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    Erziehungscamps Helfen diese " Lager " tatsächlich , Jugendliche wieder auf den " rechten Weg " zu…
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  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Eines der Hauptprobleme bei Diskussionen dieser Art sind die Standpunkte jener Menschen, die ihre Augen davor verschließßen, daß wir dieses Stadium in Wirklichkeit nie verlassen haben ... lediglich die Formen haben sich geändert, nicht aber ie grundsätzlichen Prämissen ... und das ist auch gut so, denn sollten wir jemals davon abkommen, dann wäre das der Anfang des Aussterbens unserer Spezies ...

    Es ist sinnlos, wenn man versucht, zwei Menschen die genau gleiche Grundvoraussetzung zu geben ... denn wegen der Vielzahl individueller Unterschiede ist das nicht man Ansatzweise möglich ... viel sinnvoller dagegen wäre es, diese Tatsache endlich anzuerkennen und den individuellen Besonderheiten eines jeden Menschen Rechnung zu tragen, indem man die Gesellschaft nicht nach einem Ideal ausrichtet, das völlig illusionär ist, sondern stattdessen die auf einer nicht existierenden Gleichheit basierenden Regeln reduziert wo immer man auf sie trifft ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Andernfalls hätte ich es nicht vorgebracht ... allerdings habe ich gerade den Verdacht, daß Du mit "es" etwas anderes meinst als ich ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Erziehungscamps Gerade deshalb sollte Jeder die gleichen Startbedingungen vorfinden...dieses ist, neben vielem Anderen , ein Anliegen dessen höchte Priotität inne wohnen sollte ..... wird ja auch groß von unseren Politikern gepriesen... ich sehe da aber schwarz..so wie bei der Bildung und bei der Gesundheit..und dieses hängt unweigerlich zusammen..wenn wir es nicht schaffen das Jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt sind wir bald beim Fressen und Gefressen werden Status angelangt... wenn es denn nicht schon soweit ist....
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • Synthomesc > gesellschaft: Erziehungscamps Achso... und du willst uns jetzt ernsthaft erklären das dies irgendetwas nutzen würde!?
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: Meine Zeit ist begrenzt.
    Ich werde sie sicher nicht verbraten, indem ich deinem destruktiven "Diskussionsstil" Nahrung liefere. Und warum sollte ich ausgerechnet dich überzeugen wollen?
    Welche Schlüsse du daraus ziehst, bleibt dir überlassen und hat für mich, wenn überhaupt, bestenfalls Unterhaltungswert.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Wohl kaum ... schließlich setze ich voraus, daß man in Eigenverantwortung denkt ... und nicht pauschale Vorgaben rezitiert und sich weigert, diese kritisch zu beleuchten ...

    Stimmt ... das mußt Du nicht ... niermand muß einer vernünftige Antwort geben ... allerdings frage ich mich, was es für einen Sinn macht, dies so herauszustellen, statt die eigene Position zu erklären ...

    Wenn Du meine Reaktionen so gut und genau zu kennen scheinst ... weshalb baust Du Deine Argumentation dann nicht so auf, daß sie mich überzeugt? Ich kann daraus nur den Schluß ziehen, daß Du nicht daran glaubst, es zu schaffen ... und wer seiner eigenen Argumentationsfähigkeit so wenig zutraut, sollte seine eigene Meinung besoonders kritisch überprüfen ...

    Dieser Ansatz ist es, der Krisenmanager dazu bewegt, stets neue Krisen heraufzubeschwören, oder gar erst anzuzetteln ... denn sie wissen, daß man sie nur solange braucht, wie es Krisen zu bewältigen gibt ...

