informationen
  • beschreibung:
    Denkt ihr in Worten oder Bildern? Ich habe diese Frage schon einigen Leuten gestellt. Manche haben…
  • alle anzeigen
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? ChaosLegion: Ich denke nicht, ich handel aus Instinkt.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • Joy > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? is situationsbedingt ... einmal in bildern ... einmal in worten ... hin und wieder auch in zahlen
    fakt ist ... egal wie ich denke ... ich vergess ned so schnell was und hab n relativ gutes gedächtnis
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? VanHelsing2: ich denke in bildern und in farben (montag zb ist hellgrün)
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • unit > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? @razcal

    Ja, Metaphern finden sich als rhetorische Figuren in der Sprache natürlich wieder. Die Zeit in der Sprache spielt auf verschiedene Arten eine Rolle; die Entwicklung der Sprache der Menschheit, die Entwicklung der Sprache einer Kultur oder die individuelle Sprachentwicklung. Ich glaube du meinst hier die individuelle auf Metaphern bezogen. Nun ja, die Metapher ist mir eingefallen, weil ich scheinbar den Gefühlen beim Denken in Bildern zu wenig Beachtung geschenkt habe. Um Metaphern zu verstehen braucht es natürlich Zeit, wenn du das meinst, weil die individuelle Sprachentwicklung Zeit braucht und natürlich auch die Zeit, um einen Eindruck zu bekommen, der sich dann in der Metapher widerspiegelt. Die meisten Metaphern werden eigentlich von jedem verstanden, was bei schwierigeren rhetorischen Figuren, wie Oxymora, nicht immer der Fall ist. Der Grund kann Desinteresse sein, keine Ahnung, jedenfalls spielt Zeit keine Rolle, wenn diese und andere rhetorische Figuren nicht verstanden werden.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? krankaXbulletXfan: Hmz .. immer nur in Bildern, ich weiß nicht.
    Dass ist total komisch, deshalb bin ich auch
    in der Schule irgendwie total schlecht. ^^
    Was ich irgendwie nicht nachvollziehen kann.
    Wenn ich in Worten denke nun ja, da verlier
    ich ziemlich schnell den überblick über alles.
    = / Komisch ..
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • SUM41hero > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? eindeutig in bildern...

    keine ahnung wiso, aber bei testen ist es
    ganz nützlich!! ^^
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? @unit
    ok, so betrachtet hab ich nichts mehr dagegen zu sagen ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? razcal: @unit: Soweit ich das verstehe, willst du ausdrücken, daß sich Metaphern der räumlichen Wahrnehmung in der Sprache wiederfinden. Genauso, wie Zeit (chronologische Abfolge) eine Rolle in der Sprache spielt.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • unit > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Sorry, aber ich sehe den zwingenden Aspekt dieser Überlegung nicht, der räumliche Vorstellungen unbedingt an visuelle Empfindungen koppelt ...
    Es ist richtig, daß räumliche Vorstellungen einen zentralen Punkt in unserem Denken darstellen ... aber auch Menschen, die von Geburt an völlig blind sind, entwickeln ein räumliches Denkvermögen - andernfalls könnten sie sich in ihrer eigenen Wohnung nicht so gut zurechtfinden, daß sie ein Außenstehender auf den ersten Blick gar nicht für blind halten würde ...
    Für solche Menschen haben die von Dir angesprochenen Beispiele durchaus einen Sinn, obwohl sie keinesfalls mit visuellen Reizen korrespondieren ...

    Chiron

    Das ist nicht der Punkt. Blinde Menschen entwickeln die räumliche Orientierung über die anderen
    Sinne und wahrscheinlich auch dadurch das räumlich orientierte Denken. Ich habe geschrieben, dass unser Denken sehr räumlich orientiert ist, was unterschiedlich zur Orientierung im Raum ist.

    "Menschen, die von Geburt an völlig blind sind, entwickeln ein räumliches Denkvermögen - andernfalls könnten sie sich in ihrer eigenen Wohnung nicht so gut zurechtfinden"

