinzip.. naja, also ich würds nich als prinzip ansehen...sondern vll (oihne mit dem fall vertraut zu sein) als schifffahrtsgesetz? marinegesetz? wie auch immer...
wenn es gesetz ist, dass andere schiffe und boote auszuweichen haben, könnte es doch z.B. für das marine schiff konsequenzen haben, weil es ein gesetz bricht...spinnen wir das ma weiter aus...der marine kapitän würde durch das ausweichen des fischerbootes unehrenhaft entlassen werden (im besten fall) hat aber familie usw. und nie was anderes gelernt...wie geht das weiter???
grundsätzlich seh ich das einfach als gesetzgebung an...wenn ich bei nem schild mit geschwindigkeitsverminderung und "vorsicht baustellenausfahrt" trotzdem mit nem affenzahn durchrase und mich net den umständen anpasse, trage auch ich die konsequenzen...und wenn ich n funkspruch krieg, dass ich ausweichen muss, und das tatsächlich in der gesetzgebung steht, dann habe ich, in der missachtung ganz klar ein gesetz gebrochen...und wie die da drüben in asien ticken, was so dinge angeht, wissen wir ja...wobei ich auch glaube, dass die marine was besseres zutun hat, wie jucks halber durch fischerboote zu fahren Oo...also glaub ich, dass ich mit dem gesetzesbruch nich weit weg bin, zumindest wär's logisch...
und ich persönlich würde (gesetzt den fall meine oben angesprochene theorie entspricht der wahrheit) genauso durch das fischerboot fahren, weil mir mein wohl und meine verantwortung gegenüber familie usw. höherer priorität unterliegt, wie ein fischer der ein gesetz (wenn das so ist) aus irgendwelchen gründen bricht...
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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Radoma > gesellschaft: es geht ums prinzip.. Mmh... ich denke die Frage ist alles andere als einfach zu beantworten und sehr situationsabhängig. Im Vorraus denke ich sollte man aufpassen nicht jede Meinung gleich unter "Prinzipien" zu fassen. Prinzipien sind für mich sehr grundsätzliche Dinge wie zum Beispiel Treue oder Ehrlichkeit.
Ehrlichkeit ist auch direkt ein gutes Beispiel dafür ob man seinen Prinzipien immer treu bleiben solllte (oder überhaupt kann). Wenn ich zum Beispiel das Leben eines Menschen retten könnte, indem ich lüge und sage, dass ich nicht weiß wo er ist (ein Jude zb im dritten Reich oder ein "Verräter" in der DDR), dann würde ich auf jeden Fall lügen. Einfach aus Menschlichkeit und (Nächsten-)Liebe.
Im Endeffekt hab ich dann das Prinzip "Ehrlichkeit" gebrochen, aber eben für ein wichtigeres Prinzip.
Daher würde ich sagen es gibt unter Prinzipien so eine Art Rangfolge und in einem Fall wie zb oben beschrieben ist es in Ordnung seine Prinzipien zu brechen. Sonst mauert man sich mit Regeln zu ohne die Realität zu beachten und trifft dabei schnell und immer öfters unmenschliche Entscheidungen nur wegen den Prinzipien.
Außerdem kann man erkennen, dass Prinzipien falsch sind und sie daher brechen. Das finde ich auch in Ordnung. Wenn man zb das Prinzip hatte nie zu heiraten, dann aber doch jemanden kennenlernt und denjenigen heiraten will, ist das bestimmt nix schlimmes ;)
Man sollte nur aufpassen für was man seine Prinzipien aufgibt, wie schnell und in welchen Situationen.
Liebe Grüße,
Radoma
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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gesellschaft: es geht ums prinzip.. classico: Mir hat mein Vater immer gesagt:
Stell ruhig Prinzipien auf,aber ich sage dir
du wirst ihnen nicht treu bleiben.
Sobald du oder jemand anderes
Schaden durch deinen
Prinzipien nehmen könnte,wirst du sie
brechen.
Er hatte Recht.
Z.B, war es ein Prinzip von mir , sobald eine
Beziehung zu Ende ist, gibt es kein zurück.
Habe es gebrochen.
Was hilft seinem Prinzipien treu zu bleiben,
wenn man genau weiß es ist ein Fehler?
Sie hätten ausweichen sollen.
vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
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vor 4 Jahren und 3 Monaten. ·
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