ohne titel
Ich finde es traurig, dass sich Menschen in die Kirche setzen, sich Gott unterwerfen
und glauben er hilft ihnen dafür.
Hilf dir selbst sonst hilft dir keiner.
Statt an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben, die Fähigkeit sich selbst helfen zu
können, beten sie Gott an, den Allmächtigen, unsern Herrn. Wir sind unser eigener
Herr. Aber wer glaubt das? Es gibt Menschen, deren Meinung es ist, Gott gäbe ihnen
Kraft. Doch ist es nicht Gott, der ihnen Kraft gibt sondern der Glaube. Ich finde es
traurig, dass Menschen einen Gott brauchen um an ihre eigenen Kräfte zu glauben.
Ich brauche keinen Gott. Ich glaube an meine Kräfte, habe die Energien um mich oft
gespürt und nie das gefühl gehabt irgendein Gott hätte etwas damit zu tun.
Außerdem weigere ich mich an einen Gott zu glauben, dessen Existenz die Welt nicht
besser macht. Gäbe es einen Gott, müsste diese Welt gerechter sein. Es müsste EINE
Welt geben. Es müsste jeder in DIESER Welt, nicht in seiner eigenen leben und
nicht durch Schiksalsschläge in eine andere Welt geworfen werden.
Ich bin manchmal froh an Krebs erkrankt zu sein und somit in eine andere
Welt geworfen worden bin,
denn sonst wäre ich nicht zu dieser Erkenntniss gekommen.
Ich hätte wahrscheinlich das selbe Denken wie viele andere normale
Menschen.
Jetzt bin ich einzigartig. Durch meine Einzigartigkeit, aber auch einsam. Nur in
Innsbruck, in der Klinik, fühle ich mich unter meines Gleichen. Ich habe mich mit den
Müttern angefreundet und jedes mal wenn ich die Klinik betrete, hoffe ich, das all ihre
Kinder noch am Leben sind.
Ein guter Freund sagte eimal zu mir, es gäbe Menschen, die einem einfach gut tun.
Sie müssen nichts dfür tun, kein Wort sprechen, einfach nur in der Nähe sein.
Ich habe in diesem Moment gedacht, wie gerne ich auch so ein Mensch wäre.
Für einige Mütter in Innsbruck bin ich so jemand.
Sie selber haben es mir gesagt. Ich habe es nicht verstanden, trotzdem hat es mich
glücklich gemacht.
Außer meiner Mutter und meinem Bruder kann mir niemand dieses Gefühl von
Geborgenheit geben wie ich es von den Müttern in Innsbruck kenne, wie ich es von
Christina, der Frau, die sagt sie lerne von mir und meint ich bringe Hoffnung, wenn ich
die Station betrete. Ich bin für sie der lebende Beweis dafür, dass alles möglich ist. In
meinem ganzen Leben, sofern ich eine Zukunft habe, werde ich Christinas Art mich
anzusehen niemals vergessen.
Ich hoffe ihre Tochter wird wieder gesund, obwohl es mir schwer fällt, sich jemand,
der solange in dieser anderen Welt gefangen ist, im normalen Alltag vorzustellen.
Und ich weiß, dass es nicht einfach ist in dieser normalen Welt, unter diesen normalen
Menschen zu leben.
Die ganze Zeit ihre perfekten Körper in ihren perfekten Leben zu sehen.
Wir müssen zufrieden sein, sind wir nach einer solchen Krankheit überhaubt noch am
leben, egal wie und mit welchen Folgen. Müsste jemand, der diese andere Welt nicht
kennt, mit unseren Körpern, Gefühlen und Erinnerungen leben, würde er begreifen,
dass nichts selbsverständlich ist.
im oana punkt gib i dir sichr reacht des mit deam gott do!
I finds voll super wia du di "hebsch" i woas das du des packsch und i freu mi druf das mir irgendwenn mol zemma fuat go künnand oder einfach nur was tua! i vermiss di! und sit deam i bi minam dad wohn woas i net mol mehr so reacht wias dar ammel got und des find i schade! i versuach im moment eh mehr zum online si damit i wenigstends im msn mit dir schriba kann! oder villicht oh mol skype oder telefoniera! es tuat guat einfach widar mol mit dir schriba so wia grad vorher! und natürlich wür i oh witr versuacha dir zum all mine energie schicka wo i kann! leider bin i vo deam a bitz abglenkt durch d schual und d durch d lehr aber i tuar was i kann! i kann im moment oh net grad viel schlofa.... i denk sehr oft an di! und i will das du des woasch! und i will oh das du woasch das i voll hinter dir stand egal was kummt! wennd kummer hosch bin i für di do! kansch immer a ruafa wenn i dine nummr sia nimm i oh ab egal ob am schaffa oder sunsch was! i will di einfach net verlüra... i hoff mir seachand üs bald mol! han di liab din udi