    Räumliches Denkvermögen und räumlich orientiertes Denken ist nicht das selbe.
    Wenn ich sage, "zwischen Punkt A und Punkt C liegt Punkt B", wäre das räumliches Denken. Wenn ich aber sage, "zwischen Geburt und Tod liegt das Leben", ist das räumlich orientiertes Denken, denn einen Raum gibt es in dem Fall nicht, wir verwenden räumliche Begriffe, weil wir syntaktisch nicht anders können. Ich habe nicht behauptet, dass aussschließlich visuelle Reize an räumliche Vorstellungen koppelt sind, es gibt ja räumliches Hören usw. auch noch, aber dass visuelle Reize am stärksten sind, auf jeden Fall stärker als Worte. Weil blinde Menschen keine visuellen Reize empfangen können und trotzdem ein räumliches Denkvermögen entwickeln oder räumlich orientiert denken, ist es nicht ausgeschlossen, dass visuelle Reize stärker sind als Worte.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • rohe09 > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? indem selbst das geschriebene wort ein "bild" ergibt...du denkst ja schließlich beim gros deiner geschriebenen buchstabenabfolgen auch nicht nach, wie sie nun richtig angeordnet gehören...und weiter gibt es ja die studie, dass bloß der erste als auch der letzte buchstabe eines wortes an der "richtigen" stelle positioniert sein muss, während alle andere dazwischen wahllos angeordnet werden können...und die meisten werden's trotzdem richtig lesen können...also liest du auch die buchstaben als bilder...
    naja eigtl hab ich kein bild von einem wort das ich shceibre *die studie test* sodern das ist eine art von reaktion oder so wie z.B. gehen.... da stellst du dir ja auch nicht ein bild vor wie du dein Bein heben musst..
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Sorry, aber ich sehe den zwingenden Aspekt dieser Überlegung nicht, der räumliche Vorstellungen unbedingt an visuelle Empfindungen koppelt ...
    Es ist richtig, daß räumliche Vorstellungen einen zentralen Punkt in unserem Denken darstellen ... aber auch Menschen, die von Geburt an völlig blind sind, entwickeln ein räumliches Denkvermögen - andernfalls könnten sie sich in ihrer eigenen Wohnung nicht so gut zurechtfinden, daß sie ein Außenstehender auf den ersten Blick gar nicht für blind halten würde ...
    Für solche Menschen haben die von Dir angesprochenen Beispiele durchaus einen Sinn, obwohl sie keinesfalls mit visuellen Reizen korrespondieren ...

    Chiron
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? bio: Dass ein Teil des Denkens bildlich erfolgt, lässt sich daran erkennen, dass man an keinen Menschen nur begrifflich denken kann, dessen Äußeres man genau kennt. Immer ist auch etwas Bildliches dabei. Sicherlich gibt es auch begriffliches Denken, nur ist es - wenigstens für mich - weniger augenscheinlich. Denn das Wort hat ja - als es selbst - eigentlich keine Bedeutung für uns. Es muss uns irgendwie betreffen, um für uns überhaupt erst da zu sein. Ein Wort muss sozusagen "angefüllt" werden, damit es "von unter der Sichtgrenze" hochkommt. Einfach gesagt: Die Bedeutung ist das beseelte Wort. Na ja, ein bisschen Bauchschmerz verursacht es schon, das so hinzuschreiben.

    Die Stimmungen im Denken sind wohl das wichtigste. Wer denkt, ist nicht wütend, meint Adorno. Und daran sieht man schon, wie kompliziert das wird. Denn die Wut als Stimmung erfährt keinen Zutritt zum Palast des Denkens, während die subtilen Spitzfindigkeiten, die ohne heiteren Sinn nicht denkbar wären, in eben diesem Palast Hausrecht genießen. Hier wird "Denken" normativ gebraucht - eine Vorstellung, in die ein bildliches Denken nicht unbedingt hineingehört, da man mit "Bildersehen" niemanden zur Vernunft erziehen kann. Aber ich denke schon, dass auch Bilder unsere Empfindungen zähmen wie die Worte es tun - wer sich eine bestimmte Situation vorstellt, dem fehlt es bald an Dampf für den Wutausbruch, den man als bild- und begriffslos grob bezeichnen könnte ...

