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    akademische arroganz ich habe weiß gott nichts gegen studenten oder gegen menschen, die ein abgesc…
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  • gesellschaft: akademische arroganz PartyJulia: schmeiß ihm seine arbeit zurück und sag ihm, wenn er so überlegen ist, wird er wohl deutsch auch noch hinbekommen!
    vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
  • SonnenPower > gesellschaft: akademische arroganz An Deiner plastischen Schilderung kann man sehr gut erkennen ...
    das Studenten und Akademiker (natürlich nicht alle) ...
    genauso wenig ihr EGO im Griff haben wie viele andere Menschen ...
    und dann sind sie auch noch so dumm es zu präsentieren ...
    (natürlich merken sie es nicht) ...

    ... aber ... Jedem das Seine ...

    PS: Aber das muß so sein, auch Akademiker müssen LERNEN ...
    vor 3 Jahren und 7 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz DevParm: aber echt!!!
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • vanhouten > gesellschaft: akademische arroganz Ist doch egal...
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz NiN83: man kann auf sich stolz sein, egal welchen beruf man ausübt. und ja, beide berufe sind wertvoll - schade dass dies aber vom größten teil der menschen nicht genauso angesehen wird.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz TheTwoBeats: Sorry, wenn ich deine Aussage jetzt ein wenig zweckentfremde, aber genau hier sehe ich letztlich den Hund begraben.

    Denn was sonst sollte einen dazu bringen, den Werdegang anderer Leute herabzuwürdigen wenn nicht der Umstand, daß man mit dem eigenen unzufrieden ist? Wer sein Leben seinen Vorstellungen gemäß - beispielsweise mit Realschulabschluß und Berufsausbildung - bestreiten kann, hätte doch gar keinen Anlaß dazu, jemandem mit Abitur und abgeschlossenem Studium die Abschlüsse madig zu reden. Wozu sollte das gut sein?

    Ich gebe dir völlig recht. Wer sich beruflich seinen Vorstellungen gemäß entwickelt, kann stolz auf sich sein. So jemandem sollte es auch nicht schwer fallen, das auch anderen Menschen zuzugestehen. Wer das nicht kann, sollte das Problem vielleicht nicht bei den anderen suchen sondern auf sein eigenes Leben schauen. Ich bin sicher, daß es dort genug zu tun gäbe. Und er/sie hätte auch wesentlich mehr davon.
    Dem kann ich ebenfalls nur zustimmen.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • penalty > gesellschaft: akademische arroganz ...
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz NiN83: dann bitte ich dich auch, erst meinen beitrag ganz zu lesen, und dann etwas darüber zu schreiben - danke!

    zum einen verurteilst du mich, weil ich der ansicht bin, das abitur aus NRW taugte nichts, und das weil ich ja keine ahnung habe. natürlich habe ich ahnung, schließlich bin ich bis zur 13 II zur schule gegangen, und habe 3 prüfungen hinter mir gebracht - willst du mir dann ernsthaft erzählen dass ich nicht das recht habe, das abitur als "einfach" zu bezeichnen? und ich wiederhole mich gerne- gibt menschen die fangen an, erst 2 wochen vor den prüfungen zu lernen. ich habe bei diesen 3 prüfungen 4 tage vorher angefangen, bin kein helles köpfchen, und mein IQ dürfte im durchschnittsbereich liegen. komischerweise habe ich bei den schriftl. prüfungen überhaupt keine probleme gesehen. ist also das abitur wirklich so wertvoll, wenn es einfach ausreicht, sich kurz zuvor hinzusetzen um den stoff zu wiederholen? ich glaube kaum.

    ja, das deutsche bildungssystem kritisiere ich - wie kann es sein dass menschen das abitur machen, danach aber keinen plan von basics in der deutschen sprache und in den mathematischen bereichen besitzen? wie kann es sein dass menschen ihr abitur bestehen, ohne jegliches allgemeinwissen zu beinhalten?

    und jetzt wüßte ich nur zu gern wo ich behauptet habe, studenten seien eitel - ich habe eher die gesellschaft kritisiert, die studenten so in den himmel lobt. aber, kannst du mir sagen was an studenten besser ist als an "normalen azubis"?

