Allein sein
Von Mensch und Gott alleingelassen,
Schreibe ich so vor mich hin.
Beginne mich zutiefst zu hassen,
Merke, dass ich wertlos bin.
Warum bin ich denn noch am Leben;
Warum bring ich mich nicht um;
Was kann das Leben mir noch geben?,
So frag ich laut, doch es bleibt stumm.
Ja, wenn ich sterbe, stört es keinen.
Dessen bin ich mir bewusst.
Nicht einer wird auch um mich weinen;
Mein Tod ist niemandem Verlust.
So öffne ich des Messers Klinge,
Drücke sie auf meine Haut.
Der Blutstrom raubt mir meine Sinne,
Der Schmerz ist gross, ich schreie laut.
Doch keiner ist in meiner Nähe;
Dieses wird das Ende sein.
So sehr ich bitte oder flehe;
Ich lebte und ich sterb allein.
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