03.09.2006 14:00:00
01.08.2006 14:00:00
KRIEG
Vater, du verließest mich, ich konnte gerad‘ erst steh’n.
Das Vaterland, es brauchte dich ----, es gab kein Wiederseh’n.
Wie gerne hätte ich mit dir einmal geweint, gelacht, hätt‘ froh erlebt, wenn du mit mir den ersten Schritt gemacht.
Ich kenne deine Stimme nicht und sehn‘ mich so nach ihr.
Die unerfüllte Sehnsucht verklingt wohl nie in mir.
Nie durfte ich erfahren das Streicheln deiner Hand.
Du opfertest dein Leben und starbst im fremden Land.
Warum begreift die Menschheit nicht, daß Krieg nur Wahnsinn ist?
Zurück bleiben Not und Traurigkeit, Leid, das man nie vergißt.