    wegen den finanziellen vergünstigungen - klar muss man bafög zurückzahlen - aber nicht die vollen beträge. ich darf ein bildungskredit zurückzahlen, und zwar nicht nur in voller höhe, sondern sogar mit zinsen. und das auch nur weil ich keine lust habe, später als ewiger hartzIV empfänger zu fungieren. zumal ich erwähnt habe, dass ich von meinen beobachtungen nächst dem wohnheim rede und natürlich weiß, dass man nicht alles pauschalisieren kann. trotzdem ist es fakt dass in diesem wohnheim "teure abende" keine seltenheit waren, und da kann es einem finanziell nicht sonderlich schlecht gehen, oder?

    und razcal, solltest du es immer noch nicht verstanden haben, hier nochmal ne info - ich bin nicht sauer weil studenten ihr abitur gemacht haben, das was ich nicht machen konnte. ich bin aber sauer weil man mir auf dem arbeitsmarkt keine chance geben wollte, und das obwohl ich potenzial habe. wärst du da nicht sauer? naja, kannst es eh nicht beurteilen, aber vll. könntest du es zumindest versuchen, mich ansatzweise zu verstehen. also, es geht mir nicht um die studenten, sondern um die gesellschaft, die diese als etwas wertvolleres ansieht als jene, die nicht in den genuss kommen, studieren zu dürfen.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • PrayForMercy > gesellschaft: akademische arroganz Egal was man macht, man kann auf sich stolz sein wenn man genau den Berufs-/Ausbildungszweig wählt der einen gefällt. Kenn nur zu viele Leute die irgendetwas machen, nur um etwas zu machen. Finde ich ziemlich blöd. Ob du jetzt Doktorand oder ein Handwerker bist kann doch egal sein, solange es dass ist was du willst. Und seinen speziellen Wert hat sicherlich beides.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz CherryLeoKitty: bestimmte studiengänge sind nun eben mal auch keine glanzleistung mehr - dennoch aber nicht alle und auf den abschluss kommt es ja auch noch an. und dass sie geld kriegen - das bafög muss ja meist zurückgezahlt werden, außer man gehört zu den wenigen, die ihr studium so gut abschließen, dass sies nicht zurückzahlen müssen. und studiengebühren und semesterbeiträge müssen studenten auch zahlen, was einen guten hunderter im monat ausmacht. ich konnts mir nicht leisten 'richtig' zu studieren, weils einfach zu teuer ist, wenn ein kind bereits studiert, deshalb habe ich auch nur ein fh-studium gemacht.
    es gibt sicher genug studenten, die sich abrackern - die einen, weil sie müssen und die anderen, weil sie wollen. andererseits gibts aber sicher auch genug, die die füße hochlegen und im 22. semester sozialanthoropologie studieren.
    ich schere sicher nicht alle über einen kamm, aber ich stelle doch oft genug fest, dass man sich über das arbeitsleben mit einem studenten nicht unterhalten kann, weil man aufgrund deren wahnvorstellungen schnell die krise bekommt. wie gesagt, mit meinem bruder führe ich solche streitgespräche öfters. so gut wie täglich...
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • thesunshines > gesellschaft: akademische arroganz Ich kann razcal nur zustimmen...habe auch eher die Erfahrung gemacht, dass ich mich dafür rechtfertigen musste, denn 'längeren' Weg gewählt zu haben.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz razcal: @Cherry: Beitrag bitte ganz lesen, danke.

    @NiN83: Ich sagte nicht, daß du feige warst, sondern feige bist. Du bist gefrustet, und dann sind natürlich alle anderen schuld. Du konntest wegen deiner Krankheit kein Abi machen, also heißt es jetzt: Abiturienten sind eitel, Abi is eh total einfach, Bildung is pfui.

    Ich renne nicht durch die Gegend und schimpfe auf Leute, die eine Ausbildung machen. Fragt sich, wo hier die Arroganz wirklich liegt. Meine persönlichen Erfahrungen sagen mir, daß ich mich für mein Studium eher entschuldigen muss, anstatt stolz darauf sein zu können. Studieren ist keine Glanzleistung mehr, stattdessen rümpft die Bevölkerung die Nase: "Studenten sind faul, kriegen Geld und Vergünstigung vom Staat, tun ja eh nix, und was bringt Lernen und Forschung denn überhaupt im wahren Leben?" Zusätzlich wird einem, wie hier, auch noch Arroganz vorgeworfen.