    Es geht hier nicht darum, jeden einzelnen Sonderfalll in eine gemeingültiges Modell einzupassen, um daraus ein riesengroßes nicht mehr überschaubares Ganzes zu machen, sondern darum, Bereiche abzzustecken, in deren Bereich sich entscheidungen bewegen sollen und festzulegen, daß es auch Bereiche außerhalb dieser Festlegungen gibt, für die nicht nur keine vorgefaßten Entscheidungen getroffen werden, sondern für die überhaupt keine Entscheidungen getroffen werden, weil es sinnlos ist, über etwas zu entscheiden, für das es keine sinnvolle Entscheidung gebben kann sondern allenfalls eine willkürliche ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: Yo,... wir sind auf dem besten Weg, dass aus dem, was eine Ausnahme sein sollte, die Regel oder zumindest ein Massenphänomen wird.
    Und statt sich mit den Ursachen dafür zu beschäftigten, werden die Symptome verwaltet.
    Und das ist okay so?
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps CherryLeoKitty: Naja, geh mal an eine Haupt- oder Förderschule. Ich bezweifel, dass das alles nur Ausnahmefälle sind...
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: Du verwechselst mich mit dir.

    Und ich muss überhaupt nichts begründen.
    Mir fehlt die Zeit, für stundenlange und - ich bin ja nicht erst seit vorgestern "hier" - in deinem Falle vollkommen fruchtlose Diskussionen.

    **




    Wie schon gesagt: Es geht nicht darum, jeden einzelnen Ausnahmefall zur allgemein gültigen Politik zu machen.
    Das kann tatsächlich nicht funktionieren.
    Für den "Normalfall" planen, und den "Krisenfall" managen, oder meinetwegen "bewältigen".
    Darum sollte es gehen.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps CherryLeoKitty: Sagt wer?

    ich. wenn jemand völlig talentfrei mit einem IQ von 80 auf die Welt kommt, hat er nunmal nicht dieselben Chancen wie andere. Was im Umkehrschluss nicht heißen muss, dass derjenige damit unglücklich ist oder es ihm schlechter geht...



    Du kannst Leute nicht zu ihrem 'Glück' zwingen. Du kannst niemanden zwingen, in die Schule zu gehen, arbeiten zu gehen usw.



    Ich habe davor sicher nicht resigniert, ich habe mir meine Chance selbst gemacht. Wenn andere das nicht können oder wollen, dann tut mir das zwar leid, aber, wie gesagt - die meisten nutzen sie nicht.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Darauf bestehe ich ja nichtmal ... wenn sich eine private menschenrechtsorganissation beflissen fühlen würde, diese Leute auf eigene Kosten permanent aus der Gesellschaft herauszuhalten ... und wenn sie dies auch garantieren würden ... wäre mir das genauso recht ...
    Ich hab allerdings was dagegen, wenn Steuergelder für derartige Maßnahmen verschwendet werden ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Woher willst Du das denn wissen?
    Du hast ja bis auf "Ich bin der Ansicht, daß das so richtig ist, weil ich eben diese Ansicht vertrete", noch keinen Grund genannt ... stattdessen willst Du es als selbstverständlich angesehen haben, daß die moralischhen Voraussetzungen, auf denen Dein Weltbild basiert, für jeden anderen ebenso gelten müssen ... eine Begründung schaut nunmal anders aus ...

    Im Gegensatz zu Dir begründe ich meine Ansichten zumindest ... und da reicht es nicht aus, wenn Du meine position eindfach pauschal als nicht plausibel bezeichnen möchtest ... sondern Du mußt schon erläutern, was daran nicht plausibel ist und weshalb Du dies so siehst ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Das Geld, das es kostet, einen Gewaltverbrecher zu reintegrieren, würde ausreicchen, gleich mehrere Nocht-Nicht-Gewaltverbrecher davon abzuhalten, jemals zu Gewaltverbrechern zu werden ... zumindest würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr positives bewirken ... demgegenüber ist der Erfolg bei der Reintegration zweifelhaft ...
    In einer rosa-Plüschhasenwelt, in der sich niemand um seine Zukunft sorgen machen muß, weil immer soviel Geld gedruckt wird, daß alle genuig davon haben, mag das anders sein ... aber wir leben eben nunmal in der realen Welt ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: Du solltest das darauf einschränken, dass meine Gründe für dich nicht plausibel sind.