    Das Denken in Worten ist überindividuell, d.h. wenn wir etwas so denken, denken wir es so, dass wir es auch anderen mitteilen könnten. Darin besteht der "Nachteil" dieses Denkens: diese Kommunikationsform ist ein Oberflächenphänomen, soll heißen: die Dinge, die uns "eigentlich" bewegen, können wir nicht ausdrücken (Glaube, Liebe, Hoffnung etc.), da "der andere" es verstehen muss. Jemand, der sich so für etwas vor sich selbst rechtfertigt, legt damit Wert darauf, sich, in dem er es sich selbst klar macht (d.i. "verbegrifflicht"), es auch anderen klar machen zu können - und damit gerade verändert er, was immer er tat, nachhaltig. Ein Unglück löst sich in allgemeine Gesprächigkeit auf. Ein "ursprünliches Gefühl" kann es so nicht geben: alles ist sprachlich modelliert.
    vor 3 Jahren und 11 Monaten. ·
  • unit > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Sehr interessante Postings. An Gefühle beim Denkprozess habe gar nicht gedacht. Wenn eine Person immer nur ein Bild von Feuer gesehen hat und die Beschreibung von Feuer gehört hat, wird sie Feuer kaum so beschreiben können wie jemand, der Feuer wirklich gesehen und gefühlt hat. Sie wird auch zugehörige Metaphern wie "Feuer und Flamme sein" nie richtig nachvollziehen können. Ich glaube schon, dass Bilder auch bei "zielorientiertem" Denken (wenn man gefragt wird oder fragt) und nicht nur bei kreativem Denken hilfreich sein können bzw. eine Rolle spielen. Unser Unterbewusstsein speichert ja mehr ab als wir normalerweise wieder abrufen können. Unser Denken ist sehr räumlich orientiert, was sich in unserer Sprache manifestiert: "Du bist heute daneben.", "Ich habe eine lange Reise hinter mir.", "Das mache ich nebenbei." usw. Es ist naheliegend, dass visuelle Reize (auch wenn sie nicht unsere Instinkte ansprechen) stärker sind als Worte. Wenn man nun überlegt, zumindest geht es mir manchmal so, und plötzlich ein Bild auftaucht, ist es wie ein Passwort zu "verschütteten" Informationen und plötzlich ist alles wieder da. Äußerst seltsam finde ich, dass ich bei einem Intelligenztest, bei dem Abschnitt wo es um räumliches Denken ging (da musste man geistig so einen Würfel zusammenbauen, kennt wahrscheinlich jeder), ich nachdem ich den Würfel "zusammengebaut" hatte, nur in Worten die falschen Würfel ausgeschlossen habe-"Der hat neben dem Punkt einen Strich, also ist er es nicht, weil der Punkt dem Strich gegenüberliegt" usw. Um jeden falschen Würfel zusammenzubauen und zu vergleichen, reichte die Zeit nicht. Das ist gerade beim räumlichen Denken irgendwie widersprüchlich, außer man geht davon aus, dass der Mensch für kurze Zeit ein dreidimensionales Bild abspeichern kann. Wenn ich an ein Bild denke, sehe ich es zweidimensional, auch wenn ich es logischerweise dreidimensional gesehen habe.
    vor 4 Jahren. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Menschen neigen dazu, eine Vorstellung, die ihnen sympathisch bzw. angenehm erscheint (oder auch solche, von denen sie annehmen, daß sie dadurch interessant wirken, daß sie eine bestimmte Richtung vertreten), zu favorisieren und selektieren dann Gründe, die dafür sprechen, während sie unterbewußt Gründe, die dagegen sprechen, einfach ignorieren ...
    Das ist bei den meisten Menschen kein bewußter Akt, sondern ein automatischer Reflex ... und man muß sich eine objektive Selbstkritik bewußt antrainieren, um diesem Reflex nicht zu verfallen ...

    Chiron
    vor 4 Jahren. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? razcal: Exzellenter Einwand. Angesichts dieser Erkenntnis überrascht mich, wie gut manche User hier ihre Gedanken klassifizieren und bestimmten Situationen zuordnen können.
    vor 4 Jahren. ·
  • CrowleyA > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Ich bin eher der Visuele Typ und denke in Bilder, ist mir auch beim lernen aufgefallen das ich wenn ich mir z.B etwas auf ein buntes Papier schreibe ich es mir besser in Erinnerung behalten kann als wenn ichs nur aufsage!

    Also klar in Bildern!
    vor 4 Jahren. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? coach7: kommt drauf an. bei tests denke ich nur in wörtern. wenn ich dann nachdenke was ich in meiner freizeit machen will dann in bildern.
    vor 4 Jahren. ·
  • penalty > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Ich denke überwiegend in Worten, manchmal in Gefühlen.
    Selten in Bildern.
    vor 4 Jahren. ·
  • gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? MangoFay: ich kenne das eher so, dass ich in der sprache denke und träume, die ich am häufigsten (über eine gewisse zeitspanne zumindest) benutze. und manchmal gibt das kirmes im kopf
    vor 4 Jahren. ·
  • Reisender7 > gesellschaft: Denkt ihr in Worten oder Bildern? Mir hat mal jemand gesagt, erst wenn du englisch denkst und träumst bist du in der Sprache perfekt.
    vor 4 Jahren. ·
  • Loading...
ANZEIGE