    Ihr erzählt euch diese Märchen doch nur selbst. Es wird immer ein Sündenbock gebraucht, um die eigenen Rückschläge und Fehler irgendwie zu entschuldigen. Der Student ist ein denkbar einfaches Ziel, weil es so viele schöne Vorurteile gibt. Ich weiß es, ich hab sie alle gehört.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz TheTwoBeats: Mir ist es auch leichtgefallen. Das rechtfertigt meiner Meinung aber nicht, das Abitur als Ganzes als Bagatelle abzutun.
    Hierin steckt wieder der gleiche Fehler, von einigen wenigen auf die Gesamtheit zu schließen. Wenn man das Abitur aber im allgemeinen beurteilen will, muß man auch die Kriterien berücksichtigen, die im allgemeinen für das Abitur gelten - und nicht (nur) das, was man aus eigener Erfahrung für zutreffend hält.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz CherryLeoKitty: vielleicht wollen manche leute einfach kein abi machen, weil sie eine ausbildung bspw. als sinnvoller erachten? das abitur zu erlangen ist mittlerweile keine besondere auszeichnung mehr. eine gute freundin von mir war vielleicht einmal in der woche in der schule, während der oberstufe, und hat trotzdem ihr abitur erlangt. ein anderer war - vorausgesetzt er war überhaupt mal da - während des unterrichts geistig nicht anwesend und hat ebenfalls sein abitur erlangt. und das war etwa kein bolle-gymansium, sondern eines mit gutem ruf. und ich habe ebenfalls fürs abi keinen finger krumm gemacht und saß im gegensatz zu anderen nicht mit tränen in den augen bei der notenverkündung.
    fürs abitur oder für die gymnasien allgemein spricht das nicht sonderlich...
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz NiN83: edit: erledigt.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz MangoFay: naja, ganz so ists ja dann doch nicht... zwar kann ich diesbzgl. nicht von leuten mit diplom sprechen, da diese in meinem umfeld alle noch dransitzen... aber bei ein paar ba-absolventen die ich kenne ist es so, dass diese erstmal, trotz abschluss, erstmal schön praktika absolvieren müssen. ohne feste aussicht auf übernahme.



    merci, denn genau das meinte ich.
    (und jetzt mal ganz im ernst... damals, 2002, als ich mein abi gemacht hab... zwar "nur" in nrw, soweit ich weiß gehörten wir damals zu den bundesländern mit den niedrigeren anforderungen... hab ich n-i-x dafür getan. ausser beten. und eine woche mathematik. und mein schnitt ist durchaus vorzeigbar und ich weiß gott nicht hochbegabt)
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz razcal: @NiN83: Ich höre immer wieder, besonders von Nicht-Abiturienten wie dir, daß das Abi ja "so einfach" sei. Fragt sich, wieso du es dann nicht gemacht hast? Wenn du es nicht geschafft oder abgebrochen hast, war es wohl doch nicht so einfach, hm? Und wenn du bewusst kein Abi machen wolltest, kannst du dich wohl schwer hinstellen und diejenigen kritisieren, die Abi machen und sich so in ihrem Bildungsweg einen Vorteil verschaffen. Sich einer Herausforderung nicht stellen, um hinterher zu sagen, es sei ja so leicht, das halte ich für ausgesprochen feige.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz NiN83: ich sehe das problem nicht bei den studenten selbst, sondern eher bei der gesellschaft - sie ist es meistens, die unsere akademiker so in den himmel lobt, vor allem wenn man auf dem arbeitsmarkt hinsteuert.

    wenn man ein diplom in der tasche hat wird man mit offenen händen empfangen, dabei ist es irrelevant ob man basics wie "deutsche rechtschreibung", "dreisatz", und alles andere was zum allgemeinwissen gehört, beherrscht oder auch nicht.

    ich werde häufig als "dumm" abgestempelt weil ich noch nicht mals das abitur habe - welch eine schande!

    hinzu kommen noch viele finanzielle vergünstigungen/vorteile für studenten, die einem "nicht-studenten" verweigert werden. ich habe noch bis vor einem monat direkt neben einem studentenwohnheim gelebt und somit auch täglichen kontakt mit ebensolchen genossen. muss dabei sagen dass es sehr freundliche menschen waren, die auch ganz ehrlich zu mir waren. laut ihrer eigenen meinung lebe man sehr gut mit bafög, und das auch trotz studiengebühren. vor allem wenn man auch keine skrupel hat, eigene besitztümer zu "verstecken". nun, fand ich schon seltsam dass ich keine hilfe vom staat erhalte und mich mit nebenjobs und blut(plasma)spenden über wasser halten muss. regelmäßige kino/discogänge, kneipenbesuche oder alkoholkonsum im park waren bei diesen studenten immer drin, daher konnte man sich schlecht mit meiner wenigkeit anfreunden die sich solch eine freizeit nicht leisten kann.