    Das macht aber nix. Deine "Beispiele" sind es für mich auch nicht, dafür sehe ich zwischen Schwarz und Weiß zu viele Farben.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • penalty > gesellschaft: Erziehungscamps Echt! Tötet alle Gewaltverbrecher. Sofort.
    Gott, ist das schlecht.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Du hast offensichtlich das Beispiel nichtmal anssatzweise durchdacht ...
    Wer arm ist, braucht eine gute Ausbildung, um einen guten Job zu kriegen, damit sich seine lebensumstände verbessern können ... wer reich ist, braucht im Grunde gar keinen Job, denn selbst wenn er nie etwas vernünftiges gelernt hat und daher nie einen Job bekommt, hat er dennoch immer mehr als die Leute, die auf einen guten Job angewiesen sind ...
    Wo bitte läßt sich hier der Unterschied ausgleichen?

    Sorry, aber es ist an dieser Stelle genau umgekehrt ... die Vorstelluung, daß irgendein politisches System in der Lage bzw. überhaupt wirklich willens wäre, Ungleichheit gezielt abzubauen, spielt den Entscheidungsträgern in die Hände .... denn das ist es, was sie seit Jahrhunderten ihrem jeweiliogen Volk sagen ... ohne es allerdings zu tun ... wenn man sich anschaut, wieviele Politiker sich bereits derartige Themen auf ihre Fahnen geschrieben haben, müßte man sich heute eigentlich vor lauter Chancengleichheit gar nicht mehr retten können ...
    Aber genau das funktioniert eben nicht .... und das ist keine Resignation, sondern lediglich eine realistische Einschätzung von Tatsachen ... denn wenn das Resignation wäre, müßtest Du auch die Erkenntnis, daß der Mensch atmen muß, als Resignation bezeichnen ...
    Anzuerkennen, daß es keine wirkliche Chancengleichheit geben kann, bedeutet ja nicht, sich einfach der Ungleichheit hinzugebenund nichts zu tun ... es bedeutet nur, daß man eine der grundlegenden Tatsachen des Daseins anerkennt und sich nicht von illusionären Wunschvorstellungen dazu verleiten läßt, etwas anzustreben, was keinen Sinn macht ...
    Und ebenso halte ich es für unverantwortlich, wenn derartige Programme mit dem Geld der Steuerzahler funanziert werden ... denn ebensogut könnte man das Geld gleich verberennen ...

    Im Übrigen hast Du noch immer keinen plausiblen Grund dafür genannt, weshalb die Reintegration von Gewalttätern in die Gesellschaft notwendig sein soll ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: Dieser Unterschied wäre vergleichsweise leicht auszugleichen, indem man es für den "armen Jungen" ermöglicht, die Schule zu besuchen, ohne, dass er dafür hungern muss.
    Dazu muss ich keine Menschen "gleichmachen".




    Sagt wer?



    Aber es gibt die Möglichkeiten die unterschiedlichen Voraussetzungen auszugleichen. Siehe oben.




    Ausnahmen wird es immer geben.
    Es geht darum, die Ausnahmen nicht zur Regel werden zu lassen.

    Das ist für mich kein Popanz und hat nichts mit jammern zu tun.

    Es von vorne herein auszuschließen, zeugt eher von Resignation und davon, dass die Entscheidungsträger offenbar recht erfolgreich damit sind, die Gemeinschaft nach ihren Vorstellungen zu teilen und zu herrschen.
    Das hat schon immer gut funktioniert und wird es auch weiterhin, wenn es brav akzeptiert wird.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps CherryLeoKitty: Du kannst nicht jedem die gleichen Chance geben, weil nicht jeder unter ein- und denselben Voraussetzungen groß wird.
    Und selbst wenn Du jemandem eine Chance gibst und er sie nicht annimmt - wer ist dann Schuld?
    Chancengleichheit ist Popanz. Wer das annimmt, anstatt zu jammern, fährt wesentlich besser.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Erziehungscamps Und solange "sich für ein Verbrechen zu entscheiden" mit "Die Gesellschaft hat sie dazu gebracht, so zu werden" gleichgesetzt wird, ist es müßig, über Verantwortung zu sprechen ...
    Für jeden dieser Jugendlichen, die angeblich nur Opfer der Gesellschaft sind, finde ich mit Leichtigkeit zwei andere, denen es weit dreckluiger erging und die dennoch keine Gewalttäter geworden sind ... daher ist niemand dazu gezwungen, Verbrechen zu begehen ... und wer es tut, tut es aus eigener Entscheidung ...

    Damit wiederholst Du lediglich mit einer spärlichen Variation das, was Du bereits als Meinung vorgebracht hattest ... das ist nach wie vor keine Begründung ... und ich sehe nach wie vor keine Notwendigkeit für eine allgemeine Verantwortung und dementsprechend auch keine Notwendigkeit für eine Reintegration ...

    Ich hab gar nichts gegen Vernünftige Ausbildungen ... aber das ist noch lange keine Chancengleichheit ...
    Wer in eine reiche Familie hhineingeboren wird, kann dieselbe Schule viel relaxter durchstehen wie sein Klassenkamerad, der aus einer armen Familie stammt, die sich das Geld für die Schule vom Butterbrot abspart ... denn der reiche Junge wird auch dann mit hoher Wahrscheinlichkeit einen akzeptabelln Lebensstandard genießen können, wenn er völlig versagt ... für den andern jedoch ist ein Versagen gleichbedeutend mit dem Zurückgeworfenwerden auf den sozialen Abgrund ...
    Du kannst diesen Unterschied niemals ausgleichen, solange Du die einzelnen Menschen nicht wirklich gleichmachst ...
    Kinder, die in liebevollen Familien aufwachsen und deren Eltern in der Erziehung so verantwortungsvoll sind wie ihre Kinder dies auch verdienen, haben gravierende Vorteile gegenüber Kindern, die in anders gestaöteten Elternhäusern aufwachsen ... solange Du nicht allen Eltern all ihre Kinder wegnimmst und sie unter kontrollierten Bedingungen alle gleich erziehst, wirst Du auuch diese Unterschiede niemals ausgleichen können ...
    Es ist angemessen und richtig, wenn sich die Mitglieder einer Gesellscahft aus eigenem Antrieb dazu entschließen, die Voraussetzungen fair zzu gestalten, damit mehr Gerechtigkeit möglich wird ... aber es ist völlig falsch, dies von oben herab zu bestimmen und den Menschen gar keine andere wahl zzu lassen, als die getroffenen Entscheidungen mitzutragen ... denn staatlich-juristische Maßnahmen werden nunmal nicht mit Spenden, sondern mit Steuergeldern finanziert ... und die Steuerabgabe ist kein "eine Möglichkeit bieten", sondern sie ist ein eindeutiger Zwang ...

    Aye ... weshalb ich es auch für kontraproduktiv halte, es zu versuchen ... denn wenn all das Gelld, das für diesen Versuch in den Wind geschossen wird, denen zugutekäme, die nur deshalb ihre Familie und die Erziehung vernachlässigen, weil ihnen dieses Geld fehlt und sie sonst noch schlechter dran wären ... gäbe es weit weniger Vorfälle, die solche Maßnahmen diskussionswürdig machen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Erziehungscamps cirtiC: solange "die Möglichkeiten bieten" mit "zwingen etwas zu tun" gleich gesetzt (oder eher verwechselt) wird, ist es müßig, darüber zu diskutieren, ob es eine Aufgabe der Gesellschaft ist, Chancengleichheit zu gewährleisten.

    Niemand hat mich gezwungen, meine Kinder auf gute Schulen zu schicken, aber ich hatte die Möglichkeit dazu. Diese Möglichkeit hat nicht jeder. Und das ist - um nur ein Beispiel zu nennen - eine Ursache dafür, dass wir uns über "Bootcamps" Gedanken machen.

    Wenn für dich allerdings die Aufgabe, zB vernünftige Ausbildungen anzubieten, schon totalitäre Gleichmacherei voraussetzt, dann leben wir in der Tat auf verschiedenen Planeten.

    Womit du richtig liegst, ist die nicht vorhandene Homogenität der Gesellschaft.
    Und?
    Das einzige, was sich daraus folgern lässt, ist die Tatsache, dass ein Gebilde von 80 Millionen Individuen nicht einfach zu organisieren ist. Und das würde auch niemand bestreiten, der bei Sinnen ist.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
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