    hier war noch die rede von einer verdienten anerkennung des MDA studiums, weil ein student ja 3 jahre länger in der schule war, um das abitur absolvieren zu können - nun, wenn ich ehrlich bin sehe ich da nicht den verdienten vorteil eines abiturienten, schließlich ist es nicht allzuschwer 3 jahre lang die schulbank zu drücken. ich selbst komme aus nrw, wenn ich mir die hiesigen abiturienten anschaue und deren (nicht vorhandenes) wissen frag ich mich, ob ich lachen oder weinen soll? zumal die gymnasialen klausuren, die ich selbst gelesen habe (aus der zeit vor dem zentralabitur) alles andere waren, nur nicht schwer - nicht umsonst geben sehr viele abiturienten zu, sich erst wenige wochen vor den prüfungen mit den abiturthemen auseinandergesetzt zu haben.

    bla, bla, bla. lange rede, kurzer sinn:
    ich würd gern behaupten dass mich soetwas kalt lässt, aber dann würde ich lügen.
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • ChironMcAnndra > gesellschaft: akademische arroganz Außer, sie ist berechtigt ... denn wenn Du in einer Sache tatsächlich besser bist als andere, dann ist diese Fähigkeit nutzlos, wenn Du die Zeit, die Du eigentklich dafür werwenden solltest, Deine Fähigkeit produktiv einzusetzen, stattdessen damit vergeuden mußt, daß Du diejenigen, die darin schlechter sind als Du, freundlich au ihre Denkfehler hinweisen müßtest ... und zwar wieder ... und wieder ... und wieder ... und das auch noch immer wieder auf dieselben Fehler ... Arroganz hilfft hierbei enorm weiter ... denn sie demonstriert den leuten, daß Du nicht die Absicht hast, Dich für sie zum Affen zu machen und daß sie entweder zuschauen und lernen, oder aber auf iher niederen Entwicklungsstufe zurückbleiben können ... klar, macht Dich das nicht gerade beliebt ... aber wenigstens kommst Du so noch zum Arbeiten ...

    Eine Grundsätzliche Charakterschwäche sehe ich eher in den Leuten, die Arroganz sehen und den Erfolg der Leute, die berechtigterweise etwas arrogant sind ... und die dann das Können dieser Leute ignorieren und ihren Erfolg mit der Arroganz an sich in Verbindung bringen, sodaß sie anfangen, auch ohne jede herausragende Fähigkeit Arroganz zu entwickeln ... ganz besoonders, weil sie das anfängliche Fehlen von Erfolg nicht in ihrem Mangel an Fähigkeiten sehen wollen, sondern stattdessen in einem zu geringen Maß an Arroganz ...

    Das ist im Grunde auch so eine Art Teufelskreis ... das Studium wird allgemein als wertvoller angesehen als andere Arten der Ausbildung ... denn der Wert dessen, was einer tut, bemißt sich nunmal daran, wie es von den anderen honoriert wird ... also in Geld ... und solange Du selbst nicht bereit bist, dem Installateur, der Dir die Wasserleitung repariert, für eine Stunde Arbeit dieselbe Summe zu geben, die ein Hirnchirurg bekommt, wenn er eine Stunde lang einen Tumor aus Deinem Hirn schnippelt, solange werden die Unterschiede in der Werteinschätzung auch weiterhiin existieren ...
    Die Folge davon ist, daß die einen für ihre Arbeit deutlich mehr bekommen als die anderen ... daher können sie sich auch deutlich mehr leisten ... weshalb das ganze für viele deutlich erstrebenswerter ist, einen hochdotierten Job zu bekommen als einen fast am anderen Ende der Nahrungskette ...
    Daß heute fast alle Studieren kömnnen, die dies wollen, hat die Problematik merkwürdigerweise keineswegs entspannt .... früher gab es dafür eine moralische Entschuldigung: man gehörte eben nicht zur richtigen Klasse, also war es nicht so wichtig, nicht studiert zu haben ... aber ähnlich wie Modetrends wirkt sich in vielen Kreisen auch das Studium negativ aus .... wenn in einer Gruppe von Leuten ein paar studiert haben, hätten es die anderen auch tun können ... wer es nicht tat, gilt in den Augen der statusbewußten dann schnell als Versager ... und die Entschuldigung, aus der falschen Klasse zu stammen, gilt nicht mehr ... woraus sich ersehen läßt, daß die Oberflächlichkeit der mehrheit der menschen nach wie vor dieselbe ist wie zur Hochzeit der Klassengesellschaft ...

    Nunja .... aber genau das fällt manchen mit einer "geringwertigeren" Ausbildung manchmal recht schwer ... nicht weniger von denen müssen mit dem, was sie verdienen, sehr gut haushalten, um überhaupt über die Runden zu kommen ...

    Aber warum denn? Sei froh in dem Bewußtsein, daß Du in etwas ganz sicher besser bist als so einer jemals sein wird ... nämlich im Mensch sein ... Du kannst von anderen nicht erwarten, daß sie sich so verhalten, als hätten sie nicht die charakterlichen Defizite, unter denen sie eben nunmal leiden ... stell sie Dir einfach so vor wie normale Behinderte auch ... Leute, die im Rollstuhl sitzen müssen, können auch nichts dafür, daß sie nicht gehen können ... und Leute mit Charakterschwächen haben eben einen leichten Hirnschaden ... hab einfach ein wenig Mitleid mit ihnen ... *g*

    Chiron
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
  • gesellschaft: akademische arroganz MangoFay: arroganz ist, egal worum es geht, immer ein charakterliches minus. und weshalb sollte man sich aufgrund eines abgeschlossenen studiums etwas einbilden dürfen?
    wie cherry bereits meinte... egal wer heute studieren will... man muss nur den richtigen studiengang finden und man wird zugelassen oder obendrein gar noch bezahlt (wobei die bafög-bezieher, die während ihres studiums sparsam leben müssen in sachen selbsteinschätzung m.e. nach oftmals den vogel abschießen) inzwischen lassen genügend unis studenten mit fachabi zu, sofern sie neben dem studium ein paar kurse belegen um quasi ein vollwertiges abi zu erreichen. es ist genau diese einstellung, die mir das interesse und die sympathie an gewissen leuten verdirbt...
    jeder, der studiert, tut dies aus freien stücken und sollte im vornherein wissen, worauf er/sie sich einlässt. und ich sage ja nichts gegen klopfen auf die eigene schulter... wer studiert und einen abschluss erreicht, hat m.e. nach alles recht dazu stolz auf sich zu sein... nur eben nicht das recht, sich aufgrund eines akademischen grades für ein kleines stück besser zu halten als solche, die für ihre ziele ebenfalls hart gearbeitet haben, eben bloß auf umwegen.



    wollte dich ja auch gar nicht angreifen und nein, ich kenne ebenfalls "ganz normale" studenten.
    sonst müsste ich mir ja ernsthafte gedanken bzgl meines umgangs machen.



    warum denn? du bist in was auch immer ausgebildet... natürlich, wenn ich mich mit einem informatikstudenten über technik unterhalte, fühle ich mich manchmal auch leicht dümmlich, bzw. einfach nicht fachkundig und lasse mir alles dreimal erklären... jeder hat eben sein fachgebiet (also im idealfall), was eben auch auf studenten zutrifft. was mich nur stört ist diese art von student, die meint nicht nur fachlich, sondern allgemeingültig immer am längeren hebel zu sitzen. weil man ja studiert hat. solche menschen gibts wirklich.

    und was das "gute geld" betrifft... so geht es mir gar nicht darum. hauptsache ich kann gut und meinen standards entsprechend leben. und dass ich jeden morgen in dem wissen aufstehe, dass ich die nächsten 9-11 stunden etwas machen werde, das mir spaß macht. und dann höre ich von gewissen leuten öfters sowas wie "du bist also dann eigentlich sowas wie 'ne tipse, oder?"...
    dann höre ich auch auf zu erklären was ich eigentlich mache und hoffe dieser mensch möge an seinem abschluss einfach mal ersticken^^
    vor 3 Jahren und 8 Monaten. ·
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